Fußball-Bremen-Liga Das nächste Debakel für Woltmershausen

Bremen. In der Fußball-Bremen-Liga hat der TS Woltmershausen das nächste Debakel kassiert. Unterdessen sorgt Simon-Joel Cakir mit seinem Doppelpack dafür, dass der SV Werder Bremen III in der Rückserie ungechlagen bleibt.
29.04.2012, 12:45
Lesedauer: 3 Min
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Bremen. Der 1:6-Niederlage im Kellerduell mit dem VfL 07 folgte eine 1:8 (1:4)-Pleite gegen den Bremer SV – es läuft derzeit alles andere als erfolgreich für den TS Woltmershausen. Trotzdem ist nach Ansicht von Trainer Udo Klöpping „ein leichter Aufwärtstrend“ zu erkennen: „Die Niederlage beim VfL 07 war viel schlimmer.“

Mit dem Bremer SV hatte Woltmershausen am Sonnabend schließlich einen Gegner bedeutend größeren Kalibers vorgesetzt bekommen. In dieser Begegnung reichte es nicht aus, dass sich der TSW im Gegensatz zur Vorwoche „gut reingehängt“ habe, wie Klöpping anerkennend feststellte. Der BSV hatte jedoch immer eine Antwort parat – meistens die bessere. Als Julian Denker dasBSV-Führungstor durch Christian Schwarz egalisiert hatte, dauerte es nicht lange, bis der Favorit ernst machte. Mit Treffern von Iman Bi-Ria und Mike Behrens stellten die Gäste die Weichen nach einer guten halben Stunde auf Sieg. „Gegen so einen starken Gegner darf man auch mal hoch verlieren“, bemerkte Klöpping.

Torfolge: 0:1 Schwarz (5.), 1:1 Denker (25.), 1:2 Bi-Ria (28.), 1:3 Mike Behrens (33.), 1:4 Bi-Ria (45.), 1:5 Abendroth (55./Foulelfmeter), 1:6 Schwarz (69.), 1:7 Behrens (85.), 1:8 Bi-Ria (88.) (sfy)

Simon-JoelCakir trifft doppelt

Vegesack. Simon-JoelCakir hat mit einem Doppelpack dafür gesorgt, dass der SV Werder Bremen III in der Rückserie ungeschlagen bleibt. Die Grün-Weißen setzten sich im Spitzenspiel mit 2:1 (1:0) bei der SG Aumund-Vegesack durch und zogen in der Tabelle an den Nordbremern vorbei. SAV-Trainer Kristian Arambasic hatte noch lange nach dem Schlusspfiff an der Heimniederlage zu knabbern. Vor allem trauerte er den Großchancen im ersten Durchgang nach, die Märtens, Husmann und Mulert ausließen.

Ganz anders die Schützlinge von Werder-Coach Andreas Ernst: Sie nutzten ihre erste und einzige Torchance in der ersten Halbzeit durch Cakir zum frühen Führungstreffer (5.), befanden sich in der Folgezeit allerdings meistens in der Defensive und hatten Fortuna auf ihrer Seite. Auch nach dem Wechsel arbeiteten die Gastgeber mit aller Macht an der Wende, wurden aber erneut von Cakir geschockt. Der Werderaner umkurvte drei Gegenspieler und markierte in der 58. Minute das vorentscheidende 0:2. Zwar konnte Daniel Mulert vier Minuten später aus zwölf Metern auf 1:2 verkürzen, die „unverdiente Niederlage“ (Arambasic) aber nicht mehr abwenden. (gru)

Eigentor der Anfangvom Ende

Burg. Nach dem Abpfiff des Heimspiels gegen den FC Bremerhaven war im Lager des 1. FC Burg guter Rat teuer. Wie soll die Vorstellung vom Sonnabend eingeordnet werden? Zwar gelang dem gastgebenden Schlusslicht beim 3:4 (1:3) eine Aufholjagd zum zwischenzeitlichen 3:3, doch die erste Halbzeit hatte eine große Enttäuschung dargestellt. „Wie ein Absteiger“, kommentierte Mirko Heyne, dergemeinsam mit dem verletzten Kapitän Mirko Boltjes das Coaching übernommen hatte, die ersten 45 Minuten.

Die Änderung auf derTrainerbank war nötig geworden, weil Björn Reschke wegen einer Leistenoperation passen musste. Sein Ausfall ist bezeichnend für die momentan lange Burger Verletztenliste. DerFC Bremerhaven, personell kaum weniger gebeutelt, erwischte den besseren Start und ging durch ein Eigentorvon Mirko Wendland (8.) und die Treffer von Kenan Kocan (16./29.) mit 3:0 in Führung. Obwohl Ercan Yilmaz noch vor derHalbzeitpause das erste Burger Tor gelungen war (33.), sollte sich derGastgeber erst nach dem Seitenwechsel steigern. Für Burg trafen noch Marcel Konopko (52.) und Behim Murati (70.), während Axel Sander (77.) das vierte FCB-Tor erzielte. (sfy)

Müde Nullnummer

Blumenthal. Als wollten sie ihre Kräfte für das Endspiel um den Lotto-Pokal am 8. Mai in Brinkum schonen, trennten sich der Blumenthaler SV und der Brinkumer SV in einem „müden Kick“ (Blumenthals Ex-Trainer Michael Müller) 0:0. Müllers Nachfolger Uwe Meyer-Porsch stufte den gewonnenen Punkt als „wichtigste Erkenntnis“ aus der torlosen Begegnung ein. Schließlich müssen die Nordbremer ihr Punktekonto noch aufbessern, haben sie doch fünf Spieltage vor dem Saisonende das Abstiegsgespenst noch nicht vertreiben können.

Auch Brinkums Trainer Frank Thinius zeigte sich mit dem Remis zufrieden, zumal sein Team einmal mehr ungeschlagen blieb. Und es hätte nach 26 Minuten sogar in Führung gehen können, wäre Kai Tönsmeyer mit einem Lupfer nicht am glänzend reagierenden Blumenthaler Torwart Daniel Anders gescheitert. Die größte Chance für die Burgwall-Elf bot sich Frank Schulken acht Minuten vor Spielende, als er mit dem Ball am Fuß allein auf Brinkums Keeper Tim Meyer zusteuerte. Der konnte ihm das Leder jedoch gekonnt abnehmen. Die Gäste setzten drei A-Jugendliche ein, die sich an die „raue Bremen-Liga-Luft“ (Thinius) gewöhnen sollen. (gru)

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