Grün-Gold-Club Bremen vor der WM Albanese will "Gänsehaut-Atmosphäre"

Bremen. Der Trainer des Grün-Gold-Club Bremen, Roberto Albanese, wünscht sich für die WM der Lateinformationen Anfang Dezember in Bremen ein "Publikum, das wie eine Wand hinter uns steht" sowie "Gänsehaut-Atmosphäre".
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Albanese will
Von Catrin Frerichs

Bremen. Es war ein schwieriges Jahr mit Höhen und Tiefen. Einer der Tiefpunkte war am 4. Dezember 2011 bei der Weltmeisterschaft in Vilnius in Litauen erreicht.

Die Lateinformation des Grün-Gold-Clubs wollte Gold – und kehrte ohne Medaille mit einem vierten Platz nach Hause zurück. Viermal eine Vier und nur eine Eins hat das Bremer Team von den Wertungsrichtern bekommen – ein niederschmetterndes Ergebnis. Auch in Wien bei den Europameisterschaften im Mai reichte es nur für Platz drei. Vor vier Jahren haben die Tänzerinnen und Tänzer um Trainer Roberto Albanese zuletzt den Weltmeistertitel geholt – das war in Bremen auf heimischem Parkett.

Jetzt, am 8. Dezember, kommt die Weltmeisterschaft zurück nach Bremen – und damit vielleicht auch der Weltmeistertitel. „Das Publikum in Bremen muss wie eine Wand hinter uns stehen“, sagte Trainer Roberto Albanese bei einer Pressekonferenz gestern in Bremen. „Die Zuschauer geben uns Inspiration, Motivation und Adrenalin.“ Und eben das Quäntchen mehr, das es braucht, um den Titel zu holen. Wie es sich anfühlt, wenn der Funke auf Publikum und Richter überspringt, haben die Tänzerinnen und Tänzer am 10. November in Düsseldorf erfahren. Mit ihrer neuen Choreografie „Final Countdown“ haben sie verdient die Deutsche Meisterschaft gewonnen – zum sechsten Mal in Folge. Eine Konstanz, die bislang kein anderes Team im Land aufweisen kann. Bei der Darbietung haben sie einen Elan entwickelt, wie man es sonst nur von einem WM-Finale kennt.

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Und diesen gilt es, noch einmal zu entwickeln. Die Chancen, dass es bei der WM erneut klappt, stehen nicht schlecht: Die neue Choreografie „Final Countdown“ hat Erfolg – zumindest national. Mit der Vorjahresdarbietung „Blast“ (Wirbelsturm) eroberten die Grün-Goldler zwar bei heimischen Turnieren Publikum und Wertungsrichter, nur der internationale Erfolg wollte sich trotz der hohen Qualität und des hohen Schwierigkeitsgrads der Darbietung nicht einstellen.

War „Blast“ temporeich, fast atemlos und voller Bilder, birgt „Final Countdown“ Momente für die Tänzer, „in denen sie Luft holen und sich selbst und untereinander besser erleben können“, sagt Albanese. Die neue Choreografie ist eine Mischung aus mitreißender Musik, tänzerischer Leidenschaft und Stärke – und nicht zuletzt einer schillernden Optik: Sibilla Becker hat die Outfits geschneidert, auf denen insgesamt 180.000 aufgeklebte Strasssteinchen glitzern. Dass der Funke überspringt, hat die Deutsche Meisterschaft in Düsseldorf gezeigt: „Dort ist es uns gelungen, eine ganze Halle zu begeistern und Gänsehaut zu erzeugen“, erinnert sich Albanese.

Härteste Konkurrenten werden in Bremen neben dem Team Aachen/Düsseldorf erneut die Mannschaften aus Litauen und Russland sein. Litauen will mit der neuen Musik „Rio“ aufwarten; Russland setzt mit „Arround the World“ auf Bewährtes. In der ÖVB-Arena erwartet die 4500 Zuschauer nicht nur ein spannendes und hochwertiges Tanzfeuerwerk, sondern auch ein neues Lichtkonzept, „dessen Fokus auf der Tanzfläche liegt“, wie Präsident Jens Steinmann verrät. Die Lateinformationen tanzen zudem nur in eine Richtung – dadurch soll für gute Sicht von allen Plätzen gesorgt sein.

Karten sind im WESER-KURIER-Pressehaus, in den regionalen Zeitungshäusern oder beim GGC Bremen erhältlich.

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