Bert-Trautmann-Ausstellung

Turas Ausstellung über den legendären Fußball-Torwart zieht weiter

Ein knappes Vierteljahr standen die 14 Tafeln in Thüringen, ab dem 17. April sind sie in Leipzig zu sehen.
14.04.2021, 18:00
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Turas Ausstellung über den legendären Fußball-Torwart zieht weiter
Von Jörg Niemeyer
Turas Ausstellung über den legendären Fußball-Torwart zieht weiter

Ekkehard Lentz (vorne) und Wolfgang Zimmermann haben die Ausstellung über Bert Trautmann konzipiert, der einst, wie die beiden Macher, auch Mitglied bei Tura Bremen war.

Christina Kuhaupt

Aus der thüringischen Provinz hinaus in die sächsische Metropole: Die Ausstellung über den deutschen Fußballtorwart Bert Trautmann aus Bremen, der nach Kriegsgefangenschaft in den 1950er-Jahren in England bei Manchester City zum gefeierten Helden aufstieg, ist nach einem knappen Vierteljahr in Brotterode-Trusetal in dieser Woche nach Leipzig gewandert. Im Vereinsheim von Sachsens ältestem Fußballverein, dem SV Lipsia 1893, werden die 14 Tafeln mit Stationen des einst bei Tura Bremen spielenden Bert Trautmann vom 17. April bis zum 17. Mai zu sehen sein. Die beiden Turaner Ekkehard Lentz und Wolfgang Zimmermann hatten die Ausstellung 2019 konzipiert. Welch großes Ansehen Bert Trautmann in Großbritannien genoss, offenbarte auch die Auszeichnung durch Königin Elisabeth II.: 2004 ehrte sie den ehemaligen Torwart für dessen Verdienste um die englisch-deutsche Verständigung durch Fußball mit dem Ritterorden „Order of the British Empire“. Trautmann, der 1956 im englischen Pokalfinale trotz Genickbruchs weiterspielte, starb 2013 im Alter von 89 Jahren. Trautmanns Geschichte ist auch verfilmt worden.

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