Werder spielt 1:1 gegen St. Pauli

Ausgleich trotz Unterzahl

Bremen. Nach dem Schlusspfiff der Partie in der C-Junioren-Regionalliga Nord zwischen den C-Junioren des FC St. Pauli und des SV Werder Bremen atmete Björn Dreyer erst einmal kräftig durch.
23.11.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Christian Markwort

Bremen. Nach dem Schlusspfiff der Partie in der C-Junioren-Regionalliga Nord zwischen den C-Junioren des FC St. Pauli und des SV Werder Bremen atmete Björn Dreyer erst einmal kräftig durch. „Das war ein Spiel unter ganz widrigen Umständen“, erklärte der Werder-Trainer nach dem 1:1 (0:0)-Unentschieden. Nachdem der etatmäßige Innenverteidiger Emre Karagöz kurz nach dem Anpfiff verletzt das Spielfeld verlassen musste (9.), handelte sich sein Vertreter Tim Becker nur wenige Minuten später eine Rote Karte ein (28.). „Die war vermutlich berechtigt“, erläuterte Dreyer, „auch wenn ich der Meinung bin, dass Tim nicht zwingend letzter Mann gewesen ist.“

Die Gastgeber dominierten anschließend den ersten Durchgang und erspielten sich einige Möglichkeiten, die sie zunächst allerdings nicht zur Führung nutzen konnten. Nach torloser erster Halbzeit belohnten sich die jungen Hamburger direkt nach Wiederbeginn dann doch mit dem mittlerweile verdienten Führungstreffer: Über die linke Bremer Abwehrseite gelangte ein langer Ball eines Paulianers zu FC-Spielmacher Nick Bendix Hähncke, der aus rund zwölf Metern mit einem trockenen Schuss in die lange Ecke erfolgreich war (47.).

Verdiente Führung für eine spiel-und laufstärkere Mannschaft also – doch die jungen Werderaner bewiesen eine tolle Moral und kämpften sich ins Spiel zurück. Belohnt wurde ihr Engagement schließlich durch ihren Torgaranten Nummer eins, Tom Köppener, der auf einem der vermutlich größten Kunstrasenplätze bundesweit den Ausgleich erzielen konnte (63.). Kurz vor Spielende vergab Köppener dann allerdings die große Möglichkeit, sogar den Siegtreffer zu erzielen, allerdings scheiterte er mit einem Strafstoß nach einem Foul an sich selbst (68.).

SV Werder Bremen: Glinder; Karagöz, Widiker, Tunc, Köppener, Polat, Nouwame, Sultani, Eida, Mashollaj, Fenski (eingewechselt: Becker, Woscheck, Kümmritz, Janotta)

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