Bremer Fußball-Schnack

Bitter für den BSV: Keeper Dilek fällt bis Weihnachten aus

Trainer Ralf Voigt sucht schon einen neuen Torwart. Iman Bi-Ria verlässt Hastedt, Ahrens den FCO
23.07.2019, 17:34
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye
Bitter für den BSV: Keeper Dilek fällt bis Weihnachten aus

Vor einem Jahr stand Iman Bi-Ria noch im DFB-Pokalspiel in der ersten Runde gegen Gladbach für Hastedt auf dem Feld. Jetzt verlässt er den BSC auch als Sportlicher Leiter.

nordphoto / Ewert

Ein sehr kurzes Gastspiel: Erst vor wenigen Wochen war Dennis Ahrens vom TSV Hasenbüren zum FC Oberneuland gewechselt. Nun zieht es den Stürmer wieder zurück an den Weserdeich. „Er sieht keine ausreichende Perspektive bei uns“, sagt Kristian Arambasic. Der FCO-Coach will den Kontakt zu Ahrens allerdings halten und den Wechsel womöglich zu einem späteren Zeitpunkt realisieren. Arambasic hatte auch vergeblich versucht, den talentierten Kicker zu halten, wollte ihm dann aber keine Steine in den Weg legen. Den freigewordenen Platz besetzte der FCO denn auch umgehend mit Leon Krämer vom Blumenthaler SV. Ebenfalls neu im FCO-Trikot ist Umut Ercan, der zuletzt für den JFV Nordwest aufgelaufen war.

„Der Zeitpunkt ist vielleicht für einige überraschend, aber von mir schon länger gewollt gewesen und auch intern kommuniziert worden“, sagt Iman Bi-Ria – und begründet damit seinen Rücktritt als Sportlicher Leiter des BSC Hastedt. Der 35-Jährige wolle sich anderen Aufgaben widmen – vielleicht auch jener als Stürmer der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, zu der er erst kürzlich gewechselt war. Auf Bi-Rias Posten wechselt der langjährige BSC-Trainer Gökhan Deli, und dessen Bruder Samet fungiert zukünftig als alleiniger Chefcoach.

Zwei Neue für die BTS Neustadt: Das Team von Volker Fahlbusch wird zukünftig durch Marcel Katta (TS ­Woltmershausen) und Ferdi Saciri (Pause) verstärkt. Damit sind die Personalplanungen der Neustädter indes nicht ­abgeschlossen. „Zur Zeit
laufen noch Verhandlungen
mit einigen anderen Spielern“, so Fahlbusch.

Was für ein Pech: Gerade erst war Burak Dilek nach anderthalbjähriger Pause beim Bremer SV eingestiegen, da verletzte sich der Torhüter auch schon schwer. Ohne Einwirkung des Gegners zog sich Dilek im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk zu. Nun wird der 25-Jährige mindestens drei Monate ausfallen. „Vor der Winterpause wird das nichts“, sagt BSV-Coach Ralf Voigt. Er befindet sich gerade auf der Suche nach einem weiteren Torhüter neben Jasin Jashari, der vom SC Paderborn II zum Panzenberg gewechselt war. Ebenfalls neu beim Bremer SV: Mike Stolzenberger. Er wird zukünftig als Videoanalyst tätig sein, allerdings auch Aufgaben als Assistent und Torwarttrainer wahrnehmen. Dagegen steht Mansur Faqiryar, eigentlich für die Keeper zuständig, derzeit nicht zur Verfügung – weil er beruflich in Hamburg zu tun hat. „Er schafft es zeitlich gerade nicht, wird uns aber erhalten bleiben“, so Voigt.

Der DFB-Pokal und Boris Koweschnikow, das bleibt eine schwierige Beziehung: Nachdem sich der Mittelfeldspieler mit dem FC Oberneuland auf eine weitere Saison verständigt hatte, schien er ja ­endlich mal wieder vor einem Highlight zu stehen. Schließlich tritt der Bremer Pokalsieger am 11. August (15.30 Uhr) zum DFB-Pokalheimspiel gegen den Zweitligisten Darmstadt 98 an. Doch es wird ohne Koweschnikow ausgetragen. Er ist nämlich verletzt, leidet unter einem Ödem im Knie und fällt mindestens sechs Wochen aus. Damit wird der 28-Jährige zum fünften Mal ein mögliches Duell mit einem Profiklub verpassen. In den Vorjahren hatten ihn ­entweder Vereinswechsel oder Verletzungen die Teilnahme am großen DFB-Pokalspiel gekostet.

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