SV Grohn ist jetzt Träger / Massiver Stahlunterstand für Sportler Skater unter neuem Dach

Grohn. Hoffnungsfroh mit einem Hauch von Zweifeln übernimmt der Sportverein Grohn ab sofort die Trägerschaft für die Skateranlage am Oeversberg. Vandalismus hat dem bisherigen Träger, der Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack, in den zurückliegenden Jahren oftmals die Petersilie verhagelt.
06.08.2014, 00:00
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Von Imke Molkewehrum

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ffnungsfroh mit einem Hauch von Zweifeln übernimmt der Sportverein Grohn ab sofort die Trägerschaft für die Skateranlage am Oeversberg. Vandalismus hat dem bisherigen Träger, der Sportgemeinschaft Aumund-Vegesack, in den zurückliegenden Jahren oftmals die Petersilie verhagelt. „Mit dem heutigen Tag scheidet die SG-Aumund aus. Wir hatten viel Spaß, viel Ärger und viele Diskussionen“, resümiert der Ex-Vereinsvorsitzende Volker Beringer und überreichte am Dienstag symbolisch den Schlüssel an Juan Schrader vom SV Grohn (SVG).

„Man hat uns die Trägerschaft nicht übergebügelt“, betonte der Vereinsvorsitzende Schrader. Vielmehr habe es sich für den SVG angeboten, die Patenschaft für die benachbarte Anlage zu übernehmen. „Wir wollen vermeiden, dass sie wieder vermüllt und zerstört wird.“ Es sei tatsächlich sehr ärgerlich gewesen, dass der Bauwagen, der den Skatern anfangs als Unterstand dienen sollte, kurz darauf demoliert wurde, betonte Volker Beringer. Trümmer und Müll sind noch zu sehen. Sie liegen neben dem neu gestalteten, fest verankerten, massiven Unterstand aus verzinktem Stahl, den die Architektin Carola Sonnwald entworfen hat. Knapp 9840 Euro aus Impulsmitteln und Zuschüssen des Beirats sind in den Unterstand geflossen.

Auf den ersten Blick ähnelt er einer Bushaltestelle, bei näherem Hinsehen entpuppt sich das Dach jedoch als überdimensionales Skateboard mit stilisierten Rädern. Auch die beiden Sitzbänke greifen diese Form auf. „Wir gehen davon aus, dass die Rückwand sowieso besprüht wird“, so Volker Beringer und hofft auf Sprayer, die sich dazu berufen fühlen.

Zuständig ist sein Verein zwar nicht mehr, Beringer freut sich aber inständig, dass die Skateranlage seit der zweijährigen Sanierung nicht mehr ramponiert wurde. „Seitdem sie richtig eingezäunt ist, ist nichts mehr vorgefallen.“ Dabei stehe das Tor zu jeder Tageszeit offen.

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