Lottopokal

Borgfeld gelingt die Überraschung

Bremen. Da waren‘s nur noch sechs: Mit dem TSV Grolland (1:3 in Borgfeld) schied in der 3. Runde des Lotto-Pokals bereits der neunte Bremen-Ligist aus (Werder Bremen III tritt nicht an).
22.08.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Da waren‘s nur noch sechs: Mit dem TSV Grolland (1:3 in Borgfeld) schied in der 3. Runde des Lotto-Pokals bereits der neunte Bremen-Ligist aus (Werder Bremen III tritt nicht an). Das Team von Frank Thinius kassierte also eine bittere Pleite beim Landesliga-Aufsteiger. Anderen Vertretern der höchsten Spielklasse blieb diese Erfahrung erspart, durch und durch souverän gelangten sie aber nicht ins Viertelfinale.

So hatte der Bremer SV beim 3:2 (0:1)- Sieg in Burg durch Burak Aydin zunächst einen Rückstand kassiert (29.). Erst nach dem Wechsel stellte Iman Bi-Ria den Ausgleich her (54.), und danach ließ sich der BSV auch von der Gelb-Roten Karte für Sebastian Kmiec (69.) nicht stoppen: Ole Laabs (71.) und Frithjof Rathjen (79.) trafen zur 3:1-Führung; der Anschluss durch Ercan Yilmaz‘ Strafstoß gelang dem 1. FC Burg erst in der Nachspielzeit.

Die SG Aumund-Vegesack (2:0 bei der DJK Germania) und der Blumenthaler SV (4:2 beim SVGO) gingen mit klareren Erfolgen vom Platz. Allerdings waren auch diese Partien durchaus eng verlaufen, denn in beiden Fällen half den Favoriten eine Hinausstellung. Im Nordderby sah Germanias Firat Erkek beim Zwischenstand von 0:1 die Gelb-Rote Karte (83.). Und der Blumenthaler SV führte nur mit 3:2, als SVGO-Kicker Hakan Kabul mit Rot vom Platz musste (76.). Der 1:0 (0:0)-Sieg des Brinkumer SV beim TSV Melchiorshausen zählt schließlich auch zur Kategorie Arbeitssieg – ihn stellte Dennis Krefta mit einem Treffer in der 88. Minute her. Allerdings befand sich Brinkum zu diesem Zeitpunkt bereits in Unterzahl, denn zehn Minuten zuvor hatte Steffen Röpke die Rote Karte gesehen.

Neben dem SC Borgfeld qualifizierte sich mit dem TS Woltmershausen (1:0 bei der SG Findorff) ein weiterer Landesligist für die Runde der letzten Acht im kommenden Frühjahr. Komplettiert wird das Feld von den beiden Teilnehmern aus Bremerhaven. Dort gelangten mit dem FC Sparta Bremerhaven (4:1 beim ESC Geestemünde) und dem OSC Bremerhaven (6:1 bei SFL) zwei weitere Bremen-Ligisten ins Viertelfinale. Es soll am 28. Februar/1. März ausgetragen werden.

Die Termine fürs Halbfinale (3. April 2015) und das Finale (25. Mai) stehen bereits fest. Lediglich die Auslosung ist nicht endgültig terminiert, sie soll zu Beginn des kommenden Jahres erfolgen. Die erneut lange Pause in diesem Wettbewerb wird seitens des Bremer Fußballverbandes übrigens mit der eingleisigen Bezirksliga begründet. Angesichts des erhöhten Spielaufkommens dieser neuen Klasse wären keine späteren Pokal-Termine möglich.

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