Verbandsliga-Handballer müssen kurz vor Schluss noch das 25:25 gegen Marienhafe hinnehmen Am Ende fehlt Habenhausen die Cleverness

Bremen. Die Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II führten im Heimspiel gegen die abstiegsbedrohte TuRa Marienhafe nur zwei Mal. Einmal mit 1:0 (1.
09.03.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Gunnar Schäfer

Bremen. Die Verbandsliga-Handballer des ATSV Habenhausen II führten im Heimspiel gegen die abstiegsbedrohte TuRa Marienhafe nur zwei Mal. Einmal mit 1:0 (1.) durch Marco Wilhelms und mit 25:24 (59.) ebenfalls durch einen erfolgreichen Siebenmeter von Wilhelms. Aber der ATSV Habenhausen II brachte den Vorsprung trotz Überzahl und eigenem Ballbesitz in der Schlussminute nicht über die Zeit. Anstatt ruhig die Zeit herunterzuspielen, wurde der Ball überhastet weggeworfen und Marienhafe erzielte per Kempa das Tor zum 25:25 (10:14)-Unentschieden.

Trotz dieser unnötigen Punkteteilung kletterte die Habenhauser Oberliga-Reserve wieder auf Platz zwei in der Tabelle, weil Konkurrent Barnstorf II zu Hause gegen den Primus Rotenburg verlor. In der ersten Halbzeit gelang der Mannschaft von ATSV-Trainer Julian Kühn wenig.

In der Abwehr riss der Rückraum der Gäste immer wieder Lücken und im Angriff fehlte den Blauen dieses Mal zunächst jegliche Bewegung sowie der Zug zum Tor. Dadurch konnten die Ostfriesen nach dem 0:1 zu Anfang schnell in Führung gehen. Die ganze Halbzeit über lag der Gast ständig in Führung. Hätte nicht Habenhausens Keeper Thorben Hamann einen guten Tag erwischt, seine Farben hätten schnell deutlicher zurückgelegen.

Der Heim-Sieben gelangen nur Tore durch Einzelaktionen. Marienhafe setzte sich vom zwischenzeitlichen 4:4 (11.) über 8:6 (17.) mit 14:10 zur Halbzeit ab. Nach der Pause bauten die Gäste ihre Führung zunächst auf 16:10 (33.) aus. Dann folgten 25 starke Minuten des ATSV II. Die Hausherren kämpften sich Tor um Tor heran. Nach dem zwischenzeitlichen 20:20 (47.) durch Martin Nowakowski war der Ausgleich wieder geschafft. Nun entwickelte sich ein Spiel auf des Messers Schneide, in dem Habenhausen immer mit einem Tor vorn lag und Marienhafe aber häufig ausgleichen konnte.

So auch rund 100 Sekunden vor dem Ende. Aber die Kühn-Mannen konnten den Vorsprung nicht über die Zeit retten, weil am Ende die Cleverness fehlte. „Ich bin natürlich enttäuscht über den Ausgang des Spiels. Wir haben den möglichen Sieg am Ende selbst aus der Hand gegeben. Fairerweise muss man aber sagen, dass das Unentschieden gerecht ist“, erklärte ATSV-Coach Kühn.

ATSV Habenhausen II: Wilshusen, Hamann - Wilhelms (6/2), Janssen (3), Fronz (2), Brandes, T. v. d. Heyde, L. Meier (1), Ruthke (5), Klün, Stüven, H. Marien (4), Gebhardt, Nowakowski (4/1).

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