Die Geschichte des historischen Gebäudes

So sieht die Bremer Tabakbörse von innen aus

In der Überseestadt sorgen historische Gebäude neben den Neubauten für Flair. Eines ist die Bremer Tabakbörse. In ihrem Inneren ist der Charme der 60er-Jahre noch spürbar, wie diese Fotogalerie zeigt.
07.04.2021, 05:45
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Von Michael Rabba, Shirin Abedi und Jan Thinius-Heemann

Die Überseestadt steht für ein architektonisches Miteinander von Alt und Neu. Eines der historischen Gebäude, das in Bremens jüngstem Ortsteil für besonderes Flair sorgt, ist die Bremer Tabakbörse. Sie wurde 1961/62 nach den Plänen von Erik Schott beim Wiederaufbau der Bremer Häfen errichtet und ist mit ihren gezackten Dachkonstruktionen ein Blickfang.

Und sie ist mehr als ein Relikt längst vergangener Zeiten. Denn auch heute noch wird in der Tabakbörse indonesischer Zigarren-Tabak gehandelt. Die vertragliche Grundlage dafür stammt aus dem Jahr 1959. Indonesien handelte seinen Tabak ab diesem Zeitpunkt ausschließlich über Bremen. Während seinerzeit in den riesigen Hallen der Tabakbörse hunderte Händler an Tabak-Auktionen teilnahmen, sind es noch heute noch rund ein Dutzend, die sich die Ware vor Ort ansehen, prüfen, rauchen und dann darauf bieten.

Ein Teil des Gebäudes wird bis heute von der Rohtabakhandelsfirma Hellmering, Köhne & Co. genutzt, einige der großen Hallen zudem vom Bühnenhaus Bremen. Beide öffneten uns dankenswerterweise ihre Türen für diese Fotogalerie.

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