Historische Bilder

So war Bremen in den 60er-Jahren

Hans Koschnick wurde Bürgermeister und James Last zum Superstar. Ein schweres Flugzeugunglück erschütterte Bremen, und die Borgward-Pleite kostete viele Jobs. Ein Rückblick auf ein bewegtes Jahrzehnt.
19.03.2020, 06:20
Lesedauer: 14 Min
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So war Bremen in den 60er-Jahren
Von Sarah Haferkamp
So war Bremen in den 60er-Jahren

Das Europa-Kino in der Bahnhofsstraße zeigte im Februar 1969 den Disney-Klassiker "Das Dschungelbuch".

Staatsarchiv Bremen/Junker/Schmidt

Die 60er-Jahre in Deutschland waren ein bewegendes und bewegtes Jahrzehnt. Auch Bremen erlebte turbulente 1960er-Jahre: Ein schweres Flugzeugunglück erschütterte die Stadt, und die Borgward-Pleite kostete viele Jobs. 1962 wurde Bremen von einer schweren Sturmflut heimgesucht, die große Schäden verursachte. Und das Bremer Rathaus wäre beinahe bei einem Straßenbahnunfall eingestürzt.

Aber auch schöne und für die Stadt prägende Ereignisse fanden in diesem Jahrzehnt statt: Hans Koschnick wurde Bürgermeister und James Last zum internationalen Superstar. Bremen veränderte sich in den 1960ern auch äußerlich. Nicht nur die Mode, sondern auch neue Archtitektur veränderte das Gesicht der Hansestadt. So entstanden etwa neue Gebäude und Wohngebiete, zum Beispiel in der Vahr das Aalto Hochhaus.

Diese und viele weitere bebilderte Bremer Momente aus den bewegten und bewegenden 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts sehen Sie in unserer Galerie.

1960: Aufnahme aus dem Hafen. Hier wird gerade das Schiff "Jaladharma" aus Bombay in den Hafen geschleppt.

1960: Aufnahme aus dem Hafen. Hier wird gerade das Schiff "Jaladharma" aus Bombay in den Hafen geschleppt.

Foto: BROCKMÖLLER
Zu Beginn der 1960er-Jahre führen zwei Wege über die Weser: die alte Börsenbrücke (li.) und die Große Weserbrücke, die seinerzeit noch im Bau ist.

Zu Beginn der 1960er-Jahre führen zwei Wege über die Weser: die alte Börsenbrücke (li.) und die Große Weserbrücke, die seinerzeit noch im Bau ist.

Foto: Senatspressestelle Bremen
1960: Baustelle des neuen Hertie-Warenhauses an der Obernstraße vom Finke-Hochhaus aus gesehen zwischen Gewerbehaus und dem alten Lloydgebäude, das 1969 abgerissen wurde.

1960: Baustelle des neuen Hertie-Warenhauses an der Obernstraße vom Finke-Hochhaus aus gesehen zwischen Gewerbehaus und dem alten Lloydgebäude, das 1969 abgerissen wurde.

Foto: AUGUST SYCHOLT
1960 beginnen die Bauarbeiten zum neuen Hafen am linken Weserufer. Dieses Foto zeigt den Baufortschritt im Jahre 1961.

1960 beginnen die Bauarbeiten zum neuen Hafen am linken Weserufer. Dieses Foto zeigt den Baufortschritt im Jahre 1961.

Foto: Otto Lohrisch-Achille
In den frühen sechziger Jahren kurvte die Straßenbahn noch quer durch Bremens gute Stube.

In den frühen sechziger Jahren kurvte die Straßenbahn noch quer durch Bremens gute Stube.

Foto: Julie Kohlrausch
Das Focke-Museum im Jahr 1960.

Das Focke-Museum im Jahr 1960.

Foto: fr
Richtfest am Neubau der Synagoge 1960. Das Gebäude an der Schwachhauser Heerstraße entsteht nach Entwürfen des Architekten Karl Gerle aus Recklinghausen.

Richtfest am Neubau der Synagoge 1960. Das Gebäude an der Schwachhauser Heerstraße entsteht nach Entwürfen des Architekten Karl Gerle aus Recklinghausen.

Foto: August Sycholt
Aus dem Jahr 1960 stammt dieses Foto, das Mitarbeiter der Kai Sagehorn Bauunternehmung auf dem Firmenhof an der Kirchhuchtinger Landstraße zeigt. Das Foto erschien anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums 2005 im Weser-Kurier.

Aus dem Jahr 1960 stammt dieses Foto, das Mitarbeiter der Kai Sagehorn Bauunternehmung auf dem Firmenhof an der Kirchhuchtinger Landstraße zeigt. Das Foto erschien anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums 2005 im Weser-Kurier.

Foto: Sagehorn
Die Raths-Apotheke im Juni 1960. Der Wiederaufbau ist zum Zeitpunkt der Aufnahme gerade beendet.

Die Raths-Apotheke im Juni 1960. Der Wiederaufbau ist zum Zeitpunkt der Aufnahme gerade beendet.

Foto: Helmuth Lohmann
Berlins damaliger Bürgermeister Willy Brandt 1960 beim Stiftungsfest der Eiswette. Neben ihm Senator Borttscheller, links vorne Bürgermeister Kaisen.

Berlins damaliger Bürgermeister Willy Brandt 1960 beim Stiftungsfest der Eiswette. Neben ihm Senator Borttscheller, links vorne Bürgermeister Kaisen.

Foto: Otto Lohrisch-Achilles
Erika Thies

Heringslogger in Vegesack im Jahr 1960. Die Fischfangflotte aus Bremen fährt bis in die nördliche Nordsee, um Heringe zu fangen.

Foto: Hans Saebens
Häufig im Stadtbild der 1960er-Jahre zu sehen: Briefträgerinnen auf dem Weg in die Stadtteile.

Häufig im Stadtbild der 1960er-Jahre zu sehen: Briefträgerinnen auf dem Weg in die Stadtteile.

Foto: MARIANNE MÜNZEBROCK
Zyklon

Um 1960: Schiffbau auf der AG Weser Werft.

Foto: Brockmöller
Historische Ereignisse

Am 6. August 1960 erschüttert ein Zugunglück die Bremer. Ein Güterzug mit 45 Waggons kippt am Osterfeuerberg-Tunnel vier Meter in die Tiefe. Ein irrtümlich ausgelöstes „Freie Fahrt'-Signal weist den Lokführer Heinz Möhlmann in die Katastrophe. Er befährt ein totes Gleis, das wegen Reparaturarbeiten demontiert worden war, und kommt dabei ums Leben. Das Foto zeigt zwei Schienenkräne, die die abgestürzte Lok wieder auf die Schienen heben. Zahlreiche Schaulustige verfolgen das Spektakel.

Foto: Georg Schmidt
Carl Friedrich Wilhelm Borgward an seinem Schreibtisch. Als größter Arbeitgeber Bremens geht der von ihm geschaffene Automobilkonzern mit den Marken Borgward (Hansa), Goliath und Lloyd im Jahre 1961 in die Insolvenz.

Carl Friedrich Wilhelm Borgward an seinem Schreibtisch. Als größter Arbeitgeber Bremens geht der von ihm geschaffene Automobilkonzern mit den Marken Borgward (Hansa), Goliath und Lloyd im Jahre 1961 in die Insolvenz.

Foto: Georg Schmidt
Eislaufvergnügen auf dem Vahrer See im Jahr 1961.

Eislaufvergnügen auf dem Vahrer See im Jahr 1961.

Foto: Lohrisch-Achilles
Historische Ereignisse

1961: Bau der Eisenbahnbrücke, die auch heute noch keinen Namen trägt.

Foto: Brockmöller
Historische Ereignisse

Die Restarbeiten sind noch nicht abgeschlossen - da donnern bereits die ersten Züge über die neue Eisenbahnbrücke.

Foto: AUGUST SYCHOLT
Ein Oberleitungsbus (O-Bus) der damaligen Linie 8. In Bremen nimmt 1961 der letzte O-Bus seinen Stromabnehmer von der Oberleitung. Er war 1949 eingesetzt worden, um Gröpelingen mit Burgdamm zu verbinden.

Ein Oberleitungsbus (O-Bus) der damaligen Linie 8. In Bremen nimmt 1961 der letzte O-Bus seinen Stromabnehmer von der Oberleitung. Er war 1949 eingesetzt worden, um Gröpelingen mit Burgdamm zu verbinden.

Foto: Fr
1961: Bei Regen warten Menschen an der Straßenbahnhaltestelle am Markt auf ihre Tram. Im Hintergrund ist Wahlwerbung zu sehen. Die Bundestagswahl steht kurz bevor. Der WESER-KURIER titelte damals: "Die Wähler stehen im Regen".

1961: Bei Regen warten Menschen an der Straßenbahnhaltestelle am Markt auf ihre Tram. Im Hintergrund ist Wahlwerbung zu sehen. Die Bundestagswahl steht kurz bevor. Der WESER-KURIER titelte damals: "Die Wähler stehen im Regen".

Foto: AUGUST SYCHOLT
1961: Erst zwölf Wochen bevor dieses Aufnahme entstand, ist an der Franz-Schütte-Allee der Grundstein für das bisher größte geschlossene Wohnungsbauprojekt in Europa gelegt worden: die neue Vahr.

1961: Erst zwölf Wochen bevor dieses Aufnahme entstand, ist an der Franz-Schütte-Allee der Grundstein für das bisher größte geschlossene Wohnungsbauprojekt in Europa gelegt worden: die neue Vahr.

Foto: WERNER KRYSL
Richtfest am Neubau des Parkhauses am Brill im Mai 1961.

Richtfest am Neubau des Parkhauses am Brill im Mai 1961.

Foto: Otto Lohrisch-Achilles
Dem Parkhochhaus-Neubau der Baumwollbörse wird im April 1961 die Richtkrone aufgesetzt.

Dem Parkhochhaus-Neubau der Baumwollbörse wird im April 1961 die Richtkrone aufgesetzt.

Foto: FR
Der Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Ludwig Erhard (CDU) bei einer Wahl-Kundgebung im August 1961 auf dem Domshof .

Der Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Ludwig Erhard (CDU) bei einer Wahl-Kundgebung im August 1961 auf dem Domshof .

Foto: AUGUST SYCHOLT
Bauarbeiter beim Bau des Siemens-Hochhauses 1961.

Bauarbeiter beim Bau des Siemens-Hochhauses 1961.

Auch SPD-Kanzlerkandidat Willy Brandt stattet 1961 Bremen auf seiner Wahlkampfreise einen Besuch ab.

Auch SPD-Kanzlerkandidat Willy Brandt stattet 1961 Bremen auf seiner Wahlkampfreise einen Besuch ab.

Foto: Leonhard Kull
1961: Blick auf das Stahlwerk. Im Vordergrund ist der Hochhofen zu sehen. Im Hintergrund die Weser.

1961: Blick auf das Stahlwerk. Im Vordergrund ist der Hochhofen zu sehen. Im Hintergrund die Weser.

Foto: FR
1961: Das Weserstadion mit lediglich einer überdachten Tribüne.

1961: Das Weserstadion mit lediglich einer überdachten Tribüne.

Foto: AUGUST SYCHOLT
Und aus dem selben Jahr das Weserstadion aus der Vogelperspektive.

Und aus dem selben Jahr das Weserstadion aus der Vogelperspektive.

Foto: Leonhard Kull
Parken auf dem Domshof? 1961 noch kein Problem.

Parken auf dem Domshof? 1961 noch kein Problem.

Foto: AUGUST SYCHOLT
Bremen von oben: Hier das Schnoorviertel, Marterburg, Altenwall und Tiefer. Nach links verläuft der Osterdeich. Im Hintergrund sieht man die Weser mit Binnenschiffen. Die Aufnahme entstand 1961.

Bremen von oben: Hier das Schnoorviertel, Marterburg, Altenwall und Tiefer. Nach links verläuft der Osterdeich. Im Hintergrund sieht man die Weser mit Binnenschiffen. Die Aufnahme entstand 1961.

Foto: Leonhard Kull
1961: Im Tiergehege des Bürgerparks: Dromedar Bobby genießt die Sonne und lässt sich von der kleinen Besucherin bewundern.

1961: Im Tiergehege des Bürgerparks: Dromedar Bobby genießt die Sonne und lässt sich von der kleinen Besucherin bewundern.

Foto: AUGUST SYCHOLT
Im April 1961 weiht die Diakonissenanstalt ihr neues Krankenhaus in Gröpelingen ein.

Im April 1961 weiht die Diakonissenanstalt ihr neues Krankenhaus in Gröpelingen ein.

Foto: Lohrisch-Achilles
1961: Luftbildaufnahme der im Bau befindlichen B 75 / Oldenburger Straße bei Grolland. Die Duckwitzstraße verläuft rechts und unter der Hochstraße hindurch. Am linken Bildrand ist die Firma Oelkers zu sehen.

1961: Luftbildaufnahme der im Bau befindlichen B 75 / Oldenburger Straße bei Grolland. Die Duckwitzstraße verläuft rechts und unter der Hochstraße hindurch. Am linken Bildrand ist die Firma Oelkers zu sehen.

Foto: Leonhard Kull
1962 hatte unser Leser Werner Peymann auf dem Dach der Baumwollbörse als Handwerker zu tun und konnte dieses Bild machen. Die Kirche Unser Lieben Frauen hatte noch keinen Turm, und neben dem Roland stand damals eine kleine Obstbude – „die war schon beinahe ein Wahrzeichen“, erinnert sich Peymann.

1962 hatte unser Leser Werner Peymann auf dem Dach der Baumwollbörse als Handwerker zu tun und konnte dieses Bild machen. Die Kirche Unser Lieben Frauen hatte noch keinen Turm, und neben dem Roland stand damals eine kleine Obstbude – „die war schon beinahe ein Wahrzeichen“, erinnert sich Peymann.

Foto: Werner Peymann
Feb 02 1962 The Bremer Scheffermahlzeit 1952 the traditional banquet of the Capetian and merch

Damals wie heute Tradition in Bremen: Die Schaffermahlzeit. Im Februar 1962 empfängt Bürgermeister Wilhelm Kaisen unter anderem den deutschen Finanzminister Heinz Starke im Bremer Rathaus. Die Wurzeln des Brudermahls reichen zurück bis in das Jahr 1561, 2004 nimmt mit der Kapitänin Barbara Massing erstmals eine Frau an dem Mahl teil, Angela Merkel ist 2007 der erste weibliche Ehrengast. Die Frage, wie viele Frauen an der Schaffermahlzeit teilnehmen dürfen, war euch Anfang 2019 das brennende Thema.

Foto: imago / Zuma / Keystone
Einweihung des UKW Senders von Radio Bremen auf dem Leher Feld Deutschland 1960er Jahre Inaugurati

Im Mai 1962 wird in der Sendeanlage von Radio Bremen am Leher Feld die neue UKW-Sendeanlage eingeweiht. Bis 1999 wird die Sendeanlage im Leher Feld betrieben und danach von einem Neubau in Oberneuland abgelöst.

Foto: imago / United Archives / Siegfried Pilz
Beim Ausbaggern eines neuen Wendebeckens für den Bremer Europahafen wird im Oktober 1962 in der Weser eine Hansekogge gefunden. Der Schneidkopf-Saugbagger „Alesienne“ stößt am linken Weserufer im Rablinghauser Deichvorland auf das Wrack einer mittelalterlichen Kogge, die durch eine luftundurchlässige Ortsteinschicht konserviert worden war. Mittlerweile wird die Kogge im Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven ausgestellt.

Beim Ausbaggern eines neuen Wendebeckens für den Bremer Europahafen wird im Oktober 1962 in der Weser eine Hansekogge gefunden. Der Schneidkopf-Saugbagger „Alesienne“ stößt am linken Weserufer im Rablinghauser Deichvorland auf das Wrack einer mittelalterlichen Kogge, die durch eine luftundurchlässige Ortsteinschicht konserviert worden war. Mittlerweile wird die Kogge im Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven ausgestellt.

Foto: Conti-Press
1962 tobt ein Orkan über Norddeutschland - und löst die größte Flutkatastrophe seit 137 Jahren aus. Das Bild zeigt überschwemmte und zerstörte Parzellen am Rablinghauser Deich.

1962 tobt ein Orkan über Norddeutschland - und löst die größte Flutkatastrophe seit 137 Jahren aus. Das Bild zeigt überschwemmte und zerstörte Parzellen am Rablinghauser Deich.

Foto: Aus der Buchreihe "Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005"
Die schwere Sturmflut von 1962, die vor allem in Hamburg schwere Schäden anrichtet und bei der viele Menschen sterben, hat auch Auswirkungen auf Bremen. In Bremen kommt es insbesondere in den nicht von Deichen geschützten Gebieten zu schweren Sachschäden. Auf der Aufnahme sind Rettungsmaßnahmen am Rablinghauser Deich zu sehen.

Die schwere Sturmflut von 1962, die vor allem in Hamburg schwere Schäden anrichtet und bei der viele Menschen sterben, hat auch Auswirkungen auf Bremen. In Bremen kommt es insbesondere in den nicht von Deichen geschützten Gebieten zu schweren Sachschäden. Auf der Aufnahme sind Rettungsmaßnahmen am Rablinghauser Deich zu sehen.

Foto: AUGUST SYCHOLT
Die Feuerwehr evakuiert auch Gebiete an der Ochtum. Sieben Menschen, die ihre Häuser nicht verlassen wollten, kommen bei der Sturmflut in Bremen ums Leben. Infolge der Flut wird in Bremen das Wohnen in den Überschwemmungsgebieten verboten.

Die Feuerwehr evakuiert auch Gebiete an der Ochtum. Sieben Menschen, die ihre Häuser nicht verlassen wollten, kommen bei der Sturmflut in Bremen ums Leben. Infolge der Flut wird in Bremen das Wohnen in den Überschwemmungsgebieten verboten.

Foto: AUGUST SYCHOLT
1962: Das Leffers-Modekaufhaus in der Faulenstraße.

1962: Das Leffers-Modekaufhaus in der Faulenstraße.

Foto: Otto Lohrisch-Achilles
Moderne Architektur für fortschrittlichen Städtebau: Das Aalto-Hochhaus kurz vor der Fertigstellung 1962. Auf jedem der 22 Stockwerke sind neun Wohnungen entstanden.

Moderne Architektur für fortschrittlichen Städtebau: Das Aalto-Hochhaus kurz vor der Fertigstellung 1962. Auf jedem der 22 Stockwerke sind neun Wohnungen entstanden.

Foto: Aus der Buchreihe "Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005"
Zur Ausstattung des neu erbauten Aalto-Hochhauses gehört auch ein Aufzug für die Fensterputzer - der erste in Bremen.

Zur Ausstattung des neu erbauten Aalto-Hochhauses gehört auch ein Aufzug für die Fensterputzer - der erste in Bremen.

Foto: Aus der Buchreihe "Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005"
Prominenter Besuch im Jahr 1962: Der ehemalige Boxer Max Schmeling im neu eröffneten Bowling-Zentrum in Osterholz-Tenever.

Prominenter Besuch im Jahr 1962: Der ehemalige Boxer Max Schmeling im neu eröffneten Bowling-Zentrum in Osterholz-Tenever.

Foto: WERNER KRYSL
Historische Ereignisse

1962: Bau der Autobahnbrücke über die Weser zwischen Hemelinger Marsch und Arsten.

Foto: WERNER KRYSL
Ein Schaukasten informiert über die geplante Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. 1962 träumten die Bremer sogar von einer Unterpflasterstraßenbahn oder einer U-Bahn.

Ein Schaukasten informiert über die geplante Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. 1962 träumten die Bremer sogar von einer Unterpflasterstraßenbahn oder einer U-Bahn.

Foto: AUGUST SYCHOLT
Sonnige Arbeitspause im August 1962, im Hintergrund wartet auf dem Helgen der AG Weser ein 80.000-Tonner auf den Stapellauf.

Sonnige Arbeitspause im August 1962, im Hintergrund wartet auf dem Helgen der AG Weser ein 80.000-Tonner auf den Stapellauf.

Foto: Lohrisch-Achilles
Im Dezember 1963 durchstößt der belgische Großbagger "Reina Fabiola" die letzte Barriere, die das neue Hafenbecken von der Weser trennt.

Im Dezember 1963 durchstößt der belgische Großbagger "Reina Fabiola" die letzte Barriere, die das neue Hafenbecken von der Weser trennt.

Foto: Brockmöller
Ein sonniger Tag auf der Osterwiese im Jahr 1963.

Ein sonniger Tag auf der Osterwiese im Jahr 1963.

Foto: Lohrisch-Achilles
1963: Blick von oben auf den Marktplatz. Seinerzeit noch mit Zebrastreifen und Parkplätzen direkt vor der Raths-Apotheke.

1963: Blick von oben auf den Marktplatz. Seinerzeit noch mit Zebrastreifen und Parkplätzen direkt vor der Raths-Apotheke.

Foto: Leonhard Kull
Drei junge Frauen im Mai 1963 beim Anbaden im Stadionbad.

Drei junge Frauen im Mai 1963 beim Anbaden im Stadionbad.

Foto: Otto Lohrisch-Achilles
Diese Aufnahme zeigt die neue, auf vier Spuren ausgebaute Franz-Schütte-Allee an der Autobahnauffahrt Bremen-Vahr im September 1963.

Diese Aufnahme zeigt die neue, auf vier Spuren ausgebaute Franz-Schütte-Allee an der Autobahnauffahrt Bremen-Vahr im September 1963.

Foto: Lohrisch-Achilles
Rund 4.000 Besucher kamen im September 1963 zur Einweihung des Eislauf- und Rollsportstadions in Hastedt.

Rund 4.000 Besucher kamen im September 1963 zur Einweihung des Eislauf- und Rollsportstadions in Hastedt.

Foto: Lohrisch-Achilles
Blick auf Neu-Schwachhausen: Das Hochhaus an der H.-H.-Meier-Allee entsteht 1964 kurz vor Ende des Stadtteilausbaus.

Blick auf Neu-Schwachhausen: Das Hochhaus an der H.-H.-Meier-Allee entsteht 1964 kurz vor Ende des Stadtteilausbaus.

Foto: Aus der Buchreihe "Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005"
1963: Die Maschinen der in Konkurs gegangenen Borgward-Werke werden abgebaut, um nach Mexiko verschifft zu werden.

1963: Die Maschinen der in Konkurs gegangenen Borgward-Werke werden abgebaut, um nach Mexiko verschifft zu werden.

Foto: AUGUST SYCHOLT
Im März 1964 gibt Bürgermeister Wilhelm Kaisen vor Journalisten bekannt, dass er im Juli 1965 von seinem Amt als Präsident des Senats und Bürgermeister zurücktreten wird.

Im März 1964 gibt Bürgermeister Wilhelm Kaisen vor Journalisten bekannt, dass er im Juli 1965 von seinem Amt als Präsident des Senats und Bürgermeister zurücktreten wird.

Foto: Klaus Sander
Diese Aufnahme von 1964 zeigt die Wiedereröffnung der "Lila Eule" in der Bernhardstraße in Bremen. Die Geschichte des Clubs hat jedoch schon 1959 begonnen. Überregionale Jazzgrößen wie Chris Barber oder Steve Lacy spielen in dem Club, der heute immer noch exisitiert. 1967 hält Rudi Dutschke eine Rede in der Lila Eule und trägt damit auch maßgeblich zu den sogenannten Bremer Straßenbahnunruhen bei, über die im Verlauf der Fotostrecke noch mehr zu erfahren ist.

Diese Aufnahme von 1964 zeigt die Wiedereröffnung der "Lila Eule" in der Bernhardstraße in Bremen. Die Geschichte des Clubs hat jedoch schon 1959 begonnen. Überregionale Jazzgrößen wie Chris Barber oder Steve Lacy spielen in dem Club, der heute immer noch exisitiert. 1967 hält Rudi Dutschke eine Rede in der Lila Eule und trägt damit auch maßgeblich zu den sogenannten Bremer Straßenbahnunruhen bei, über die im Verlauf der Fotostrecke noch mehr zu erfahren ist.

Foto: Günter Kruse, FR
1964: Im Juni wird dem Haus der Bremischen Bürgerschaft die Richtkrone aufgesetzt. Wie das Haus der Bürgerschaft entstanden ist, haben wir anlässlich des 50-jährigen Jubiläums in dieser Fotostrecke gezeigt.

1964: Im Juni wird dem Haus der Bremischen Bürgerschaft die Richtkrone aufgesetzt. Wie das Haus der Bürgerschaft entstanden ist, haben wir anlässlich des 50-jährigen Jubiläums in dieser Fotostrecke gezeigt.

Foto: Klaus Sander
Innenansicht des Kinos "Tonlichtspiele Viktoria" an der Kirchhuchtinger Landstraße. 1964 läuft hier der letzte Film.

Innenansicht des Kinos "Tonlichtspiele Viktoria" an der Kirchhuchtinger Landstraße. 1964 läuft hier der letzte Film.

Foto: FR
ULTRA MODERN HALL IN BREMEN 30 OCTOBER 1964 Copyright Topfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Un

Nach fast drei Jahren Bauzeit ist es am 31. Oktober 1964 so weit: Die Stadthalle, heute ÖVB Arena, wird auf der Bürgerweide eingeweiht. Die Baukosten der Halle, die nach den Plänen des Wiener Architekten Roland Rainer gebaut wurden, betrugen 27 Millionen Mark. Rund 40 Jahre später wird die Stadthalle von 2004 bis 2005 für 50 Millionen Euro umgebaut, erweitert und modernisiert.

Foto: imago / United Archives International / Topfoto
Beim Zusammenstoß zweier Straßenbahnen im September 1964 wird ein Waggon in die Arkaden des Rathauses gedrückt.

Beim Zusammenstoß zweier Straßenbahnen im September 1964 wird ein Waggon in die Arkaden des Rathauses gedrückt.

Foto: Klaus Sander
Eine falsch gestellte Weiche hat zum Zusammenstoß der Linien 2 und 3 geführt.

Eine falsch gestellte Weiche hat zum Zusammenstoß der Linien 2 und 3 geführt.

Foto: Klaus Sander
Die Arkaden des Rathauses sind erheblich beschädigt. Das Bauwerk steht zeitweilig kurz vor dem Einsturz.

Die Arkaden des Rathauses sind erheblich beschädigt. Das Bauwerk steht zeitweilig kurz vor dem Einsturz.

Foto: Klaus Sander
1964: Ein Blick auf die Schlachte, damals noch mit Autoverkehr und Parkplätzen. Im Hintergrund ist der Turm der Martinikirche zu sehen.

1964: Ein Blick auf die Schlachte, damals noch mit Autoverkehr und Parkplätzen. Im Hintergrund ist der Turm der Martinikirche zu sehen.

Foto: Willy Pilzecker
Schweres Zugunglück in Hastedt: Eine Rangierlok fährt im Oktober 1964 einem Eilzug bei voller Fahrt in die Flanke. Die Brücke hält dem wuchtigen Aufprall stand.

Schweres Zugunglück in Hastedt: Eine Rangierlok fährt im Oktober 1964 einem Eilzug bei voller Fahrt in die Flanke. Die Brücke hält dem wuchtigen Aufprall stand.

Foto: Otto Lohrisch-Achilles
Der Eilzug Bremen-Köln jedoch wird aus den Schienen geworfen. Ein Personenwaggon zerfetzt an einem Brückenbogen. Aus dem Wrack werden sieben Tote geborgen und elf Verletzte befreit.

Der Eilzug Bremen-Köln jedoch wird aus den Schienen geworfen. Ein Personenwaggon zerfetzt an einem Brückenbogen. Aus dem Wrack werden sieben Tote geborgen und elf Verletzte befreit.

Blick auf die Wilhelm-Kaisen-Brücke im Jahr 1964. Im Hintergrund zu sehen: das mittlerweile aus dem Stadtbild verschwundene Kühne+Nagel-Gebäude, das seit 2017 einem Neubau weichen muss.

Blick auf die Wilhelm-Kaisen-Brücke im Jahr 1964. Im Hintergrund zu sehen: das mittlerweile aus dem Stadtbild verschwundene Kühne+Nagel-Gebäude, das seit 2017 einem Neubau weichen muss.

Foto: Richart Fitusch
Fahrstuhltechnik in der neuen Hochgarage der Bremer Landesbank, 1965.

Fahrstuhltechnik in der neuen Hochgarage der Bremer Landesbank, 1965.

Foto: Aus der Buchreihe "Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005"
Der 8. Mai 1965 ist für viele Werder-Fans ein Datum, das unvergessen bleibt. Die Grün-Weißen werden zum ersten Mal in der Geschichte Deutscher Fußballmeister, einen Spieltag vor Saisonschluss sind sie vom härtesten Verfolger 1. FC Köln nicht mehr einzuholen.

Der 8. Mai 1965 ist für viele Werder-Fans ein Datum, das unvergessen bleibt. Die Grün-Weißen werden zum ersten Mal in der Geschichte Deutscher Fußballmeister, einen Spieltag vor Saisonschluss sind sie vom härtesten Verfolger 1. FC Köln nicht mehr einzuholen.

Foto: imago
Schiffsuntergang Bremerhaven 1965 sw PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY 1023103896

Nur fünf Jahre nach seinem Stapellauf sinkt im April 1965 das Seebäderschiff Bremerhaven im Hafen von Bremerhaven. Dort lag es ursprünglich zur Winterpause und wurde im Mai 1965 gehoben und zwei Monate später an ein griechisches Unternehmen verkauft, dass das Schiff zu einem Kreuzfahrtschiff umbauen ließ. Im April 2008 wurde das Kreuzfahrtschiff von einer Abwrackwerft gekauft und verschrottet.

Foto: imago / Chromorange
Die Sögestraße im August 1965, geschmückt für die Tausendjahrfeier von Bremen.

Die Sögestraße im August 1965, geschmückt für die Tausendjahrfeier von Bremen.

Foto: Otto Lohrisch-Achilles
Das mittlerweile um 7.000 Plätze vergrößerte und modernisierte Weserstadion im August 1965.

Das mittlerweile um 7.000 Plätze vergrößerte und modernisierte Weserstadion im August 1965.

Foto: Otto Lohrisch-Achilles
Pfingsten 1965 fährt die Linie 7 ein letztes Mal von Rablinghausen über Hohentor, Westerstraße, Markt, Hauptbahnhof und Breitenweg ins Findorffviertel.

Pfingsten 1965 fährt die Linie 7 ein letztes Mal von Rablinghausen über Hohentor, Westerstraße, Markt, Hauptbahnhof und Breitenweg ins Findorffviertel.

Foto: FR
Zur letzten Fahrt ist die Straßenbahn der Linie 7 mit Girlanden geschmückt.

Zur letzten Fahrt ist die Straßenbahn der Linie 7 mit Girlanden geschmückt.

Foto: FR
Als amtierender Meister lockt Werder Bremen im September 1965 die Massen an und mancher Fan, nimmt auch gefährliche Wege auf sich, um ein Spiel im Weserstadion verfolgen zu können.

Als amtierender Meister lockt Werder Bremen im September 1965 die Massen an und mancher Fan, nimmt auch gefährliche Wege auf sich, um ein Spiel im Weserstadion verfolgen zu können.

Foto: imago / Schumann
Ein Blick auf das Traditionskaufhaus Harms am Wall im Jahr 1965. Inzwischen ist das Gebäude abgerissen worden, nachdem es 2015 komplett ausgebrannt ist.

Ein Blick auf das Traditionskaufhaus Harms am Wall im Jahr 1965. Inzwischen ist das Gebäude abgerissen worden, nachdem es 2015 komplett ausgebrannt ist.

Foto: Fotostudio Lommatzsch
1965 erobert die Popmusik das deutsche Fernsehen: Radio Bremen strahlt die Jugendmusiksendung Beat Club aus. Der Beat Club wird nach Angaben von Radio Bremen so populär, dass regelmäßig 63 Prozent der Deutschen unter 30 Jahren die Sendung schauen. Mit der Sendung beginnt 1965 auch Uschi Nerkes (Foto) Karriere. Regelmäßig hat sie Größen wie The Who, The Doors oder auch Johnny Cash zu Gast. Diese Fotostrecke zeigt die legendärsten Auftritte im Beat Club.

1965 erobert die Popmusik das deutsche Fernsehen: Radio Bremen strahlt die Jugendmusiksendung Beat Club aus. Der Beat Club wird nach Angaben von Radio Bremen so populär, dass regelmäßig 63 Prozent der Deutschen unter 30 Jahren die Sendung schauen. Mit der Sendung beginnt 1965 auch Uschi Nerkes (Foto) Karriere. Regelmäßig hat sie Größen wie The Who, The Doors oder auch Johnny Cash zu Gast. Diese Fotostrecke zeigt die legendärsten Auftritte im Beat Club .

Foto: Jutta Vialon
Sieht aus heutiger Sicht nach ausgeklügelter Kunst aus: Der Fahrplan in der Vorhalle des Bremer Hauptbahnhofs im Jahr 1965.

Sieht aus heutiger Sicht nach ausgeklügelter Kunst aus: Der Fahrplan in der Vorhalle des Bremer Hauptbahnhofs im Jahr 1965.

Foto: Klaus Sander
Der indische Großwildjäger George Munro betreibt ab 1966 den Bremer Tierpark auf dem Gelände am Achterdieksee in Oberneuland.

Der indische Großwildjäger George Munro betreibt ab 1966 den Bremer Tierpark auf dem Gelände am Achterdieksee in Oberneuland.

Foto: Klaus Sander
Der Zoo beherbergt in den sieben Jahren seines Bestehens unter anderem Leoparden, Elefanten, Geparden, Löwen, Strauße, Luchse und Tiger.

Der Zoo beherbergt in den sieben Jahren seines Bestehens unter anderem Leoparden, Elefanten, Geparden, Löwen, Strauße, Luchse und Tiger.

Foto: Jochen Stoss
Eine der Attraktionen des Bremer Tierparks ist die Kindereisenbahn. Heute befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Zoos der Achterdiekpark.

Eine der Attraktionen des Bremer Tierparks ist die Kindereisenbahn. Heute befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Zoos der Achterdiekpark.

Edith Clever und Bruno Ganz in Schillers "Die Räuber" in der viel diskutierten Inszenierung von Peter Zadek aus dem Jahr 1966.

Edith Clever und Bruno Ganz in Schillers "Die Räuber" in der viel diskutierten Inszenierung von Peter Zadek aus dem Jahr 1966.

Foto: Aus der Buchreihe "Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005"
Großbaustelle am Breitenweg im August 1966: Die Bildungsbehörde bekommt einen neuen Dienstsitz.

Großbaustelle am Breitenweg im August 1966: Die Bildungsbehörde bekommt einen neuen Dienstsitz.

Foto: Landesinstitut fuer Schule, Zent
"Frieden für Vietnam" fordern diese Demonstranten im März 1966 bei einer Friedenskundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz.

"Frieden für Vietnam" fordern diese Demonstranten im März 1966 bei einer Friedenskundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz.

Foto: Klaus Sander
Im Januar 1966 ereignet sich eine folgenschwere Flugkatastrophe auf dem Neuenlander Feld in Bremen. Die zweimotorige Lufthansa-Maschine vom Typ "Convair 440 Metropolitan" schlägt nach einem abgebrochenen Landemanöver auf dem Acker neben der Landepiste auf und zerschellt.

Im Januar 1966 ereignet sich eine folgenschwere Flugkatastrophe auf dem Neuenlander Feld in Bremen. Die zweimotorige Lufthansa-Maschine vom Typ "Convair 440 Metropolitan" schlägt nach einem abgebrochenen Landemanöver auf dem Acker neben der Landepiste auf und zerschellt.

Foto: Klaus Sander
46 Menschen sterben damals in den Trümmern, darunter die Mitglieder der italienischen Schwimm-Nationalmannschaft.

46 Menschen sterben damals in den Trümmern, darunter die Mitglieder der italienischen Schwimm-Nationalmannschaft.

Foto: Klaus Sander
Die Flugkatastrophe auf dem Neuenlander Feld unterbricht den Flugbetrieb in Bremen jedoch nicht. Noch in der Unglücksnacht landen und starten wieder Maschinen.

Die Flugkatastrophe auf dem Neuenlander Feld unterbricht den Flugbetrieb in Bremen jedoch nicht. Noch in der Unglücksnacht landen und starten wieder Maschinen.

Ein Video zu dem Absturz.

Februar 1966: Schnee und Eis legen den Straßenbahn- und Busverkehr in Bremen lahm.

Februar 1966: Schnee und Eis legen den Straßenbahn- und Busverkehr in Bremen lahm.

Foto: Klaus Sander
Im September 1966 wird das Haus der Bürgerschaft als Sitz der Bremischen Bürgerschaft eingeweiht.

Im September 1966 wird das Haus der Bürgerschaft als Sitz der Bremischen Bürgerschaft eingeweiht.

Foto: Lohrisch-Achilles
Damals wie heute: Die Bremer tanken Sonne auf dem Marktplatz. Die Aufnahme entstand 1966.

Damals wie heute: Die Bremer tanken Sonne auf dem Marktplatz. Die Aufnahme entstand 1966.

Foto: Klaus Sander
1967: Der Bau des Rembertikreisels am Rembertiring schreitet voran.

1967: Der Bau des Rembertikreisels am Rembertiring schreitet voran.

Foto: Jochen Stoss
Der 29. März 1967 ist ein großer Tag für Bremer Fans der Beatmusik. Die "Rolling Stones" kommen zu ihrem ersten Konzert in die Stadthalle. Die Band zeigt sich jedoch relativ lustlos und spielte nur 30 Minuten lang. Warum das Publikum dabei auf den Stühlen sitzen bleiben musste, lesen Sie hier.

Der 29. März 1967 ist ein großer Tag für Bremer Fans der Beatmusik. Die "Rolling Stones" kommen zu ihrem ersten Konzert in die Stadthalle. Die Band zeigt sich jedoch relativ lustlos und spielte nur 30 Minuten lang. Warum das Publikum dabei auf den Stühlen sitzen bleiben musste, lesen Sie hier.

Foto: Hofmann Schulte/Hofmann
Auch auf der Pressekonferenz in der Stadthalle geben sich die "Stones" gelangweilt und einsilbig.

Auch auf der Pressekonferenz in der Stadthalle geben sich die "Stones" gelangweilt und einsilbig.

Foto: Hofmann Schulte/Hofmann
Hans Koschnick (vorne) wird 1967 Präsident des Bremer Senats und damit Bremens Bürgermeister. Bis 1985 behält er dieses Amt. Auf dem Bild ist er zusammen mit dem Alt-Bürgermeister Wilhelm Kaisen zu sehen.

Hans Koschnick (vorne) wird 1967 Präsident des Bremer Senats und damit Bremens Bürgermeister. Bis 1985 behält er dieses Amt. Auf dem Bild ist er zusammen mit dem Alt-Bürgermeister Wilhelm Kaisen zu sehen.

Foto: Walter Schumann
Der Opelturm auf dem Bahnhofsvorplatz 1967 (hier ohne die auffällige Werbekugel auf dem Dach). Noch im gleich Jahr wird der Turm, der von Architekt Heinz Stoffregen entworfen wurde, abgerissen.

Der Opelturm auf dem Bahnhofsvorplatz 1967 (hier ohne die auffällige Werbekugel auf dem Dach). Noch im gleich Jahr wird der Turm, der von Architekt Heinz Stoffregen entworfen wurde, abgerissen.

Foto: Klaus Sander
Der Bahnhofsvorplatz ohne Opelturm.

Der Bahnhofsvorplatz ohne Opelturm.

Foto: Klaus Sander
Das neue Bundeswehrhochhaus an der Falkenstraße ist 1967 nicht mehr zu übersehen. Von den 15 Geschossen, die das von Oberbaurat Willi Bornemann entworfene Hochhaus aufweisen wird, sind zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits acht aus der Erde gewachsen.

Das neue Bundeswehrhochhaus an der Falkenstraße ist 1967 nicht mehr zu übersehen. Von den 15 Geschossen, die das von Oberbaurat Willi Bornemann entworfene Hochhaus aufweisen wird, sind zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits acht aus der Erde gewachsen.

Foto: Klaus Sander
1968: Baustelle für den modernen Erweiterungsbau der Bremer Landesbank an der Ecke Domshof/Unser Lieben Frauen Kirchhof.

1968: Baustelle für den modernen Erweiterungsbau der Bremer Landesbank an der Ecke Domshof/Unser Lieben Frauen Kirchhof.

Foto: Jochen Stoss
Das Europa-Kino in der Bahnhofsstraße zeigte im Februar 1969 den Disney-Klassiker "Das Dschungelbuch".

Das Europa-Kino in der Bahnhofsstraße zeigte im Februar 1969 den Disney-Klassiker "Das Dschungelbuch".

Foto: Staatsarchiv Bremen/Junker/Schmidt
Ich bin ein Elefant Madame Deutschland 1969 Regie Peter Zadek UnitedArchives01529321

Das Bild auf dem Bremer Marktplatz ist skurril, jedoch gibt es hier keine Demonstration. Viel mehr stammt das Bild von den Dreharbeiten zum Film "Ich bin ein Elefant, Madame". Es ist der erste Film von Peter Zadek, der als Regisseur am Theater Bremen der Bremer Stil in den 60er-Jahren maßgeblich geprägt hat. Der Film paraphrasiert die Studentenrevolte in den 60er-Jahren und wurde zum großen Teil am Alten Gymnasium gedreht.

Foto: imago / United Archives
Bremens Bürgermeister Hans Koschnick und SPD-Fraktionschef Richard Boljahn sprechen im August 1968 zu 4000 Demonstranten, die gegen den sowjetischen Einmarsch in die Tschechoslowakei protestieren.

Bremens Bürgermeister Hans Koschnick und SPD-Fraktionschef Richard Boljahn sprechen im August 1968 zu 4000 Demonstranten, die gegen den sowjetischen Einmarsch in die Tschechoslowakei protestieren.

Foto: Aus der Buchreihe "Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005"
1968: Das britische Supermodel Twiggy auf Stippvisite in Bremen.

1968: Das britische Supermodel Twiggy auf Stippvisite in Bremen.

Foto: Klaus Sander
Im Zuge der 68er-Bewegung kommt es im Januar 1968 zu den sogenannten Straßenbahn-Unruhen in Bremen, die mehrere Tage andauern. Dabei kommt es zu schweren Krawallen in der Innenstadt.

Im Zuge der 68er-Bewegung kommt es im Januar 1968 zu den sogenannten Straßenbahn-Unruhen in Bremen, die mehrere Tage andauern. Dabei kommt es zu schweren Krawallen in der Innenstadt.

Foto: Edition Temmen
Anlass der "Straßenbahn-Unruhen" sind die Fahrpreiserhöhungen der BSAG. Der massive Protest der Jugendlichen spiegelt aber auch den Wunsch nach mehr Selbstbestimmung in der Gesellschaft wider und richtet sich gegen die autoritäre Führung eines starren Staatsapparates. Letztlich hat der Protest Erfolg: Die Fahrpreiserhöhungen werden zurückgenommen. Mehr zu den Hintergründen der Straßenbahnunruhen lesen Sie hier.

Anlass der "Straßenbahn-Unruhen" sind die Fahrpreiserhöhungen der BSAG. Der massive Protest der Jugendlichen spiegelt aber auch den Wunsch nach mehr Selbstbestimmung in der Gesellschaft wider und richtet sich gegen die autoritäre Führung eines starren Staatsapparates. Letztlich hat der Protest Erfolg: Die Fahrpreiserhöhungen werden zurückgenommen. Mehr zu den Hintergründen der Straßenbahnunruhen lesen Sie hier.

Foto: Jochen Stoss
1968: Ein Zeitungskiosk am Domshof.

1968: Ein Zeitungskiosk am Domshof.

Foto: Klaus Sander
Bei der Eröffnung des Brilltunnels 1968 herrschte dichtes Gedränge. "Die unterirdische Halle erwartete die Besucher in strahlendem Lichterglanz", schrieb der WESER-KURIER damals.

Zur Eröffnung des Brilltunnels 1968 herrscht dichtes Gedränge. Tausende Bremen kommen, um die neue Unterführung in Augenschein zu nehmen.

Foto: Klaus Sander
Starkregen führt im August 1968 zur Überflutung von Bremens guter Stube.

Starkregen führt im August 1968 zur Überflutung von Bremens guter Stube.

Foto: Lohrisch-Achilles
Die Sögestraße wird 1969 zur Fußgängerzone erklärt - bis sie vollständig umgestaltet ist, vergehen jedoch noch vier Jahre.

Die Sögestraße wird 1969 zur Fußgängerzone erklärt - bis sie vollständig umgestaltet ist, vergehen jedoch noch vier Jahre.

Foto: Aus der Buchreihe "Geschichte der Freien Hansestadt Bremen von 1945 bis 2005"
Der Krieg in Vietnam hinterlässt seine Spuren: Bremer Feuerwehrleute holen schwerverletzte südvietnamesische Kinder im Hauptbahnhof ab, damit sie in Bremen medizinisch weiter behandelt werden können.

Der Krieg in Vietnam hinterlässt seine Spuren: Bremer Feuerwehrleute holen schwerverletzte südvietnamesische Kinder im Hauptbahnhof ab, damit sie in Bremen medizinisch weiter behandelt werden können.

Foto: Otto Lohrisch-Achilles
Der deutsche Bandleader Komponist Arrangeur und Musikproduzent James Last Ende der 1960er Jahre

1929 wurde Hans Last in Sebaldsbrück geboren. Doch weltweit kennt man ihn nur als James Last. 1969 startet der Musiker mit seinem markanten "Happy Sound" durch, nimmt im Laufe seiner Karriere 208 Goldene Schallplatten entgegen und bekommt unzählige Auszeichnungen. Am 9. Juni 2015 stirbt er mit 86 Jahren in Florida.

Foto: imago
Die Hochstraße wurde nach amerikanischem Vorbild 1968 gebaut.

1968: Der Bau der Hochstraße schreitet voran. Wenn Sie sich noch an ein Bremen ohne Hochstraße erinnern oder an Bremens vielseitige Lichtspielhäuser, dann schauen Sie sich doch unsere Bildergalerie Das kennen nur noch "alte" Bremer an.

Foto: Klaus Sander
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