Bundesliga

BBL-Playoffs: Bamberg und Bremerhaven siegen

Bremerhaven. Pokalsieger Bamberg und die Eisbären Bremerhaven haben zum Auftakt der Halbfinal-Playoffs in der Basketball Bundesliga ihre Heimspiele gewonnen und damit jeweils den ersten Schritt in Richtung Finale gemacht.
24.05.2010, 19:23
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Bremerhaven. Pokalsieger Bamberg und die Eisbären Bremerhaven haben zum Auftakt der Halbfinal-Playoffs in der Basketball Bundesliga ihre Heimspiele gewonnen und damit jeweils den ersten Schritt in Richtung Finale gemacht.

Die Brose Baskets Bamberg bezwangen das Überraschungsteam der New Yorker Phantoms Braunschweig mit 86:77 (50:38), Bremerhaven setzte sich in der ersten Partie der Best-of-Five-Serie gegen die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt unerwartet deutlich mit 75:58 (41:31) durch. Die Top Four Oldenburg, ALBA Berlin, Göttingen und Bonn waren bereits im Viertelfinale gescheitert.

Bamberg legte vor 6800 Zuschauern in der ausverkauften JAKO Arena einen Traumstart hin und zog schnell auf 11:0 davon. Die Braunschweiger, die im Viertelfinale völlig unerwartet Titelverteidiger Oldenburg ausgeschaltet hatten, brauchten mehr als drei Minuten, um zu den ersten Punkten zu kommen. Vor allem das Duo Predrag Suput/Casey Jacobsen war von den Gästen kaum zu stoppen und sorgte bis zur Pause für einen Zwölf-Punkte-Vorsprung der Hausherren.

Braunschweig zeigte zwar eine tolle Moral und steckte nie auf. Die Franken strotzen seit ihrem Pokalsieg Mitte April und dem 3:0- Durchmarsch im Viertelfinale gegen Vizemeister Bonn aber vor Selbstvertrauen und sind in dieser Verfassung Topfavorit auf die Meisterschaft. Bester Schütze beim Team von Trainer Chris Fleming war Jacobsen mit 18 Punkten, bei den Gästen kamen Michael Hicks und Nationalspieler Heiko Schaffartzik auf je 13 Zähler.

Die Eisbären begannen vor 3640 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Bremerhavener Stadthalle ebenfalls furios und zogen schnell auf 17:5 davon. Die Skyliners, die sich im Viertelfinale überraschend mit 3:1-Siegen gegen den achtmaligen Champion ALBA Berlin durchgesetzt hatten, brauchten eine Weile, um ihren Rhythmus zu finden. Zu Beginn des zweiten Abschnitts gingen sie aber erstmals in Führung (23:22) und schienen der Partie eine Wendung gegeben zu haben.

Doch Bremerhaven ließ sich nicht beirren und zog bis zur Pause wieder auf zehn Punkte davon (41:31). Die endgültige Entscheidung fiel dann im dritten Viertel, als sich die Hausherren auf 18 Punkte absetzen konnten (63:45). Vor allem Andrew Drevo, Matchwinner gegen Göttingen, traf aus allen Lagen. Die Frankfurter konnten hingegen nicht an ihre starken Leistungen gegen Berlin anknüpfen und waren am Ende chancenlos.

«Der Sieg gegen Göttingen hat uns einen Schub gegeben», meinte Bremerhavens Nationalspieler Philipp Schwethelm. «Allerdings erwarte ich die Frankfurter im nächsten Spiel wesentlich stärker. Ich denke, es wird eine enge Serie», sagte Schwethelm. Beste Werfer bei den Eisbären waren Drevo und Jeff Gibbs mit je 19 Punkten, bei den enttäuschenden Skyliners kam Jimmy Jimmy McKinney auf 18 Zähler. Das zweite Spiel zwischen beiden Teams findet am Donnerstag (18.00 Uhr/Sport 1) in Frankfurt statt. (dpa)

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