2. Baseball-Bundesliga

Erneuter Split zum Heimauftakt

Mit fünfmonatiger Verspätung feierten die Zweitliga-Baseballer der Bremen Dockers ihren „Opening Day“. Am ersten Heimspieltag gab es einen Split gegen die Kiel Seahawks.
07.09.2020, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner

Bremen. In normalen Zeiten ist die Saisoneröffnung auf dem eigenen Platz, der „Opening Day“ für die Baseballer der Bremen Dockers das Top-Ereignis des Jahres, coronabedingt fand dieses Event jetzt erst mit fünfmonatiger Verspätung statt. Vrei nach demr Devise „lieber spät als nie“ stellte sich das Team von Spielertrainer Alberto Orti Roig den Gästen der Kiel Seahawks und mussten sich in den beiden Spielen mit einem Split, also einem Sieg und einer Niederlage zufrieden geben (7:0, 4:10). Nach dem es auch zum Start einen Split gegeben hatte, stehen die Dockers mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf dem fünften Platz der 2. Bundesliga.

Ein überragender Alberto Orti Roig auf dem Mound und wichtige Hits zur richtigen Zeit waren die Garanten des Erfolges. Während Orti Roig die ersten drei Kieler Batter mit einem Strike Out und zwei Ground Outs auf die Bank setzte, konnten die Dockers schnell Druck auf Kiels Pitcher Sven-Ole Busch ausüben. Ein Hit by Pitch brachte Bremens Lead Off Niclas Führling auf Base. Ein Hit von Leonel Moncada und Führling rückte auf die zweite Base vor. Ein Bunt von Sebastian Kreutz und ein Hit von Daniel Pryne und Führling brachte die ersten Punkt nach Hause. Auch Moncada punktete nach einem schlechten Wurf des Kieler Pitchers und nach dem ersten Inning führten die Bremer mit 2:0.

Alberto Orti Roig in Höchstform

Mit dieser Führung im Rücken lief Roig zur Höchstform auf. Auch ein Hit der Kieler im zweiten Inning brachte nicht viel, den ein Double Play im nächsten Spielzug bedeutet wieder 3 up 3 down für die Gäste. Und so ging es weiter bis ins sechste Inning. Der zweite Hit der Kieler bedeutet das Roig in diesem Inning gegen vier Batter antreten musste. Es blieb das einzige Mal, das mehr als drei Schlagleute der Seahawks an den Schlag kamen. So stand für Roig ein 2 Hit „Shout out“ (kein Punkt für den Gegner) auf dem Scoreboard.

Im dritten Inning bauten Daniel Pryne und Niklas Kieschnick die die Bremer Führung auf 4:0 aus. Im sechsten Inning profitierte Niclas Führling, bei zwei Aus, von einem der insgesamt sechs Kieler Defensivfehler, und kam auf die zweite Base. Einem Walk für Leo Moncada folgten Hits von Sebastian Kreutz, Daniel Pryne und Niklas Kieschnick, drei weitere Runs sorgten für das Endergebnis von 7:0.

14 Walks sind zuviel

Im zweiten Spiel waren insgesamt 14 Walks der fünf Bremer Pitcher zu viel, um das Spiel gewinnen zu können. So war Dockers Coach Alberto Orti Roig auch nicht zufrieden mit der Leistung seines Pitching Staff. „Hier werden wir in der nächsten Woche, neben dem Hitting, unseren Trainingsschwerpunkt setzten. Mit der Defensive bin ich zufrieden." Im zweiten Spiel des Tages. startete Daniel Pryne auf dem Mound. Die Seahawks schickten Martin Schmidt ins Rennen. In den ersten zwei Innings konnte kein Team punkten. Im dritten Inning übernahmen die Gäste mit zwei Runs die Führung. Auch das vierte Inning blieb punktlos.

Im fünften Inning brachte Roig Juniorenspieler Derek Hernandez für Pryne auf den Mound. Pryne hatte in vier Innings nur drei Hits und zwei Punkte abgegeben. Hernandez konnte gleich beim ersten Kieler Batter ein Ground Out erzielen, doch dann führten zwei Hits, zwei Walks und zwei Balks (Fehlerhafte Bewegung des Pitchers) zum 4:0. Coach Roig reagierte und Niklas Kieschnick auf dem Mound ließ keine weiteren Runs zu.

In Inning sechs sorgten zwei Walks von Kieschnick und ein Fehler der bis dahin sicheren Bremer Verteidigung für das 0:6. Mit Kiels neuem Pitcher Lagler kamen die Bremer besser zurecht. Hits von Kreutz, Freiheit und Müller sorgten für den 2:6-Anschluss. Für die Dockers pitchte im siebten Inning Hendrik Freiheit, aber nach drei Walks in Folge übernahm Yannick Müller den Hügel. Auch er konnte vier Gäste-Runs zum 10:2 nicht verhindern. Moncada und Francia konnten mit ihren Runs nur noch auf 4:10 verkürzen.

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