Werder spielt gegen den VfL Osnabrück Bremer SV trifft im DFB-Pokal auf Bayern München

Rekordsieger FC Bayern München spielt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Oberligist Bremer SV. Das ergab die Auslosung des Deutschen Fußball-Bundes am Sonntagabend. Der SV Werder trifft auf Osnabrück.
04.07.2021, 19:03
Lesedauer: 2 Min
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Von dpa Carsten Sander Maik Hanke

Rekordsieger FC Bayern München spielt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Oberligist Bremer SV. Das ergab die Auslosung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Sonntagabend in Köln.

Im Vereinsheim des Bremer SV wurde lautstark gejubelt, nachdem der frühere Bundesligaprofi und aktuelle ARD-Experte Thomas Broich die Bayern-Kugel gezogen hatte. „Es ist tatsächlich einfach geil“, sagte Trainer Benjamin Eta in der ARD: „Megageil.“ Er freue sich besonders auf den neuen Bayern-Coach Julian Nagelsmann. „Das ist für mich der absolute Lieblingstrainer“, sagte Eta.

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Der SV Werder Bremen spielt in der ersten Runde gegen den VfL Osnabrück. Damit gibt es nach dem Abstieg der Niedersachsen aus der Zweiten Liga also doch noch das Duell der Nordclubs. 

Bei Werder reagieren die Verantwortlichen aber mit deutlich gebremster Begeisterung auf das Los. Es regiert der Respekt. „Ein Derby gegen einen Traditions-Club wie den VfL in der ersten Pokalrunde ist keine leichte Aufgabe“, sagt Sportchef Frank Baumann in einer Mitteilung des SV Werder Bremen. Trainer Markus Anfang pflichtet bei: „Spiele in Osnabrück sind nie einfach, und das Spiel gegen den VfL wird für meine Mannschaft alles andere als ein Selbstläufer. Das müssen wir uns klarmachen. Trotzdem muss es unser Ziel sein, eine Runde weiter zu kommen.“

Für drei Bremer wird das Spiel zu einer Reise in die Vergangenheit. Christian Groß (bis 2018), Felix Agu (bis 2020) und Niklas Schmidt (bis 2021) spielten allesamt mal beim VfL, Agu ist zudem ein echter Osnabrücker. „Ich freue mich natürlich sehr über diese Auslosung. Ich spiele gegen alte Bekannte und Freunde, das ist für mich ein optimales Los“, meint der 21-Jährige. Nach vier Jahren beim VfL freut sich auch Groß auf das Wiedersehen, nennt die Partie „eine interessante Auslosung zum Start. Ich weiß, wie schwer es sein kann, an der Bremer Brücke zu spielen.“

Beim VfL, in der vergangenen Saison mit den ehemaligen Werder-Trainern Marco Grote und dessen Nachfolger Markus Feldhoff abgestiegen, spricht der neue Sportdirektor Amir Shapourzadeh zwar nicht explizit von einem Traumlos, gemeint ist aber genau das, wenn er sagt: „Ich freue mich jetzt schon auf dieses Nordderby und weiß, dass es unseren Fans genauso geht. Mit Werder kommt eine starke Mannschaft an die Brücke. Zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison ist für uns alles drin.“ Informationen über Zuschauerkontingente und Ticketvergaben wollen die Osnabrücker so schnell wie möglich veröffentlichen.

Die erste Runde im DFB-Pokal wird vom 6. bis 9. August 2021 ausgetragen, die zeitgenaue Terminierung der Spiele steht noch aus. Das Finale im Berliner Olympiastadion ist für den 21. Mai 2022 angesetzt. 

Der VfL Oldenburg spielt gegen Fortuna Düsseldorf. Titelverteidiger Borussia Dortmund trifft auf Drittligist SV Wehen Wiesbaden, der unterlegene Finalist RB Leipzig auf Zweitligist SV Sandhausen.

++ Dieser Artikel wurde um 20:23 Uhr aktualisiert. ++

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