Zweiter Galopprenntag der Saison in der Vahr 84 Pferde starten in der Vahr

Bremen. In sieben Flach- und einem Jagdrennen starten am Sonntag auf der Bremer Galopprennbahn in der Vahr ab 14 Uhr insgesamt 84 Pferde. Am zweiten Saisonrenntag werder in der Vahr 80400 Euro an Preisgeld verteilt.
12.05.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Klaus-jürgen Pfeffer

Bremen. In sieben Flach- und einem Jagdrennen starten am Sonntag auf der Bremer Galopprennbahn ab 14 Uhr insgesamt 84 Pferde. Dabei wird ein Preisgeldvolumen von 80400 Euro am zweiten Saisonrenntag in der Vahr verteilt. Als größter Posten gehen davon allein 52000 Euro in das "BBAG Auktionsrennen", für das 14 dreijährige Pferde zusammengekommen sind.

Auktionsrennen bezeichnen Galopp-Prüfungen, die wegen ihrer noblen Dotierungen bei Trainern und Rennstallbesitzern gleichermaßen Begehrlichkeiten wecken. Startberechtigt sind allerdings nur dreijährige Pferde, die 2010 als Jährlinge auf einer öffentlichen Versteigerung der BBAG im Auktionsring angeboten wurden. Auf der Bremer Galopprennbahn wird nun das erste Auktionsrennen der deutschen Turfsaison entschieden. Dabei geht es über die Meilendistanz. Für den Hengst Collodi aus dem Gemeinschaftsquartier von Werder-Boss Klaus Allofs und dem Rennstall des Gestüts Fährhof die richtige Distanz.

Zwar hatte der Königstiger-Sohn in Berlin gegen den späteren Gruppensieger Novellist keine Siegchance, galoppierte anschließend aber in Düsseldorf zu einem ungefährdeten Sechslängensieg vor acht Gegnern. Collodi wird von Koen Clijmans geritten. Das Paar startet aus der nicht unbedingt vorteilhaften Startbox Nummer elf, könnte aber bei passendem Rennverlauf gegen Global Thrill, Admiral Lord und King Arthur eine scharfe Klinge schlagen.

Am Auktionsrennen hat der Totalisator die Viererwette gekoppelt, die eine Gewinnauszahlung von 10000 Euro garantiert. Neben dem von Peter Schiergen in Köln trainierten Collodi haben Fährhof und Klaus Allofs mit dem dreijährigen Hengst Winafortune ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Der Hengst wird vom Championtrainer Andreas Wöhler in Gütersloh vorbereitet.

Winafortune hat bei bisher drei Starts jeweils den zweiten Platz erreicht und dabei 14000 Euro verdient. Er soll mit Jockey Daniele Porcu im 2400-Meterrennen für dreijährige sieglose Pferde gegen sechs Gegner antreten und dabei seine Anwartschaft auf einen Derbystart am 1. Juli in Hamburg untermauern. In der Bremer Turfszene wird behauptet, dass es ohne den großzügigen 5000-Euro Zuschuss von Heinz Strassburg aus Martfeld für den Hindernis-Sport in Bremen schlecht stehe. Diesmal sind für das Jagdrennen über 3400 Meter der schweren Diagonalbahn 13 Pferde am Start. Mercyless hat hier am Karfreitag mit Jan Korpas gewonnen. Er sollte erneut weit nach vorn laufen. Hindernis-Champion Cevin Chan reitet die Stute Batya, die in Zweibrücken gleich ihren ersten Auftritt über Hindernisse siegreich gestaltete. Auch Supervisor, der Schwede Gilmore, Fast Fighter und Magic Jack sind Pferde, die springen können und das Rennen spannend machen.

Die "Bremer Muttertagsmeile" wird als Ausgleich III gelaufen. Im Feld der acht Teilnehmer darf man mit dem Wallach Coldplay rechnen, den der wiedergenesene dänische Jockey Lennart Hammer-Hansen reitet. Der betagte Abrafax läuft in Bremen immer gut. Auch Lisboeta, der wieder fußfassende Royal Kiss und besonders auch Hans-Heinrich Jörgensens Chairman müssen hier stark beachtet werden.

Voraussagen

1. Rennen:Turning Blade - Dark Fellow - Super Eagle

2. Rennen:Chairman - Lisboeta - Coldplay

3. Rennen:Si Genereuse - Opatja - Ninas Rainbow

4. Rennen:Winafortune - Kolossos - Wilson

5. Rennen:Collodi - Global Thrill - King Arthur

6. Rennen:Ricadonna - Ascot - Pink Please

7. Rennen:Mercyless - Batya - Magic Jack

8. Rennen:Halliday - La belle Amie - Paolo

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