Squash-Bundesliga Auftakt nach Maß für Bremer SC

So hatten sie sich den Auftakt in der 1. Bundesliga vorgestellt: Mit einem Sieg und einem gewonnenen Unentschieden, also insgesamt fünf Punkten, beendeten die Squasher des Bremer SC den Doppelspieltag.
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Von Stefan Freye

So hatten sie sich den Auftakt in der 1. Bundesliga vorgestellt: Mit einem Sieg und einem gewonnenen Unentschieden, also insgesamt fünf Punkten, beendeten die Squasher des Bremer SC den Doppelspieltag. „Das ist gut gelaufen, wie vorhergesagt“, kommentierte Teamkapitän Michael Weiler den Start zufrieden. Zunächst hatte der BSC beim 2:2 gegen Hanse Squash Hamburg 79 aufgrund der mehr gewonnenen Sätze (9:6) zwei Punkte gewonnen. Während Anthony Graham (11:5, 11:1, 11:5 gegen Felix Auer) und Heiko Schwarzer (11:8, 11:8, 11:6 gegen Oliver Post) ihre Duelle gewannen, konnten Jan Ole Bleil (12:10, 8:11, 7:11, 2:11 gegen Florian Pößl) und Edgar Schneider (7:11, 11:5, 11:7, 8:11, 7:11 gegen Daniel Barbary) keine Punkte beisteuern.

Vor allem die Niederlage von Schneider sorgte dabei für eine Überraschung. „Er ist ein bisschen von der Rolle, eigentlich müsste er Barbary schlagen“, sagte Weiler. Im zweiten Bremer Spiel des Tages – beim 3:1 gegen Mühlheim – wurde Edgar Schneider dann absprachegemäß durch Sean Redmen ersetzt. Doch besser wurde es an der Position vier nicht. Obwohl das BSC-Talent seinem Gegner Yannis Senkel spielerisch überlegen schien, ging die Paarung mit 11:6, 5:11, 3:11, 11:7 und 10:12 knapp verloren. Michael Weiler zeigte allerdings Verständnis: „Sean war vor eigenem Publikum etwas nervös, aber das gehört auch zu seiner Entwicklung.“

Die anderen Bremer hatten schließlich auch für drei Punkte gesorgt und damit den Erfolg perfekt gemacht: Jan Ole Bleil besiegte Marco Schoeppers (6:11, 11:2, 11:6, 11:9), Heiko Schwarzer den Mühlheimer Philip Annandale (11:7, 11:8, 11:5), und Anthony Graham setzte sich gegen Sebastian Weenink durch (11:3, 4:11, 16:14, 11:9). Gerade der Sieg der Nummer eins gegen den niederländischen Spitzenspieler zählte zu den Highlights des Tages. „Anthony war sehr stark“, so Weiler.

Derzeit spricht allerdings alles dafür, dass der Engländer am Wochenende seine Abschiedsvorstellung gegeben hat. Denn Graham zieht es an eine Universität in Virginia/USA – und zwar früher, als eigentlich gedacht. „Er wird uns wohl nicht mehr zur Verfügung stehen“, sagte Michael Weiler. Er würde nun gern in dieser Woche die Nachfolge des Topspielers klären. Ein Kandidat auf der langen Meldeliste des Bremer SC ist dabei der Trainer von Anthony Graham, der Kanadier Tim Vail. Weiler: „Er würde auf jeden Fall ins Team passen.“

Am 8. November steht jedenfalls der nächste Doppelspieltag auf dem Programm. Dann tritt der Bremer SC in Dortmund gegen Aplerbeck und erneut Hanse Squash Hamburg an.

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