Basketball-Bundesliga

Bremerhaven startet mit Heimspiel ins Halbfinale

Bremerhaven. Die verrücktesten Playoffs der Basketball- Bundesliga seit Einführung der eingleisigen Eliteklasse gehen am Montag mit den Halbfinals in die nächste Runde. Nach dem Ausscheiden der Top Vier Oldenburg, ALBA Berlin, Göttingen und Bonn ist Bamberg der Favorit.
23.05.2010, 13:19
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Bremerhaven. Die verrücktesten Playoffs der Basketball- Bundesliga seit Einführung der eingleisigen Eliteklasse in der Saison 1994/1995 gehen an diesem Montag mit den Halbfinals in die nächste Runde. Nach dem Ausscheiden der Top Vier Oldenburg, ALBA Berlin, Göttingen und Bonn trägt nun Pokalsieger Bamberg die Favoritenbürde.

Die Brose Baskets empfangen in der JAKO Arena (15.25 Uhr/Sport 1) das Überraschungsteam der New Yorker Phantoms Braunschweig zum Auftakt der "best-of-five"-Serie. Im anderen Vorschlussrundenduell treffen zuvor die Eisbären Bremerhaven in eigener Halle auf die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt (14.05 Uhr/Sport 1).

Bambergs Coach Chris Fleming warnte davor, die Braunschweiger zu unterschätzen. "Sie sind durch die erste Runde gewachsen. Sie werden mit großem Selbstvertrauen auftreten", sagte Fleming über den Gegner, der im Viertelfinale überraschend Titelverteidiger EWE Baskets Oldenburg ausgeschaltet hatten.

Die Phantoms geben sich dementsprechend zuversichtlich. "Trotz unserer Außenseiterrolle wollen wir natürlich alles geben, um zu gewinnen. Wie gegen Oldenburg lautet unser Ziel, ein zweites Heimspiel herauszuholen", sagte Braunschweigs Trainer Sebastian Machowski. An das letzte Gastspiel im Frankenland haben die Niedersachsen allerdings keine guten Erinnerungen. Damals ging das Team um die Nationalspieler Heiko Schaffartzik und Yassin Idbihi mit 77:100 unter.

Im anderen Halbfinale wollen die Skyliners ihren Höhenflug fortsetzen. Nach dem überraschenden 3:1-Erfolg gegen den achtmaligen Champion ALBA Berlin bleiben die Hessen aber bescheiden. "Wir sind wieder der Underdog, weil wir gegen ein sehr starkes Team auswärts antreten müssen", sagte Coach Gordon Herbert.

Die Eisbären qualifizierten sich am Freitagabend in einem wahren Krimi bei der BG Göttingen mit 79:78 für das Halbfinale - und wollen jetzt mehr. Trainer Doug Spradley setzt vor allem auf den Siegeswillen seines Teams. "Die Jungs geben einfach niemals auf. Das ist eine Qualität, die uns schon das ganze Jahr über auszeichnet", sagte der Eisbären-Trainer. Zudem haben die Norddeutschen mit den Hessen noch eine Rechnung offen. Im Pokal-Halbfinale verloren die Eisbären Mitte April mit 59:61. (dpa)

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