Korbball-Bundesliga: Findorff wird vorzeitig Meister, Walle macht bereits den Klassenerhalt perfekt Beide Bremer Teams haben Grund zum Feiern

Bremen. Jubel hüben und drüben bei den beiden Bremer Korbball-Bundesligateams: Die SG Findorff machte gestern durch Siege gegen die direkten Verfolger Sudweyhe (9:5) und Stuhr (5:2) die vorzeitige Meisterschaft in der Liga Nord perfekt, parallel dazu beseitigte der TV Bremen-Walle die letzten Zweifel am Klassenerhalt. Das Team von Trainer Sascha Rosenke setzte sich zunächst gegen den Abstiegskonkurrenten Preetz mit 10:5 (3:3) durch und trotzte im Anschluss dem favorisierten SV Brake beim 6:6 (5:2) einen Zähler ab.
28.02.2011, 05:00
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Beide Bremer Teams haben Grund zum Feiern
Von Frank Büter

Bremen. Jubel hüben und drüben bei den beiden Bremer Korbball-Bundesligateams: Die SG Findorff machte gestern durch Siege gegen die direkten Verfolger Sudweyhe (9:5) und Stuhr (5:2) die vorzeitige Meisterschaft in der Liga Nord perfekt, parallel dazu beseitigte der TV Bremen-Walle die letzten Zweifel am Klassenerhalt. Das Team von Trainer Sascha Rosenke setzte sich zunächst gegen den Abstiegskonkurrenten Preetz mit 10:5 (3:3) durch und trotzte im Anschluss dem favorisierten SV Brake beim 6:6 (5:2) einen Zähler ab.

"Damit sind wir nun auch rechnerisch nicht mehr gefährdet", freute sich der TV-Coach, der eben gegen Brake die bisher beste Halbzeit seiner in Bestbesetzung angetretenen Mannschaft sah. "Letztlich waren wir die bessere Mannschaft und hätten sogar gewinnen müssen." Vor allem die Deckung bot gegen den Tabellenvierten eine starke Leistung und ließ aus dem Spiel heraus nur einen Korb zu. Darüber hinaus war Brake viermal per Viermeter und einmal in Überzahl erfolgreich. Einen guten Eindruck hinterließ erneut Neuzugang Angela Titz, "man hat wieder gesehen, wie wertvoll sie für uns ist", sagte Rosenke.

Die SG Findorff stellte derweil einmal mehr ihre Ausnahmestellung in der Liga unter Beweis. Trotz eines Fehlstarts gegen Sudweyhe (0:2) setzte sich das Böttcher-Team in der körperbetont geführten Partie noch relativ glatt mit 9:5 durch. Im Topspiel gegen den TV Stuhr erwischten Kamp und Co. einen guten Start und führten nach neun Minuten bereits mit 4:0. Dabei war Svenja Löhmann zweimal mit Hebern von Außen erfolgreich. Danach prägten gute Korbfrauen und schwache Würfe die Szenerie, so dass nur noch Melli Niestedt mit einem Strafwurf zum 5:2-Endstand traf.

TV Bremen-Walle: Bockholt (5), Titz (4), Staack (2), Scholz (1), Kettler (3), Schnibbe (1), Löchel, Freytag

SG Findorff: Niestedt (6), Kamp (5), Löhmann (2), Dreyer (1), Walter, Habel, Candler, Oelfke (1. Spiel), Neunaber (2. Spiel)

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