Rhythmische Sportgymnastik Bremer Senat fördert Bundesstützpunkt

Der Bundesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik kann für die beiden kommenden Jahre weiter mit einer finanziellen Förderung durch das Land Bremen in Höhe von 30.000 Euro rechnen.
13.09.2017, 16:18
Lesedauer: 1 Min
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Bremer Senat fördert Bundesstützpunkt
Von Frank Büter

Der Bundesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik kann für die beiden kommenden Jahre weiter mit einer finanziellen Förderung durch das Land Bremen in Höhe von 30.000 Euro rechnen. Darauf habe sich der Senat im Rahmen der Haushaltsberatungen verständigt, teilten Anja Stahmann, Senatorin für Sport und Soziales, und Finanzsenatorin Karoline Linnert in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Die genannte Summe kompensiert den Wegfall der Fördermittel aus der Veranstaltungsförderung in eben dieser Höhe. Der Vergabeausschuss bei der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH hatte entsprechend der Förderrichtlinien die Finanzierung nach 16 Jahren nicht fortsetzen können. Darüber hinaus erhält der Bundesstützpunkt aus dem Sporthaushalt von Land und Stadt jährlich weitere 93.000 Euro. Außerdem finanziert die Stadt dem Bremer Turnverband auch weiterhin eine Trainerin, die mit einer halben Stelle im Bereich Rhythmische Sportgymnastik tätig ist. Die Kosten dafür belaufen sich auf weitere knapp 30.000 Euro. Neben Mitteln vom Landessportbund erhält der Stützpunkt überdies 15.000 Euro vom Deutschen Turner-Bund.

Neben Werder Bremen und den Tänzern des Grün-Gold-Clubs sind die Gymnastinnen ein Aushängeschild der Stadt Bremen. Seit mehr als 25 Jahren werden hier Talente ausgebildet, die national und international für Furore sorgen. Unter anderem waren die beiden 1860-Gymnastinnen Julia Stavickaja und Natalie Hermann mit dem Nationalteam bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro und zuletzt auch bei der Weltmeisterschaft in Italien am Start. "Ganz Bremen ist stolz auf diese Leistungen", sagte Senatorin Stahmann. "Es ist mir daher eine besondere Freude, dass wir im Senat Wege gefunden haben, den Stützpunkt weiter finanziell zu fördern."

Finanzsenatorin Karoline Linnert sagte: "Auch wenn wir mit unserem Geld streng haushalten müssen, bin ich froh über das Signal, das wir mit dieser Entscheidung an die Sportlerinnen und Sportler sowie die Trainer in der Rhythmischen Sportgymnastik senden können." Die neuen Finanzzusagen stehen unter dem Vorbehalt der Haushaltsbeschlüsse der Bremischen Bürgerschaft.

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