Bremer Behindertensport Querelen rufen SPD auf den Plan

Aus den Reihen der Bremer SPD gibt es Kritik am Behindertensportverband: Die Querelen im Präsidium lähmen die Inklusionsarbeit. Verbandspräsident Bernd Giesecke und sein Vize Roland Klein halten dagegen.
07.12.2022, 16:23
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Querelen rufen SPD auf den Plan
Von Lucas Brüggemann

Die Querelen um das Präsidium des Behindertensportverbands Bremen rufen die SPD auf den Plan. In einem offenen Brief der SPD-Gruppen "Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv" und des Arbeitskreises Sport der SPD im Land Bremen, der dem WESER-KURIER vorliegt, heißt es, dass man mit Erschrecken feststellen müsse, "dass es im Rahmen des Behindertensports im Land Bremen so gut wie keine Zusammenarbeit gibt und eine tatsächliche Inklusion, geschweige denn eine effektive Teilhabe für Menschen mit Behinderungen, nahezu unmöglich" sei. Die beiden SPD-Gruppen sind der Meinung, die Umsetzung des Inklusionsgedankens bleibe wegen der Streitereien im Präsidium des Behindertensportverbands auf der Strecke. "Menschen mit Behinderungen sind ein kompletter Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie sind nicht Bittsteller und haben auch keine Bringschuld", heißt es weiter. Deshalb fordere man die betreffenden Institutionen und Protagonisten auf, sich dringend an Projekten für inklusiven Sport zu beteiligen.

Weiterlesen mit

8,90 € 0,00 € im 1. Monat

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Monat ausgiebig testen
  • Monatlich kündbar

1. MONAT GRATIS

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren