Basketball Drei Deutsche bei NBA-Draft dabei

New York. Drei deutsche Basketball-Nationalspieler hoffen auf eine Karriere in der nordamerikanischen Profiliga.
22.06.2010, 17:40
Lesedauer: 1 Min
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New York. Drei deutsche Basketball-Nationalspieler hoffen auf eine Karriere in der nordamerikanischen Profiliga.

Wenn am 24. Juni im Madison Square Garden von New York der traditionelle NBA-Draft über die Bühne geht, dann sind bei der großen Talentbörse der besten Basketball-Liga der Welt auch Tibor Pleiß vom Double-Gewinner Brose Baskets Bamberg, Tim Ohlbrecht von den Telekom Baskets Bonn und Elias Harris, der zuletzt am US-College der Gonzaga University aktiv war, dabei. Das Trio hofft auf ein Engagement und eine ähnlich steile Karriere wie sie Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks geschafft hat.

«Die NBA ist mein Traum», sagte Center Pleiß, dem die größten Chancen auf einen NBA-Vertrag eingeräumt werden. Angeblich soll es bereits eine Absprache mit den Oklahoma City Thunder geben, doch vor der große Talentshow unmittelbar nach Saisonschluss gibt es auch viele Spekulationen.

Bundestrainer Dirk Bauermann freut sich über das neue Interesse an deutschen Spielern in der NBA. Dennoch würde er es am liebsten sehen, wenn die neue deutsche Generation, zu der auch noch der Ulmer Robin Benzing gehört, ein bisschen mit dem Sprung über den großen Teich warten würden. «Die Jungs sollten wenigstens noch ein Jahr in Europa bleiben», sagte Bauermann der Nachrichtenagentur dpa. Insgesamt traut er allen aber ein Engagement in der NBA zu. «Benzing, Harris und Pleiß haben eine gute Chance, in zwei Jahren in der NBA zu spielen», sagte der Nationalcoach.

Benzing hatte zuletzt zwar bei einer Pre-Draft-Veranstaltung in Treviso vorgespielt, seine Teilnahme an der Lotterie dann aber doch zurückgezogen, um noch ein Jahr bei Ulm in der Bundesliga zu spielen. Ohlbrecht spielte zuletzt bei den Minnesota Timberwolves vor, um seine Chancen für einen Vertrag in den USA auszuloten.

«Für Tim ist es in erster Linie eine wertvolle persönliche Erfahrung, sich gegen die starke US-Konkurrenz zu beweisen», sagte Bonns Trainer Michael Koch. «Selbst wenn er ein Angebot bekäme, muss er es ja nicht annehmen», meinte der Europameister von 1993. Allerdings hat Ohlbrecht eine Option in seinem noch ein Jahr laufenden Vertrag, die Bonner im Falle eines Lockrufes aus der NBA verlassen zu dürfen. (dpa)

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