Eisbären Bremerhaven Liebling Love

Durch ein 109:90 haben die Eisbären nicht nur in der Tabelle aufgeholt, sondern auch den direkten Vergleich mit Kirchheim gewonnen. Das hatte vor allem mit Shooting Guard Carrington Love zu tun.
23.01.2022, 13:59
Lesedauer: 2 Min
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Liebling Love
Von Olaf Dorow

Das war sehr klar und sehr knapp zugleich, je nachdem, aus welchem Blickwinkel auf den Sieg der Eisbären Bremerhaven gegen die Kirchheim Knights geschaut wird. Die Basketballer gewannen in der Bremerhavener Stadthalle, in der 431 Fans zuschauten, deutlich mit 109:90. Kirchheim ist Tabellennachbar in der Pro A, der zweiten Liga. Es könnte am Ende auch der direkte Vergleich darüber entscheiden, welches Team in die Play-offs einzieht und welches nicht. Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich für die K.o.-Runde, in der Meister und Aufsteiger zu ermittelt werden.

Die 19 Punkte reichen, die die Eisbären diesmal mehr erzielten als die Kirchheimer. Und zwar gerade so. Im Hinspiel war Kirchheim um 16 Punkte besser. Bei einer Differenz von 16 Punkten für den Gastgeber wäre es auch diesmal ausgegangen, wenn nicht sieben Sekunden vor Schluss Carrington Love zum Dreier-Wurf angesetzt hätte. Love traf, so wurde es ein in doppelter Hinsicht wertvoller Erfolg für die Eisbären. Sie können sich jetzt nach einer kleinen Siegesserie gegen Spitzenteams der Liga eine kleine Atempause gönnen. Am kommenden Wochenende haben sie spielfrei, sie sind erst am 6. Februar wieder gefordert, wenn sie in Trier antreten müssen.

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Dass die letzte Pointe der Partie von Carrington Love kam, passte gut zu diesem Abend. Der US-Amerikaner, der einst auch in Kirchheim unter Vertrag stand und im vergangenen Sommer von den Bremerhavenern als Shooting Guard verpflichtet wurde, hatte es mit seinem Dreier kurz vor der Sirene auf eine Ausbeute von 37 Punkten geschafft. 14 Assists kamen noch hinzu, hilfreiche Balleroberungen in der Defensive auch noch. Love, 1,86 Meter groß, hatte ein wirklich großes Spiel geliefert und war der Mann des Abends.

„Nach unserer schwachen Leistung im Hinspiel hatten wir etwas gut zu machen und  wollten von Beginn an zeigen, was wir uns vorgenommen haben. Das hat geklappt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass wir bis zum Ende die Spannung hochhalten und so nicht nur gewinnen, sondern auch den direkten Vergleich sichern konnten", sagte der Eisbären-Trainer Michael Mai. Bereits nach wenigen Minuten hatte sein Team geführt – und den Gegner nie dichter als neun Punkte herankommen lassen. Doch das 73:82 kurz nach Beginn des letzten Viertels war nur ein kurzer Lichtblick für die Knights. Dann dominierten wieder die Eisbären – vor allem Carrington Love.

Eisbären Bremerhaven: Moore (9 Punkte), Yebo (23), Love (37), Baggette, Laster (13), Reischel (14), Richards, Oehle (13), Kruhl.

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