Basketball-Bundesliga Der Eisbären-Kampf geht weiter

Auch nach der schmerzhaften Niederlage in Crailsheim (86:80) steht fest: Die Eisbären Bremerhaven glauben weiter an das Wunder. Am 30. März spielen sie vor heimischer Kulisse gegen Medi Bayreuth.
26.03.2019, 18:29
Lesedauer: 2 Min
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Von Marius Beneke

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Das ist momentan das Motto der Eisbären Bremerhaven im Abstiegskampf der Basketball Bundesliga. Doch auch nach der schmerzhaften Niederlage in Crailsheim (86:80) steht fest: Die Eisbären glauben weiter an das Wunder. „Die Stimmung im Team ist trotz der Situation sehr positiv“, sagte Eisbären-Spieler Jan Niklas Wimberg am Rande eines Pressetermins zum Spiel am 28. April in der ÖVB-Arena gegen die BG Göttingen. Und auch Headcoach Michael Mai ist davon überzeugt, dass seine Jungs am Ende der Saison noch den Ligaverbleib feiern können.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, denn gerade die Schwächen im Spiel der Bremerhavener müssen weiter dezimiert werden. Zuletzt ließ das Team vor allem die Konstanz über die vollen 40 Spielminuten vermissen. „Das ist dann auch eine Frage des Selbstbewusstseins“, erklärt Wimberg spielentscheidende Situationen wie in Crailsheim.

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Nach einem Ballverlust und einer Rangelei von Chris Warren in der letzten Spielminute gaben die Eisbären den Sieg noch aus der Hand. Ausschlaggebend waren die Aktionen laut Mai aber nicht. „Man hat einfach gemerkt, dass Crailsheim es in dieser Situation mehr wollte“, sagt der Headcoach. „Das ist der Schlüssel in unserer Situation“, erklärt Mai, der im Training immer wieder positive Ansätze erkenne. Was bleibt ihm auch anderes übrig.

Gerade daran konnte das Team nach dem 48-Stunden-Trip über Bamberg nach Crailsheim in den letzten zehn Tagen anknüpfen. Trotz zweier Niederlagen habe sich das Team noch mehr zusammengefunden. „Wir konnten die Zeit gut nutzen“, sagt Jan Niklas Wimberg. Gerade dieser Zusammenhalt im Team wird für die nächsten Spiele von entscheidender Bedeutung sein. Gerade gegen Play-off-Aspiranten wie Bonn oder Frankfurt muss etwas Zählbares herausspringen.

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Genau in dieser Situation setzt Michael Mai auch auf den neu ausgebrochenen Konkurrenzkampf. Durch die Neuverpflichtung von Armani Moore haben die Eisbären nun einen ausländischen Spieler zu viel in ihren Reihen. Welcher der amerikanischen Spieler somit aus der Rotation fällt, wird sich während der nächsten Tage und Wochen zeigen. Wichtig für das Team sei es aber, das Ziel Klassenerhalt im Auge zu behalten. „Jedes Spiel hat für uns jetzt Endspielcharakter“, sagt Wimberg. Das erste dieser neun Endspiele geht die Mannschaft am Sonnabend um 20.30 Uhr gegen Medi Bayreuth vor heimischer Kulisse an. Gegen den Tabellenelften muss ein Sieg her, dann bleibt auch die Hoffnung am Leben.

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