Für die Arberger Prellballer reicht es trotz makelloser Bilanz nicht

DM-Endrunde knapp verpasst

Mahndorf. Nachdem die SG Arbergen-Mahndorf sich schon fast gar keine Chancen auf die Qualifikation zu den deutschen Prellball-Meisterschaften mehr ausgerechnet hatte, hätte es am vierten und abschließenden Spieltag in der Bundesliga Nord der Männer beim TSV Marienfelde in Berlin beinahe doch noch damit geklappt. Mit der makellosen Bilanz von sechs Siegen aus sechs Duellen startete der Fünfte eine furiose Aufholjagd, die auch fast noch mit dem erforderlichen vierten Rang belohnt worden wäre.
01.03.2018, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Karsten Hollmann

Mahndorf. Nachdem die SG Arbergen-Mahndorf sich schon fast gar keine Chancen auf die Qualifikation zu den deutschen Prellball-Meisterschaften mehr ausgerechnet hatte, hätte es am vierten und abschließenden Spieltag in der Bundesliga Nord der Männer beim TSV Marienfelde in Berlin beinahe doch noch damit geklappt. Mit der makellosen Bilanz von sechs Siegen aus sechs Duellen startete der Fünfte eine furiose Aufholjagd, die auch fast noch mit dem erforderlichen vierten Rang belohnt worden wäre.

„Eine solche Teamleistung habe ich von uns noch nicht gesehen“, schwärmte Mahndorfs Joshua Laube. Dieser trat an der Seite seines Bruders Yannick Laube sowie von Lainus Wübbeling an. Stefan Kleinschmidt war zwar als Ersatz mitgereist, kam aber nicht zum Einsatz. Erstmals überhaupt ging die Mannschaft aus der Hansestadt als Tagessieger ohne Verlustpunkt aus einem Spieltag hervor. Die Bremer robbten sich dank ihrer 18 Zähler noch einmal bis auf zwei Punkte an den Vierten TuS Concordia Hülsede heran.

Nur weil sich Hülsede mit vier Erfolgen und nur einer Niederlage kaum noch eine Blöße gab, verpassten die Schützlinge von Trainer Udo Elfers die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Auch der drittplatzierte MTV Jahn Schladen ließ sich die Butter mit vier Siegen und einer Schlappe nicht mehr vom Brot nehmen. Dieser Klub wird zusammen mit Concordia Hülsede sowie dem MTV Markoldendorf und TSV Marienfelde am 7. und 8. April in Sottrum um den nationalen Titel kämpfen.

Für die SG Arbergen-Mahndorf begann der Spieltag mit einem wahren Krimi gegen den Staffelsiegaspiranten und Gastgeber TSV Marienfelde. Am Ende lagen die Hansestädter nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem 30:29 gerade einmal um einen Ball im Duell mit dem amtierenden Deutschen Meister vorne. Sie wussten aber von vornherein, dass nur mit sechs Erfolgen noch etwas in Sachen DM-Quali gehen könnte. „Wir hatten allerdings zuvor noch nie gegen Marienfelde gewonnen. Dieser Gegner ist das Nonplusultra in unserem Sport“, erklärte Joshua Laube.

Derart beflügelt besiegte die Spielgemeinschaft im Anschluss auch den punktgleichen Sechsten TV Sottrum mit 32:29. „Damit war Sottrums Traum von der DM-Qualifikation schon mal ausgeträumt“, berichtete Laube. Es folgten Pflichtsiege gegen den TuS Gut-Heil Aschen-Strang II (37:29), die erste Formation von Aschen-Strang (34:32) sowie über den Charlottenburger TSV (37:28). „Das Ergebnis gegen Aschen-Strang I fiel knapper aus, als das Spiel eigentlich war. Wir hatten bereits deutlich geführt, ehe wir es gemütlich austrudeln ließen“, versicherte „Joshi“ Laube. Währenddessen hatte der TuS Concodia Hülsede ein wenig unerwartet den MTV Jahn Schladen bezwungen. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, räumte Joshua Laube ein. Somit sanken die Chancen der SG Arbergen-Mahndorf auf ein Weiterkommen auf ein Minimum. „Da gingen unsere Köpfe schon ein bisschen nach unten“, sagte Laube.

Dennoch hofften die Mahndorfer insgeheim noch auf einen Ausrutscher von Hülsede im abschließenden Match gegen den TV Sottrum. „Zu diesem Spiel haben wir während unserer Partie gegen den MTV Eiche Schönebeck auch immer herübergeschaut“, informierte Joshua Laube. Doch am Ende setzte sich der TuS Concordia Hülsede mit 31:27 gegen Sottrum durch. „Deshalb hat auch unser 35:27-Sieg über Schönebeck nicht mehr gereicht“, bedauerte Laube. Dennoch sei er sehr stolz auf seine Mannschaft: „Das war schließlich unsere beste Leistung seit ewigen Zeiten.“

Im Hinblick auf die kommende Saison möchten sich die Bremer mit einem Akteur verstärken. „Wir sind an einem Spieler dran, können aber noch keinen Vollzug vermelden“, ließ Laube wissen. Letztendlich sei seiner Formation das Verletzungspech vom Anfang der Saison zum Verhängnis geworden. „Deshalb ist der vierte Mann eine deutlich bessere Option für uns, auch wenn wir gerade bewiesen haben, dass wir es auch zu dritt können“, so Laube. Charlottenburg, Marienfelde II und Osterode steigen ab.

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