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So schön ist Bremen bei Nacht

Für die Nachteulen und für die Nachtschwärmer: Bremen ist auch bei Nacht ganz wunderbar. Wenn sich die Stadt zur Ruhe setzt, inszeniert sie sich selbst und erscheint in ganz neuen Lichtern.
19.05.2019, 06:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Bernd Kramer (Fotos) und Helge Hommers (Text)

Mit dem Einbruch der Dunkelheit bringt die Nacht etwas Magisches mit sich. Der Alltagstrubel legt sich und die Stadt setzt sich zur Ruhe. An Orten, an denen tagsüber die Hektik tobt, herrscht plötzlich Stille.

Perfekte Bedingungen um die Seele baumeln zu lassen und um den Kopf frei zu kriegen. Der Lärmpegel der Stadt legt sich zwar, die Nacht jedoch entwickelt seine eigene Geräuschkulisse. Die Wahrnehmung wird viel klarer und viel gezielter. Möven, die am Weserufer kreischen, vereinzelte Autos und Straßenbahnen, die vorbei ziehen, Arbeiter, die ihre Nachtschichten antreten und vereinzelte Nachtschwärmer, die die Nachtstimmung und die Einsamkeit in sich aufsaugen, halten die Stadt auch nachts lebendig.

Somit ist auch Bremen eine Stadt, die niemals schläft, sondern eher im Gegenteil. Nachts erwachen einige Orte der Stadt zum Leben und stechen plötzlich hervor und schreien still nach Aufmerksamkeit. Tagsüber sind sie unscheinbar und werden vom Alltag übertönt. Nachts werden diese unscheinbaren Orte unerwartet in mystische Lichter getaucht und die unmittelbare Umgebung erstrahlt in einem ganz neuen magischen Glanz.

Wer meint, alle Ecken in Bremen auswendig zu kennen, sollte sich noch mal nachts auf eine Erkundungstour begeben und sich überraschen lassen, wie sehr sich einzelne Orte im Schutze der Dunkelheit neu erfinden können.

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