Palliativ-Versorgung hakt immer noch SPD attackiert Krankenkassen

Bremen-Nord (the). Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ursula Arnold-Cramer hat die Krankenkassen wegen ihrer Haltung zur palliativmedizinischen Versorgung in Bremen-Nord erneut scharf kritisiert. Anlass ist der erste Jahrestag einer großen Diskussionsveranstaltung, die das Ärztenetz Bremen-Nord Mitte April 2010 zu diesem Thema veranstaltet hatte.
15.04.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von J?n Theiner

Bremen-Nord (the). Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ursula Arnold-Cramer hat die Krankenkassen wegen ihrer Haltung zur palliativmedizinischen Versorgung in Bremen-Nord erneut scharf kritisiert. Anlass ist der erste Jahrestag einer großen Diskussionsveranstaltung, die das Ärztenetz Bremen-Nord Mitte April 2010 zu diesem Thema veranstaltet hatte.

Das Ärztenetz lag zu diesem Zeitpunkt schon länger im Streit mit den Krankenkassen. Es hatte der AOK und anderen Kostenträgern für Bremen-Nord eine flächendeckende Versorgung Todkranker angeboten, die nur noch auf Linderung der Schmerzen ausgerichtet ist. Im stadtbremer Raum existiert eine solche Versorgungsstruktur bereits seit längerem. Sie ist an das Klinikum Links der Weser und einen besonders profilierten Pflegedienst angebunden.

"Da die Kapazitäten dieses speziellen Palliativdienstes jedoch nicht für Bremen-Nord ausreichen, brauchen wir vor Ort eine eigene Lösung. Es darf keine zwei Klassen von Patienten geben, von denen eine aufgrund der räumlichen Lage unversorgt bleibt", findet Arnold-Cramer. Der seit einem Jahr festgefahrene Streit um ein Modell für Bremen-Nord sei ein "ethisches Trauerspiel" und "ein Schlag ins Gesicht der Patienten und ihrer Angehörigen", so die SPD-Parlamentarierin.

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