Sterne des Sports

Bremer HC ausgezeichneter Vierter

Nach dem Sieg auf Landesebene verpasst der Bremer HC beim Bundesfinale „Sterne des Sports 2020“ einen Treppchenplatz, darf sich als Vierter aber noch mit 1000 Euro Preisgeld trösten.
18.01.2021, 16:00
Lesedauer: 2 Min
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Bremer HC ausgezeichneter Vierter
Von Frank Büter
Bremer HC ausgezeichneter Vierter

Guter Vierter: Der Bremer HC mit seinem Vorsitzenden Christian Stubbe.

Axel Kaste

Die Spannung war schnell dahin. Im Filmeinspieler wurde der Bremer HC gleich als erster Verein genannt, der nicht unter den besten drei Klubs gelandet ist beim Bundesfinale um den „Großen Stern des Sports 2020“. Für den Bremer Landessieger bei diesem Gemeinschaftswettbewerb des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Volks- und Raiffeisenbanken bedeutete das Platz vier, gemeinsam mit 13 weiteren Landessiegern, die sich allesamt noch über eine Preisgeld von 1000 Euro freuen durften.

Zum ganz großen Wurf und zum Gewinn des mit 10.000 Euro dotierten „Oscars des Breitensports“ hat es also nicht gereicht, trotzdem gab es ausschließlich zufriedene Gesichter in Reihen des Bremer Hockey-Clubs. „Es war schon klasse und eine große Auszeichnung für unser Familienkonzept, dass wir in Bremen zum Landessieger gekürt worden sind“, sagte Vereinspräsident Christian Stubbe nach der Ehrungsveranstaltung, die Corona-bedingt in diesem Jahr ohne Publikum und digital stattfinden musste und im Livestream der ARD übertragen wurde.

Auf Landesebene hatte der Bremer HC die Initiatoren mit seiner Initiative „Sport und Familie – von der Breite in die Spitze!“ überzeugt. „Wir versuchen bestmöglich, Sport und Familie mit unseren Angeboten zu vereinen – und zwar in allen Abteilungen unseres Vereins: vom Breiten- bis hin zum Spitzensport, von der Krabbelgruppe bis zum Reha- und Seniorensport“, sagte Geschäftsführer Martin Schultze. Die Initiative des Vereins habe Vorbildcharakter, sagte Jan Schotge, Vorstandsmitglied der Volksbank Bremen-Nord, die den Wettbewerb auf Landesebene ausrichtet. Die Initiative sorge dafür, dass Jung und Alt zum Sporttreiben animiert werden. "Darüber hinaus fördert sie den Zusammenhalt – einerseits innerhalb der Familien und andererseits auch innerhalb des Vereins“, so Schotge.

Beim Bundesfinale in den Räumlichkeiten der DZ Bank in Berlin gab es nun eine ganze Palette ausgezeichneter Ideen, die indes nicht allesamt ausgezeichnet werden konnten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die Aufgabe übernommen, gemeinsam mit DOSB-Präsident Alfons Hörmann und der Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, den Sieger zu küren. Über den Gewinn des großen Sterns ins Gold durfte sich der Verein IcanDo aus Hannover freuen. Er hatte gleich zu Beginn der Coronapandemie sehr schnell ein Lernangebot entwickelt, bei dem Kinder spielerisch den Umgang mit Nähe und Distanz lernen. Rang zwei belegte der Karateverein Zanshin-Siegerland aus Hilchenbach in NRW mit seinem Präventionsprogramm gegen sexuelle Gewalt und Kindesmissbrauch. Dritter wurde der Duvenstedter Sportverein aus Hamburg, der die Jury mit seiner Initiative „DSV – Ich werde groß mit Sport in Duvenstedt“ überzeugte.

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