In Bremens Innenstadt

So erleben zwei Schwestern den Samba-Karneval

Mit Seepferdchen, Glitzersteinchen und Sekt – die beiden Schwestern Christine Meier und Ulrike Stommel laufen bereits zum siebten Mal Hand in Hand beim bunten Karnevalsumzug mit.
15.02.2020, 19:03
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Von Louis Kellner (Fotos) und Elena Matera (Text)

Es ist Samstag, 9 Uhr morgens. Meier und Stommel machen sich für den Bremer Samba-Karneval bereit. Seit 2014 laufen sie bereits als Zweierteam „Pequeno Carnaval“, übersetzt: kleiner Karneval, beim bunten Umzug mit – ohne Startnummer. „Man kennt uns. Wir können da machen, was wir wollen“, sagt Stommel und zwinkert. Die beiden Schwestern sitzen sich am Wohnzimmertisch in Meiers Wohnung gegenüber. Meier schminkt erst ihre Schwester, dann sich selbst: Lidschatten, Lippenstift, Wimperntusche, Lippenstift. Dabei kichern und reden die beiden ununterbrochen. Nach dem Schminken heißt es: rein in die Kostüme. Jedes Jahr basteln Meier und Stommel ihre Verkleidungen selbst – immer passend zum Motto des Samba-Karnevals. In diesem Jahr heißt es „Rausch der Liebe“. Die Schwestern verkleiden sich als Meerjungfrauen – ganz in Rot, der Farbe der Liebe.

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