Bundesliga-Prellballer der SG Arbergen-Mahndorf können nun aus eigener Kraft DM-Quali packen

DM-Qualifikation wieder möglich

Mahndorf. Die SG Arbergen-Mahndorf hat sich mit fünf Siegen am zweiten Spieltag der Prellball-Bundesliga Nord der Männer in Hülsede die gewünschte Ausgangsposition für den Heimspieltag am 13. Januar um 12 Uhr in der heimischen Sporthalle an der Heisiusstraße verschafft.
23.11.2017, 00:00
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Von Karsten Hollmann

Mahndorf. Die SG Arbergen-Mahndorf hat sich mit fünf Siegen am zweiten Spieltag der Prellball-Bundesliga Nord der Männer in Hülsede die gewünschte Ausgangsposition für den Heimspieltag am 13. Januar um 12 Uhr in der heimischen Sporthalle an der Heisiusstraße verschafft. Die Schützlinge der abwesenden Trainer Udo Elfers und Uwe Bitomsky rückten dem viertplatzierten TuS Concordia Hülsede in der Tabelle bis auf einen Zähler auf die Pelle und können diese nicht zuletzt auch mit einem Erfolg im direkten Vergleich hinter sich lassen.

„Wir haben jetzt wieder alles selbst in der Hand“, frohlockte Mahndorfs Kapitän Joshua Laube. Nur die ersten vier Teams qualifizieren sich für die deutschen Meisterschaften. Dies ist das erklärte Ziel von Joshua Laube und Co. In Hülsede trafen diese überwiegend auf Mannschaften, die eher der unteren Tabellenhälfte zuzuordnen sind. Eine Ausnahme bildete dabei der amtierende deutsche Meister TSV Marienfelde gleich zum Auftakt des zweiten Spieltages. Lange Zeit lagen die Bremer in diesem Duell gegen den erneuten Titelkandidaten knapp mit einen oder zwei Bällen in Führung. Zur Pause stand es 16:16. „Bis zur 19. Minute haben wir geführt. Doch dann hat Marienfelde das Match mit seiner ganzen Routine doch noch um einen Ball umgebogen“, sagte Joshua Laube. Mit 30:29 setzte sich der Favorit aus der Bundeshauptstadt am Ende durch. „Trotz der Niederlage war es eine starke Mannschaftsleistung gegen Marienfelde“, so Laube. Der 23-Jährige hatte am ersten Spieltag noch unter den Folgen eines Muskelfaserrisses gelitten. Sein Bruder Yannick Laube war zudem durch einen nicht ganz ausgeheilten Kapselteilrisses gehandicapt. „Nun war bei uns aber alles wieder gut“, informierte Joshua Laube.

Sein Vater Heinz Laube begleitete die Söhne als Betreuer nach Hülsede. Dritter Spieler war Lainus Wübbeling, der sich um die linke Seite kümmerte. Im zweiten Match behaupteten sich die Hansestädter mit 36:26 gegen den TV Sottrum. Dabei legten sie nach einem relativ knappen Pausenstand von 15:13 nach dem Seitenwechsel noch eine Schippe drauf. Im Anschluss besiegte die Spielgemeinschaft den TuS Gut Heil Aschen-Strang II mit 37:30. Auch hier hatten die Hanseaten nach dem ersten Durchgang nur mit zwei Bällen in Front gegen den Aufsteiger gelegen. „Aber auch wenn es manchmal etwas enger zuging, hatten wir immer alles fest im Griff“, betonte Joshua Laube. Gegen das erste Team aus Aschen-Strang wurde es dann noch ein bisschen kribbliger, auch wenn diese Formation sich in der Tabelle noch hinter der eigenen Reserve befindet. Die Arberger sprangen bei ihrem 32:30 (19:17)-Erfolg nicht höher als sie mussten.

Im Duell mit dem Schlusslicht Charlottenburg TSV beseitigten die Bremer jedoch früh sämtliche Zweifel an einem Sieg. Nach einem 21:16 zum Pausentee erhöhten diese noch einmal die Schlagzahl und verwiesen den Liganeuling letztendlich deutlich mit 40:29 in die Schranken. Zum Abschluss stand die Partie gegen den Bremer Lokalrivalen MTV Eiche Schönebeck auf dem Plan. „Dieses Stadtderby hat mit seiner Rivalität immer eine gewisse Brisanz“, sagte Joshua Laube. Da sich die Nordbremer zuvor in einer starken Verfassung präsentiert hätten, sei die SG Arbergen-Mahndorf dem Kontrahenten auch mit dem nötigen Respekt entgegengetreten. „Wir waren nach einem langen Tag auch schon ein bisschen fertig“, räumte der Mittelspieler ein. Dank eines 20:15 im ersten Abschnitt stellten die Mahndorfer die Weichen aber bereits früh auf Sieg. Mit einem 38:34-Triumph über den Nachbarn ließen diese schließlich auch nichts mehr anbrennen und feierten somit ihren fünften Sieg in Folge. „Das waren aber auch alles Pflichtsiege für uns auf dem Weg zu einer Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften“, gab Joshua Laube zu bedenken. Beim Heimspieltag warten deutlich schwerere Aufgaben. „Da müssen wir alles geben, um zu punkten. Deshalb hoffen wir auf den Support durch die Zuschauer. Das würde unserer Sportart auch guttun“, so Laube.

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