Ausgeschlossen statt angeschossen Die ausgefallenen Sixdays: Vom Lockdown auf der Bahn

Die 57. Bremer Sixdays sollten an diesem Donnerstag beginnen, doch auch sie mussten um ein Jahr verschoben werden. Was heißt das für die Fahrer, für die Veranstalter?
13.01.2021, 20:57
Lesedauer: 4 Min
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Die ausgefallenen Sixdays: Vom Lockdown auf der Bahn
Von Olaf Dorow

Mal rein wirtschaftlich und grob vereinfacht betrachtet, gab und gibt es in diesen Pandemie-Zeiten drei Kategorien von Leuten: Leute, deren Einkommen ungefähr dem des Vorjahres entspricht, Leute, die trotz oder auch wegen der Pandemie viel mehr – sowie Leute, die viel weniger verdient haben. Erik Weispfennig zählt zu letzterer Gruppe. „Deutlich weniger“ sei es gewesen, sagt er. Veranstaltungen fielen aus, auch seine eigene, die Sixdays-Night im badischen Oberhausen. Sein Job beim nationalen Radsport-Verband, bei dem er Vizepräsident ist, ist sowieso ehrenamtlich, die Verpflichtungen durch den internationalen Verband waren rar gesät 2020. Ist, zum Glück für ihn, nicht so dramatisch. Es geht ihm und seiner Familie gut, sagt er. Er sei mit dem Geld stets eher konservativ umgegangen, habe Rücklagen. „Ich habe ein Sparbuch.“ So sagt er es. Es gibt ein Haus mit Garten da in Waghäusel-Kirrlach, am Nordrand des Landkreises Karlsruhe. Die Corona-Maßnahmen müssen ja sein. Mehr häusliche Ruhe, weniger Termin-Gehetze ist zunächst mal nichts Schlimmes. „War eher wie ein Sabbatical“, sagt er. Dass etwas fehlt in diesen Zeiten? Wem geht es schon groß anders?

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