Findorffer Aufstiegschancen minimal Ein weiteres Jahr Bremenliga

Findorff (rtr). Die Chancen für die männliche Handball-C-Jugend der SG Findorff, doch noch in die Landesliga aufzusteigen sind auf ein Minimum gesunken. Es steht noch ein Spiel in der Relegationsrunde aus. Nur dann, wenn die stark favorisierte HSG Mittelweser gegen die bisher punktlose HSG Lesum/St.Magnus verlieren sollte, könnten die Findorffer noch die Qualifikation für die zweite Relegationsrunde schaffen. Doch davon geht indes niemand ernsthaft aus. Mit der Landesliga wird es dieses Mal also voraussichtlich wohl nichts werden. Und hierfür entscheidend war nicht etwas das letzte Spiel gegen einen übermächtigen Gegner, sondern die ersten zehn Minuten gegen das Rotenburger Team.
23.05.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner

Findorff (rtr). Die Chancen für die männliche Handball-C-Jugend der SG Findorff, doch noch in die Landesliga aufzusteigen sind auf ein Minimum gesunken. Es steht noch ein Spiel in der Relegationsrunde aus. Nur dann, wenn die stark favorisierte HSG Mittelweser gegen die bisher punktlose HSG Lesum/St.Magnus verlieren sollte, könnten die Findorffer noch die Qualifikation für die zweite Relegationsrunde schaffen. Doch davon geht indes niemand ernsthaft aus. Mit der Landesliga wird es dieses Mal also voraussichtlich wohl nichts werden. Und hierfür entscheidend war nicht etwas das letzte Spiel gegen einen übermächtigen Gegner, sondern die ersten zehn Minuten gegen das Rotenburger Team.

Die männliche C-Jugend der SG Findorff versuchte es, der weiblichen B-Jugend nachzumachen. Der Meister der Stadtliga schickte sich an, die Bremenliga auszulassen und direkt in die nächst höhere Liga aufzusteigen. Und gleich im ersten Spiel gegen die HSG Mittelweser konnten die Jungen vom Trainerteam Julian Kulgart, Felix Schröder und Mareike Worthmann ihr Können unter Beweis stellen. Mit schnellem Spiel und aktiver Deckungsarbeit wurde die HSG deutlich mit 24:17 besiegt. Alle anderen Gegner der Qualifikationsgruppe 11 hatten Beobachter entsandt.

Drei Tage später musste die SG Findorff dann zum TuS Rotenburg – und verschlief die ersten zehn Minuten. Mit sechs Toren Vorsprung zogen die Rotenburger Jungen davon, waren technisch aber gar nicht einmal versierter. Dies zeigte sich dann im Verlauf des Spiels, das fast noch gewendet werden konnte. Die SG Findorff kam immer dichter an die Konkurrenz heran. Sie tat sich dann aber schwer, mit der Manndeckung. Mit dieser taktischen Maßnahme versuchten die Findorffer das Ruder endgültig herum zu reißen. Jetzt konnte sich der TuS dann aber gänzlich absetzen.

Mit drei Tagen Pause kam das nächste Relegationsspiel gegen die HSG Lesum/St.Magnus. Die Mannschaften schenkten sich bis zum 22:22 nichts. In der Schlussphase konnte die SG allerdings ihre bessere konditionelle Einstellung abrufen. 25:22 – der zweite Sieg in dieser Runde war perfekt.

Im letzten Spiel der Relegation trafen die Findorffer dann auf den ATSV Habenhausen, dem diesjährigen Landesliga-Meister. Das Spiel hatte Endspielcharakter. Wenn Findorff siegen würde, bestanden Chancen auf die Landesliga. Die Habenhauser zeigten aber sogleich, dass sie nächstes Jahr wieder höherklassig spielen wollten. Bis zum Halbzeitstand von 6:8 hielten die Findorffer mit. Das Endergebnis von 14:21 täuscht ein wenig über die tatsächliche Leistungsfähigkeit der hier allerdings auch nervös und fahrig spielenden Findorffer hinweg.

SG Findorff: Knop, Leyvon; Sliwinski, Böttcher, Troidl, Meißner, Grünewald, Länger, Bock, Güse, Kuntzsch, Siantidis, Harms, Carneiro Alves, Bannas, Engler.

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