Verbandsliga-Spitzenreiter Bremen/Hastedt bezwingt Mafrienhafe souverän mit 29:23 Die Aufstiegs-Aktien steigen

Hastedt. Das vergangene Wochenende verlief ganz nach dem Geschmack von Michael Krieter. „Wir sind wieder einen Schritt weiter“, sagte der Trainer der SG HC Bremen/Hastedt.
28.01.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Das vergangene Wochenende verlief ganz nach dem Geschmack von Michael Krieter. „Wir sind wieder einen Schritt weiter“, sagte der Trainer der SG HC Bremen/Hastedt. Verständlich, denn seine Verbandsliga-Handballer befinden sich nach dem 29:23 (16:12)-Auswärtssieg über den Tabellenvierten TuRa Marienhafe weiter fest auf Aufstiegskurs zur Oberliga Nordsee.

Nicht nur das: Sein Team bekam unerwartete Schützenhilfe vom ATSV Habenhausen II, der dem Zweiten VfL Fredenbeck beim 30:30 einen Punkt abknöpfte. Außerdem patzte mit dem TuS Rotenburg gleich der nächste Verfolger. Die Wümmestädter verloren zuhause mit 33:34 gegen den TuS Haren, sodass der Vorsprung der Krieter-Truppe auf den wichtigen dritten Platz mittlerweile auf fünf Punkte angewachsen ist. Damit sind die Aktien des Liga-Novizen auf den direkten Durchmarsch in die vierte Liga deutlich gestiegen. „Wir haben es jetzt selbst in der Hand“, sagt der SG-Trainer Michael Krieter.

Eine Überraschung ist das Abschneiden der SG HC Bremen/Hastedt aber nicht, es ist das Ergebnis einer akribischen Trainingsarbeit. „Meine Mannschaft macht dabei insgesamt gute Fortschritte“, sagt Michael Krieter zufrieden. Der Ausgangspunkt der Bremer Erfolge ist eine außerordentlich stabile Deckung, die der SG-Coach gerne regelmäßig unter 25 Tore drücken möchte. Das setzt seine Mannschaft mit einem Schnitt von 24,69 Toren bislang passgenau um. Eine Zweimeter-Wand bestehend aus Derk Marien und Malte Thalmann ist aus dem Rückraum aber auch nur schwer zu überwinden.

Das hatte auch der Vierte aus Marienhafe gemerkt. Dem Gastgeber fehlte mit dem verletzten Kreisläufer Vincent Brumund (Kreuzbandriss) allerdings auch ein absoluter Leistungsträger. Die Hastedter konnten dagegen die Ausfälle von Monty Schröder, Keno Seekamp, Kevin Rustmann und Marten Franke wesentlich besser verkraften. Auch ein Zeichen für die fortschreitende Ausgeglichenheit des Bremer Teams. „Wir sind stabiler geworden“, sagte Krieter.

In seinem Team übernahm diesmal Hauke Ehmke den Part des Mittelangreifers, den er sehr ordentlich ausfüllte. Auch Felix Fietze, vor der Saison vom eine Klasse tiefer spielenden TSV Daverden an den Jakobsberg gewechselt, macht sich immer besser. Er zeigte im Abwehrinnenblock eine gute Leistung und musste im Angriff am Kreis über 50 Minuten kräftig ackern. „Er kommt langsam“, freut sich sein Trainer über die Fortschritte.

Im Angriff war Malte Thalmann für die Gäste mit seiner Durchsetzungskraft ein wichtiger Rückraumschütze. „Er ist schon eine richtige Waffe“, sagt Michael Krieter über den Langen. Über Thalmanns sechs Feldtore kann er absolut nicht meckern. „Nach seiner Verletzungspause braucht er aber noch etwas Zeit“, betont der SG-Trainer. Im Tor verrichtete wiederum Luca Prieß einen ausgezeichneten Job.

Das waren viele Gründe, weshalb die Gäste am Ende auch souverän gewonnen haben. „Nur die Abläufe im Angriff sind mir noch nicht rund genug“, monierte Krieter. Er wünscht sich ein noch besseres Timing seines Teams. Die Hastedter setzten sich nach dem 4:4 über 7:4 bis auf 14:9 ab. Beim Pausenpfiff nahmen sie eine Vier-Tore-Führung mit in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste die Konzentration hoch und erzwangen mit dem 26:17-Zwischenstand die Entscheidung.

Sonntag gegen Bundesligsten

Am Sonntag tritt die SG HC Bremen/Hastedt um 15 Uhr am Jakobsberg gegen den Bundesligisten TSV Burgdorf-Hannover an. Die Einnahmen des Benefizspiels kommen der Stiftung Bremer Engel zugute. Karten gibt es zu einem Preis von 10 Euro (Erwachsene) und 5 Euro (Jugendliche) bei Nordwestticket.

SG HC Bremen/Hastedt: Prieß, Schweigart, Husmann; K. Wiezorrek (2), J. Wiezorrek (2), Maren (2), Thalmann (7/1), Ehmke (3), Jachens (5/3), Wilke, Schalk (3), Fietze (5), Stelzner.

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