FDP-Delegation besucht Friedehorst "Sozialer Teil der Marktwirtschaft"

Lesum. Dieser Tage erhielt das Berufsförderungswerk Friedehorst Besuch von der FDP. Der Leiter des Berufsförderungswerks, Heinz Cremer, durfte den Bürgerschaftsabgeordneten Magnus Buhlert, das Burglesumer FDP-Beiratsmitglied Agnes Müller-Lang sowie Birte Steffen und Georg von Groeling-Müller begrüßen.
08.03.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Albrecht-Joachim Bahr

Lesum. Dieser Tage erhielt das Berufsförderungswerk Friedehorst Besuch von der FDP. Der Leiter des Berufsförderungswerks, Heinz Cremer, durfte den Bürgerschaftsabgeordneten Magnus Buhlert, das Burglesumer FDP-Beiratsmitglied Agnes Müller-Lang sowie Birte Steffen und Georg von Groeling-Müller begrüßen.

Das Berufsförderungswerk bietet rund 800 Schülern die Möglichkeit, sich eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu erarbeiten. Bei diesen Schülern handelt es sich um Erwachsene, die durch Unglücksfall oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen ihren angestammten Beruf nicht mehr ausüben können. Etwa 450 davon werden in Lesum in den verschiedensten Berufen umgeschult und qualifiziert, die anderen in verschiedenen Außenstellen in Norddeutschland.

"Es ist wichtig", erklärte Buhlert, in der Bürgerschaft sozialpolitischer Sprecher der FDP, "dass Menschen nach gesundheitlichen Rückschlägen wieder Perspektiven eröffnet werden". Hier leiste das Berufsförderungswerk Etliches. Orientiert am Können der Menschen und den Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, werde Einzelnen wieder Perspektiven eröffnet und Chancen geboten.

Beiratsmitglied Agnes Müller-Lang erklärte: "Friedehorst ist ein wichtiger, ja sogar der größte Arbeitgeber in Lesum. Dort wird auf vielfältige Weise Menschen geholfen ihren Alltag wieder meistern zu können". Das Berufsförderungswerk sei ein Teil davon. Selbst nach Beendigung der Ausbildung, die immer mit einer Abschlussprüfung endet, werde Nachbetreuung angeboten. Die Hilfe im Berufsförderungswerk, ergänzte Buhlert, "verstehen wir als sozialen Teil unserer Marktwirtschaft. Ihnen wird Hilfe geboten, wieder die Chance zu bekommen, auf eigenen Füßen zu stehen". In diesem Sektor sei das Geld der Sozialversicherungsträger gut angelegt. Buhlert: "Es schafft Arbeitsplätze in Lesum und den Außenstellen und bietet Menschen neue Zukunftschancen."

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+