Bremer Gymnastik-Gruppe 1860 hat in EM-Quali noch alle Chancen

Bremen. Im Bremer Bundesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik gab es am Wochenende nur glückliche Gesichter. Obwohl die Gruppe von Bremen 1860 bei der ersten Qualifikation für die Jugend-Europameister knapp hinter der Konkurrenz, der RSG Rhein-Ruhr 2010, lag.
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1860 hat in EM-Quali noch alle Chancen
Von Ruth Gerbracht

Bremen. Im Bremer Bundesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik gab es am Wochenende nur glückliche Gesichter. Obwohl die Gruppe von Bremen 1860 bei der ersten Qualifikation für die Jugend-Europameister knapp hinter der Konkurrenz, der RSG Rhein-Ruhr 2010, lag. Nach zwei Durchgängen betrug der Punkteabstand allerdings nur 1, 5 Zähler – ein Ergebnis, mit dem Trainerin Birgit Passern bestens leben kann. „Das ist nicht viel. Das können wir aufholen.“

Das wichtigste sei erst einmal, dass die Mädchen bravurös gekämpft und mit viel Ausdruck und ohne Geräteverlust geturnt hätten. Das sei schließlich nicht selbstverständlich, da – so die Trainerin – die Bremerinnen eindeutig mehr Schwierigkeiten vor allem in den Wechseln zeigen als die Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen. „Wir haben noch genügend Zeit, dort die kleinen Unsicherheiten abzulegen“, ist sich Birgit Passern sicher.

Drei Teams waren am Sonnabend zur ersten Qualifikation angetreten. Neben 1860 und dem Team Rhein-Ruhr, zeigten auch die Gymnastinnen aus Halle eine ansprechende Leistung. „Alle drei Choreografien waren beeindruckend und kamen sehr gut an“, betonte Larissa Drygala, Trainerin am Bremer Stützpunkt und internationale Wettkampf-Jurorin. Die 350 Zuschauer belohnten dementsprechend alle drei Gymnastik-Mannschaften mir viel Applaus. „Die Stimmung war fast wie bei der Europameisterschaft“, meinte Larissa Drygala. Sie lobte vor allem ihr Team, das dem enormen Druck vor dieser eindrucksvollen Kulisse mit zwei blitzsauberen Durchgängen standgehalten hat.

Nun allerdings gilt es am 19. Februar auch in der Gymnastik-Hochburg Wattenscheid zu bestehen. Bis dahin darf noch gefeilt werden. „Wir können noch richtig zulegen, und deshalb werden wir auf jeden Fall angreifen“, sagt Birgit Passern. „Wir wissen genau, was wir zu tun haben, wie wir uns steigern können. Für uns ist noch alles drin.“ Nach dem souveränen Auftritt hat das Bremer Team eine Menge Selbstbewusstsein getankt – das gilt es jetzt auszubauen und im Februar auszuspielen.

Das Team Bremen 1860:Nastasia Schulz, Gina Bilinski, Karina Minich, Erika Schmalz, Lea Godejohann, Olga Hilkewitsch, Anja Herrmann

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