Kulturaustausch wird fortgesetzt Son Lindo spielt im Instituto

Bremen (ane·mf). In der Reihe "Cuba aquí" wird morgen, 1. März, um 19 Uhr und am Dienstag, 5. März, um 20 Uhr, Maricel Nápoles im Instituto Cervantes, Schwachhauser Ring 124, über "Figurative Kunst aus Santiago de Cuba" sprechen. Gleichzeitig wird der Katalog vorgestellt, der die Ausstellungen im Instituto, in der Villa Ichon, Goetheplatz 4, in der Galerie Am Schwarzen Meer 119, im Europapunkt im Haus der Bürgerschaft und in der Villa Sponte am Osterdeich 59a umfasst.
28.02.2013, 05:00
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Bremen (ane·mf). In der Reihe "Cuba aquí" wird morgen, 1. März, um 19 Uhr und am Dienstag, 5. März, um 20 Uhr, Maricel Nápoles im Instituto Cervantes, Schwachhauser Ring 124, über "Figurative Kunst aus Santiago de Cuba" sprechen. Gleichzeitig wird der Katalog vorgestellt, der die Ausstellungen im Instituto, in der Villa Ichon, Goetheplatz 4, in der Galerie Am Schwarzen Meer 119, im Europapunkt im Haus der Bürgerschaft und in der Villa Sponte am Osterdeich 59a umfasst.

Maricel Nápoles ist Kuratorin einer großen Galerie in Santiago de Cuba, sie betreut außerdem mehrere Galerien in Guantanomo und La Maya. Ihr spanischer Vortrag wird auf Deutsch übersetzt. Die 2012 gegründete deutsch-kubanische Formation "Son Lindo" spielt morgen Abend im Instituto: Gerd Seemann (Percussions, Tres Cubano, Coro), Karin Ebermann (Piano, Coro), Silvano Mustelier Cabreja (Percussion und Gesang) und Moritz Zopf (Kontrabaß, Coro). Ein weiteres Konzert geben sie am Mittwoch, 6. März, um 20 Uhr in der kubanischen Nacht im Lagerhaus Schildstraße, dann gemeinsam mit Ardiles Ruiz (Posaune, Gesang).

Gerd Seemann und Silvano Mustelier Cabreja, zwei "Brüder in der Religion", sprechen am Sonnabend, 2. März, um 19 Uhr in der Galerie Am Schwarzen Meer über die Santeria, den Versuch, afrikanische Religion, Katholizismus und Kommunismus unter einen Hut zu bekommen. Während seines einjährigen Aufenthalts in Santiago de Cuba machte Seemann Erfahrungen mit der "regla de ocha", in der das Trommeln eine zentrale Rolle spielt. Die beiden Musiker lassen zeremonielle Rhythmen hören. In der Galerie sind Bilder von Alexej Cutiño Peña und von Cenia Escalona Borjas ausgestellt, die erst im Alter von 58 Jahren mit naiver Malerei begonnen hat. Die Gäste können kubanische Zigarren probieren, nachdem Rosa Arredondo vorgeführt hat, wie sie gedreht werden.

Der argentinische Regisseur Alejandro Brugués, der auf Kuba lebt, verpackt in seinem Film "Personal belongings" die Themen Migration und Heimat in eine Liebesgeschichte. Während Ernesto (Caleb Casas) das Land verlassen möchte und auf gepackten Koffern sitzt, will Ana (Heidi García) unbedingt bleiben. Gezeigt wird der Film am Sonntag, 3. März, um 20.30 Uhr im Kino 46, Birkenstraße 1.

Bei kubanischem Kaffee liest der Bremer Schauspieler Martin Leßmann am Montag, 4. März, um 18 Uhr in der Galerie Am Schwarzen Meer aus "El Cimarrón". In Monologform zeichnet der kubanische Autor und Ethnologe Miguel Barnet in dem Buch ein Interview mit dem Sklaven Esteban Montejo nach, der in der spanischen Kolonialzeit von einer Plantage geflohen war. Der Komponist Hans-Werner Henze hat "El Cimarrón" vertont.

Bei "Cuba aquí" ist der Eintritt frei. Spenden kommen dem Kinder- und Jugendatelier "Taller Gregorio" in der Nähe von Santiago de Cuba zugute. Weitere März-Termine im Internet auf www.cuba-aqui.de.

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