ATSV-Handballer werfen sich den Derbyfrust von der Seele

Habenhausen (elo). Der Frust entlud sich wie ein Gewitter über die HSG Varel II. Der ATSV Habenhausen spielte sich beim 41:26 (16:15)-Heimsieg über die Zweitliga-Reserve die komplette Enttäuschung von der Seele. 'Das war die richtige Reaktion auf die Derby-Niederlage in Grambke', war Habenhausens Trainer Lars Müller-Dormann mit der zweiten Hälfte seiner Mannschaft gegen die Friesen zufrieden.
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Von elo

Habenhausen (elo). Der Frust entlud sich wie ein Gewitter über die HSG Varel II. Der ATSV Habenhausen spielte sich beim 41:26 (16:15)-Heimsieg über die Zweitliga-Reserve die komplette Enttäuschung von der Seele. 'Das war die richtige Reaktion auf die Derby-Niederlage in Grambke', war Habenhausens Trainer Lars Müller-Dormann mit der zweiten Hälfte seiner Mannschaft gegen die Friesen zufrieden.

'Es hätten zwar noch einige Tore mehr sein können, aber wir wollen ja nicht gleich übertreiben', schmunzelte der Coach. Ja, lächeln konnte er wieder, nachdem er sich nur langsam von den beiden Derby-Tiefschlägen gegen Achim/Baden, vor allem aber gegen Grambke-Oslebshausen erholt hatte. Es dauerte aber auch in Varrel zunächst eine Halbzeit, bis seine Mannschaft auf Hochtouren kam.

Vor der Pause stand die Abwehr zwar recht gut, die beiden Torhüter Olaf Kümmel und Nils Wilshusen bekamen nicht viel an die Finger. Im Angriff ließ der Gastgeber dazu viele aussichtsreiche Torchancen aus und geizte auch mit technischen Fehler nicht, so dass der 16:15-Halbzeitvorsprung nicht gerade den Vorstellungen von 'Dodo' Müller-Dormann entsprach.

Das sollte sich nach dem Seitenwechsel schlagartig ändern: Die Habenhauser Deckung stand, gestützt auf die Leistung des immer besser werdenden Schlussmannes Nils Wilshusen, nahezu perfekt, im Spiel nach vorne gab der ATSV seinem Rivalen dazu gehörig Fersengeld oder ließ einfach nur den Ball und den Gegner richtig laufen. Daher war die Partie beim 24:16, spätestens beim 29:18 zugunsten der Südbremer entschieden, die nun am kommenden Sonnabend als Tabellensiebter um 19.30 Uhr beim Regionalliga-Absteiger TV Neerstedt antreten müssen.

Habenhausen: Wilshusen, Kümmel; Wachsmann (3), Pascal Fischer (4), Mook (2), Marcel Fischer (5), Björn Wähmann (6), Janssen (2), Heller (2), Hasper (7), Lange (2), Marien (6), Mirco Wähmann (2).

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