Findorffs Korbballerinnen verlieren Turnierfinale gegen den Süd-Vizemeister TuS Eisbergen mit 3:7 Ein Vorgeschmack auf die DM-Endrunde

Findorff. Die Korbballerinnen der SG Findorff, verlustpunktfreier Meister in der Bundesliga Staffel Nord, haben schon mal einen Vorgeschmack darauf erhalten, was sie bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft am 7. und 8. Mai in Oelinghausen (Ostwestfalen) erwartet. Denn im Finale des eigenen Jubiläumsturniers unterlag der amtierende Deutsche Meister dem kommenden Gruppengegner TuS Eisbergen, Zweiter der Bundesliga Süd, letztlich glatt mit 3:7. "Eisbergen war einfach besser", kommentierte SG-Spielerin Anke Kamp die Endspielniederlage. "Wir sehen uns bei der DM zwar nicht chancenlos, aber das wird ganz schön schwer für uns."
14.04.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Ein Vorgeschmack auf die DM-Endrunde
Von Frank Büter

Findorff. Die Korbballerinnen der SG Findorff, verlustpunktfreier Meister in der Bundesliga Staffel Nord, haben schon mal einen Vorgeschmack darauf erhalten, was sie bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft am 7. und 8. Mai in Oelinghausen (Ostwestfalen) erwartet. Denn im Finale des eigenen Jubiläumsturniers unterlag der amtierende Deutsche Meister dem kommenden Gruppengegner TuS Eisbergen, Zweiter der Bundesliga Süd, letztlich glatt mit 3:7. "Eisbergen war einfach besser", kommentierte SG-Spielerin Anke Kamp die Endspielniederlage. "Wir sehen uns bei der DM zwar nicht chancenlos, aber das wird ganz schön schwer für uns."

Nicht ganz so schwer war für die erfolgsverwöhnten Findorfferinnen der Weg in dieses Endspiel. In der mit vier Teams besetzten Vorrundenstaffel belegte die Erstvertretung der SG souverän Platz eins und bezwang dabei neben dem Bundesligarivalen SV Brake (8:2) und dem Niedersachsenligisten SV Werder (13:1) auch den Süd-Meister und DM-Endrunden-Ausrichter TuS Helpup (10:3).

Im Halbfinale traf das Team von Trainer Dieter Böttcher auf den Lokalrivalen TV Bremen-Walle, der sich in der Parallelstaffel mit Siegen gegen den ersatzgeschwächten TV Stuhr (7:4), die SG Findorff II (6:1) sowie einer 2:8-Niederlage gegen Eisleben Platz zwei gesichert hatte. Das Bremer Duell war trotz einer 2:0-Führung für Walle letztlich eine klare Angelegenheit für Findorff. Der Turniergastgeber profitierte von vielen Fehlpässen des Kontrahenten und kam durch erfolgreiche Tempogegenstöße noch zu einem ungefährdeten 10:3-Erfolg.

Für die Wallerinnen blieb somit nur das Spiel um Platz drei, in dem sie sich dem etwas frischer wirkenden SV Brake mit 2:6 beugen mussten. TV-Coach Sascha Rosenke war mit dem Auftritt seines Teams dennoch zufrieden: "Wir haben uns insgesamt ganz gut präsentiert und vor allem in der Abwehr gut gespielt."

Im Spiel um Platz sieben trafen die beiden bis dahin sieglosen Bremer Vertreter SV Werder und Findorff II aufeinander. Hier setzte sich die Bundesligareserve um Kirstin Grote glatt mit 14:5 durch.

SG Findorff I: F. Habel, Neunaber, Kamp, Löhmann, Dreyer, Oelfke, Candler, Niestedt; SG Findorff II: Grote, Cowley, Wrede, Nolte, Richter, H. Habel, Michael, Senkler; TV Bremen-Walle: Bockholt, Staack, Schnibbe, Kettler, Czernek, Scholz, Löchel, Serafiniak, Titz.

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