10. swb-Marathon Eine von 7000

Bremen. Birgit Perßon feiert am Sonntag in Bremen ihre Marathon-Premiere. Die Wetterprognose ist allerdings nicht ganz optimal. 15 Grad und regnerisch, sagen die Meteorologen.
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Von Lars Lenssen

Am Freitag waren sie wieder zahlreich unterwegs in den großen Bremer Parks und entlang der Weser. Bei strahlendem Sonnenschein wimmelte es nur so von Joggern.

Und diejenigen, die sich eine durchgetanzte Partynacht aus den Beinen schütteln wollten, waren dabei deutlich in der Minderzahl. Die meisten nutzten das optimale Laufwetter für eine letzte kleine Generalprobe. Denn morgen ist es schließlich wieder soweit, heißt es wieder: „Nix geht, alles läuft!“ Zum zehnten Mal startet dann der Bremen Marathon.

Los geht es um 9.35 Uhr mit dem Start des 10 Kilometer-Laufes der Deutschen Bank. Um 9.45 Uhr wird die Königsstrecke, der swb-Marathon, angeschossen. Den Abschluss bildet der Start des AOK-Halbmarathon um 11.25 Uhr. Mehr als 7000 Teilnehmer haben sich für die drei Distanzen angemeldet. Mit 3400 geht das Gros beim Halbmarathon auf die Strecke.

Die Wetterprognose ist allerdings nicht ganz optimal. 15 Grad und regnerisch, sagen die Meteorologen. „Der Vorteil ist immerhin, dass nicht so viele Läufer umkippen“, nimmt Cheforganisator Utz Bertschy die Prognose ganz pragmatisch. Einer Läuferin würde dieses Wetter allerdings in die Karten spielen „Ich kann kaum erwarten, dass es losgeht“, sagt Birgit Perßon. Die 44-Jährige gehört zu einer Trainingsgruppe von 70 Läufern, die sich seit einem Vierteljahr unterstützt vom erfahrenen Lauftrainer Frank Mäusner gezielt auf diesen Tag vorbereitet hat. Für Perßon wird es der erste Marathon ihres Lebens und kühl und regnerisch sind die Bedingungen, unter denen sie am liebsten läuft.

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Birgit Perßon gehört übrigens zu denen, die am Feiertag die Beine hochlegten, anstatt durch den Bürgerpark zu laufen. Eine Formüberprüfung hatte die langjährige Hobbyläuferin nicht nötig, nachdem sie in den vergangenen Monaten fast jeden Tag ihre Einheiten absolviert und sich fest an ihren individuellen Trainingsplan gehalten hat.

„Ich weiß, dass ich gut vorbereitet bin“, sagt Perßon, die sich am Freitag etwas müde fühlte. „Ich glaube, es ist diese Mischung aus Anspannung, Nervosität und Vorfreude“, sagt sie. Heute wird die Findorferin noch einen kleinen Spaziergang in die Stadt machen und sich dort ihre Startnummer abholen. Mit der 920 auf ihrem pinkfarbenen Oberteil und ihren grünen Strümpfen wird sie farbenfroh auf die Strecke gehen. Ihr Trainer hat als Ziel eine Zeit unter vier Stunden ausgegeben. „Das kann ich schaffen, wenn alles zusammen passt.“

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