Golf

Arkenau hat Planungssicherheit

Es sollen zwar noch Turniere stattfinden in diesem Jahr, doch die Wertung dieser Saison wurde jetzt bereits ausgesetzt. Der Bremer Golf-Profi Hinrich Arkenau startet also auch 2021 auf der Challenge Tour.
04.06.2020, 06:12
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Arkenau hat Planungssicherheit
Von Frank Büter
Arkenau hat Planungssicherheit

Der Bremer Golf-Profi Hinrich Arkenau startet auch 2021 auf der Challenge Tour.

Michael Küpper

Bremen. Training, Training, Training. Auch der Bremer Golf-Profi Hinrich Arkenau muss sich derzeit in Geduld üben. Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Tour seit vielen Wochen schon unterbrochen, zahlreiche Turniere sind verlegt oder auch komplett abgesagt worden. Auf der European Tour ebenso wie auf der zweitklassigen Challenge Tour, auf der Arkenau in diesem Jahr erstmals startberechtigt ist. Im Spätherbst des vergangenen Jahres hatte der Bremer als Sechster der Pro Golf Tour den ersehnten Sprung in die zweithöchste Golf-Liga geschafft. Eine Tour mit (ursprünglich) 25 Turnieren in 15 Ländern auf drei Kontinenten, das Preisgeld auf dieser „Road to Mallorca“ sollte bis zum Saisonfinale Anfang November insgesamt mehr als sechs Millionen Euro betragen.

Zu verdienen gibt es für die Golfer auf dieser Challenge Tour derzeit nichts, aber es gibt positive Signale. Das wichtigste für Arkenau: Es sollen zwar noch Turniere stattfinden in diesem Jahr, doch die Wertung dieser Saison wurde jetzt bereits ausgesetzt. Es gibt also keine Auf- oder Absteiger, und damit steht fest, dass der 30-Jährige auch in der Saison 2021 auf der Challenge Tour vertreten sein wird. Das sei für ihn in dieser schwierigen Situation wie „ein Sechser im Lotto“, sagt Arkenau. Denn nun hat er Planungssicherheit.

Im Januar bereits hatte Arkenau als Turnier-Nachrücker kurzfristig in Südafrika sein Debüt auf der Challenge Tour gegeben. Bei zwei Wettbewerben war er dabei, beide Male verfehlte er den sogenannten Cut für die beiden Schlussrunden. Zu der frühen Saisonphase sei er noch nicht im Wettkampfmodus gewesen, sagte der 30-Jährige später. Und er sagte auch, dass die Qualitätsdichte in diesem finanzstärkeren Wettbewerb enorm hoch sei. „Das Niveau ist ein anderes“, betont Hinrich Arkenau. Und eben daran muss er sich noch gewöhnen.

Da die Wertung nunmehr ausgesetzt ist, kann der Bremer dies in aller Ruhe und vor allem ohne Druck tun. Aktuell konzentriert er sich ganz auf sein tägliches Training und hofft, dass die Saison in einigen Wochen vielleicht doch noch fortgesetzt werden kann. Die Euram Bank Open, geplant vom 16. bis zum 19. Juli im Golfclub Adamstal in der Steiermark/Österreich, wären die nächstmögliche Option für den Re-Start, bis dahin sind nämlich bereits sämtliche Wettbewerbe gestrichen worden. In der Folge stünden dann weitere Turniere in Finnland, Italien und der Schweiz auf dem Programm. „Wir müssen abwarten, wie sich die Pandemie entwickelt und was bis dahin wieder möglich ist“, sagt Hinrich Arkenau.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+