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So funktioniert das ZiSch-Projekt

Das ZiSch-Projekt des WESER-KURIER findet jedes Jahr statt und richtet sich an die Klassen 3 bis 13 aller Schulformen. Fester Bestandteil der Vorbereitungen: ein Lehrerseminar.
09.01.2014, 12:28
Lesedauer: 2 Min
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Von wk
So funktioniert das ZiSch-Projekt

Bei der ZiSch-Auftaktveranstaltung im Schulzentrum Schaumburger Straße war der WESER-KURIER ein unverzichtbares „Accessoire“.

Frank Thomas Koch

Nahezu 60.000 Schülerinnen und Schüler haben die Schulprojekte des WESER-KURIER bis heute erreicht. Das ZiSch-Projekt wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 13 aller Schulformen. Der WESER-KURIER arbeitet dabei seit Beginn im Jahre 2003 eng mit dem Institut zur Optimierung von Lern- und Prüfungsmethoden (IZOP) in Aachen zusammen.

Kostenlose Zeitungslieferung

Bestandteil des Projektes ist ein gut dreimonatiges kostenloses WESER-KURIER-Abonnement. Jeden Morgen wird ein kompletter Klassensatz in die Schule geliefert. Zusätzlich wird die Zeitung denjenigen, die den WESER-KURIER nicht abonniert haben, auch nach Hause zugestellt. Somit können alle Teilnehmer das Weltgeschehen auch an den Wochenenden und in den Ferien verfolgen.

Für die Teilnehmer des ZiSch-Projektes gibt es drei Monate lang jeden Morgen einen WESER-KURIER. Kostenlos, versteht sich.

Für die Teilnehmer des ZiSch-Projektes gibt es drei Monate lang jeden Morgen einen WESER-KURIER. Kostenlos, versteht sich.

Foto: Christina Kuhaupt

Jede Menge Unterrichsmaterial

Das Izop-Institut in Aachen stattet die Projektlehrer mit umfangreichem, ständig aktualisiertem Arbeitsmaterial aus, das im Unterricht eingesetzt werden kann. Anhand dieser Arbeitsblätter und der täglichen Lektüre werden Darstellungsformen und Struktur der Zeitung vermittelt.

Eine Zeitung für viele Fächer

Dabei kann die Zeitung fächerübergreifend angedockt werden: In der Grundschule beispielsweise an den Sachkunde- oder Matheunterricht, in den weiterführenden Schulen an Fächer wie Geschichte, Sozialwissenschaft, Wirtschaft, Politik oder viele andere.

Einsatz für Nachwuchsreporter

Anschließend schlüpfen die Mädchen und Jungen selbst in die Rolle von Zeitungsjournalisten Sie stecken ihre Nasen in Themen, die sie interessieren, beleuchten sie mit unverfälschtem Blick. Sie erfahren, wie aufwändig der Weg von einer ersten Information bis zur Zeitungsmeldung ist und entwickeln so ein tieferes Nachrichtenverständnis. Hier gibt es einige Beispiele von bereits erschienene ZiSch- und ZiGsch-Seiten.

Viertklässler der Grundschule am Paulsberg auf Recherchetour bei den Achimer Stadtwerken.

Viertklässler der Grundschule am Paulsberg auf Recherchetour bei den Achimer Stadtwerken.

Foto: Christian Butt

Eine Zeitung für Schüler

Die Texte werden in der ZiSch-Redaktion sorgsam redigiert, aber unverfälscht in Projekt-Zeitungen veröffentlicht, die dem WESER-KURIER beiliegen. Sie sind nicht nur wegen des anderen Zuganges beliebter Lesestoff bei gleichaltrigen Schülern wie auch bei älteren Lesern.

Interview und Druckhaus-Besichtigung

Die Lehrer werden während eines eintägigen Seminars auf das Projekt und den Einsatz der Zeitung im Schulunterricht vorbereitet. Während des Projektes stehen die Redakteurinnen der ZiSch-Redaktion ihnen beratend zur Seite. Die Besuche einer ZiSch-Redakteurin oder eine Besichtigung des Druckhauses machen die Zeitung noch begreifbarer und runden das Angebot ab.

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