Fußball-Regionalligist verliert Kellerduell gegen die Zweitvertretung des Hamburger SV mit 1:2

Arstens B-Junioren kreieren zu wenig Chancen

Bremen. Am elften Spieltag der Fußball-Regionalliga verloren die B-Junioren des TuS Komet Arsten das Kellerduell gegen den Hamburger SV II mit 1:2 und ließen damit wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen. Auch der SV Werder II musste sich gegen Holstein Kiel mit 0:2 geschlagen geben.
03.12.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Ole Haukenfrers

Am elften Spieltag der Fußball-Regionalliga verloren die B-Junioren des TuS Komet Arsten das Kellerduell gegen den Hamburger SV II mit 1:2 und ließen damit wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen. Auch der SV Werder II musste sich gegen Holstein Kiel mit 0:2 geschlagen geben.

TuS Komet Arsten – Hamburger SV II 1:2 (1:1): „Das war ein echtes Abstiegsduell“, sagte Arstens Übungsleiter Burak Bahar nach der kampfbetonten Begegnung im Tabellenkeller. Mit jeweils zwei Saisonsiegen traten die punktgleichen Teams gegeneinander an und lauerten von Beginn an auf Fehler des Gegners. Der erste Aussetzer unterlief den Hausherren, die nach 24 Minuten bei einem Hamburger Freistoß aus dem rechten Halbfeld unachtsam waren, sodass Corvin Bock den Ball problemlos einköpfen konnte. „Da haben wir gepennt!“, ärgerte sich Burak Bahar, dessen Mannschaft über die gesamte Spielzeit nur zwei Großchancen kreierte. Eine davon versenkte Dominic Pereira aus kurzer Distanz (33.), die andere schoss Max Buschermöhle an den Pfosten (37.). „Wir waren einfach nicht kreativ genug“, analysierte Burak Bahar. Nicht eine einzige Torchance spielten sich seine Mannen nach dem Seitenwechsel heraus, während Hamburg Arstens Schlussmann Pascal Wiewrodt noch einige Male auf die Probe stellte. Tim Schultka erzielte nach einer Stunde schließlich den entscheidenden Treffer per Kopf und sicherte den Gästen damit drei ganz wichtige Punkte.

Werder Bremen II – Holstein Kiel 0:2 (0:1): Nach drei Siegen und einem Unentschieden aus den vorherigen vier Begegnungen endete die Bremer Erfolgsserie. Ausschlaggebend für die Niederlage war insbesondere die physische Überlegenheit der Kieler, die im Schnitt ein Jahr älter waren. „Wir hatten spielerisch die besseren Anlagen, aber körperlich wurden wir von Kiel überrascht“, erklärte Frank Bender, Trainer der Hausherren. Vor allem in der Anfangsphase hatten seine Akteure ihre Probleme mit der Athletik der Gäste, die darüber hinaus gut nach vorne spielten. Lukas Philipp Bente erzielte nach einem Bremer Ballverlust die Führung, woraufhin die Hausherren aufwachten und im Anschluss die Begegnung dominierten. David Lennart Philipp traf nach einer halben Stunde jedoch nur das Kieler Außennetz, und auch Fred Quarschie verfehlte mit seinem Fernschuss das gegnerische Tor knapp. „Wir haben uns zu wenige Chancen herausgespielt“, analysierte Frank Bender, dessen Team zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff das 0:2 kassierte. Erneut war es Lukas Philipp Bente, der nach einer Standardsituation aus kurzer Distanz traf. Ein Tor nach einem ruhenden Ball hätte man zu diesem Zeitpunkt eher den Bremern zugetraut, die ein klares Chancenplus nach Standardsituationen hatten, diese jedoch schlecht ausführten und aus dem Spiel heraus nur noch einen Pfostenschuss von Fred Quarschie verzeichneten.

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