SPD Osterholz ehrt Helmut Helmken und treue Mitglieder

Osterholz. Während seiner Jahresabschlussfeier hat der SPD-Ortsverein Osterholz langjährige Mitglieder geehrt. Ausgezeichnet wurden Christine Haase, Hans-Herbert Haase, Margret Ohlsen, Horst Tietjen, Rüdiger Tietjens und Susanne Kröhl, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Osterholz, für ihre 40-jährige Parteizugehörigkeit. 50 Jahre lang ist Anneliese Eichenauer schon Mitglied, und Helmut Helmken hält der SPD seit 60 Jahren die Treue. Nicht anwesend waren Ursula Dahlke-Beggerow, Adolf Koch, Hans Pleister, Peter Wiehle – alle seit 40 Jahren Mitglied.
07.01.2013, 05:00
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Von Kan

Osterholz. Während seiner Jahresabschlussfeier hat der SPD-Ortsverein Osterholz langjährige Mitglieder geehrt. Ausgezeichnet wurden Christine Haase, Hans-Herbert Haase, Margret Ohlsen, Horst Tietjen, Rüdiger Tietjens und Susanne Kröhl, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Osterholz, für ihre 40-jährige Parteizugehörigkeit. 50 Jahre lang ist Anneliese Eichenauer schon Mitglied, und Helmut Helmken hält der SPD seit 60 Jahren die Treue. Nicht anwesend waren Ursula Dahlke-Beggerow, Adolf Koch, Hans Pleister, Peter Wiehle – alle seit 40 Jahren Mitglied.

Carsten Sieling, SPD-Bundestagsabgeordneter und Ehrengast der Jubilarehrung, hielt eine Rückschau auf das Jahr 1972, in dem zehn der Geehrten in die Partei eingetreten sind. In dieses Jahr, so erwähnte Sieling, falle der Warschauer Kniefall von Willy Brandt. Seiner Ansicht nach sei die "Brandt-Ära" die demokratischste Zeit der Bundesrepublik gewesen. Die Wahlbeteiligung habe damals 92 Prozent betragen, 45 Prozent entfielen auf die SPD. 150000 Menschen seien 1972 in die SPD eingetreten.

Alle Geehrten berichteten kurz, wann und wie sie zur Partei gekommen sind. Einer von ihnen war Helmut Helmken, der sein altes Mitgliedsbuch mit dem Eintrittsdatum 1. Januar 1952 mitgebracht hatte. Helmken erzählte, dass die SPD ihn ursprünglich neben seiner Gewerkschaftsarbeit nicht interessiert habe. Erst als sein Vorbild Karl-Heinz Schweingruber, Jugendsekretär beim DGB, meinte, er müsse sich auch politisch betätigen, habe er zwischen KPD und SPD geschwankt, sich aber dann für die Sozialdemokraten entschieden. "Beinahe wäre ich nach einem Jahr wieder ausgetreten, weil die Partei der Ansicht war, eine SPD-Mitgliedschaft sei nicht mit meiner Teilnahme an den Ostermärschen vereinbar", sagte Helmken.

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