Flugkampagne wird verschoben

So schützt sich die Mosaic-Expedition gegen das Coronavirus

Das neuartige Coronavirus hat die Mosaic-Expedition erreicht. Damit niemand an Bord des Eisbrechers „Polarstern“ erkrankt, werden Neuankömmlinge vor der Abreise getestet. Zudem wird die Flugkampagne verschoben.
12.03.2020, 13:04
Lesedauer: 1 Min
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So schützt sich die Mosaic-Expedition gegen das Coronavirus
Von Jan-Felix Jasch

Eigentlich sollte ab Mitte März die sogenannte Flugkampagne bei der Mosaic-Expedition starten. Dafür wurden zwei Flugzeuge am Flughafen Bremen mit speziellen Messgeräten ausgerüstet. Eine Maschine sollte die Eisdicke messen, eine weitere Messungen in der Atmosphäre machen. Doch daraus wird vorerst nichts. Am Donnerstag hat die Leitung der Expedition mitgeteilt, dass die Kampagne verschoben wird.

Eine mit Covid-19 infizierte Person war an den Vorbereitungen in Bremerhaven beteiligt. Anders als in einigen Medien berichtet, gibt es jedoch keinen Fall an Bord des Forschungseisbrechers „Polarstern“. Weitere Bereiche der Expedition hat das Virus bisher nicht erreicht. Das Schiff driftet seit vergangenem Herbst an einer Eisscholle durch die Arktis. Bei der einzigartigen Expedition sollen wertvolle Erkenntnisse über das Klima in der Arktis gewonnen werden.

Weiter teilte die Expedition mit, dass alle Personen vor ihrer Abreise auf das Virus getestet.

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