1860-Volleyballer stürmen an Spitze Einmal glänzend, einmal mühsam

Bremen. Mit zwei Heimsiegen stürmten die Oberliga-Volleyballer von Bremen 1860 zurück an die Tabellenspitze. Im Spitzenspiel gegen Verfolger TuS Bersenbrück beeindruckte das Team von Trainer Matthias Gilch mit einem 3:1 (25:22 20:25 25:18 25:22)-Erfolg.
03.12.2015, 00:00
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Von Katja Nonnenkamp

Mit zwei Heimsiegen stürmten die Oberliga-Volleyballer von Bremen 1860 zurück an die Tabellenspitze. Im Spitzenspiel gegen Verfolger TuS Bersenbrück beeindruckte das Team von Trainer Matthias Gilch mit einem 3:1 (25:22 20:25 25:18 25:22)-Erfolg. Und trotz eines 0:2-Rückstandes siegten die 1860er auch im Spiel gegen den TuS Bloherfelde mit 3:2 (19:25 21:25 25:13 25:17 15:10).

Gegen Bersenbrück war es vor allem die stabile Annahme, die Zuspieler Nick Sörensen alle Möglichkeiten offenhielt, seine Angreifer variabel einzusetzen. Bersenbrück wartete in der Mitte mit hochgewachsenen Spielern auf, die von den 1860 Schnellangreifern jedoch gebunden wurden, so dass sich die Außenangreifer Daniel Müller und Sven Esken gut durchsetzen konnten. „Eine tolle Mannschaftsleistung“, fand Sörensens Zuspielkollege Nils Burgdorf.

Im zweiten Spiel des Tages gegen Bloherfelde taten sich die 1860er jedoch schwer. „Vielleicht haben wir die erfahrene Truppe aus Oldenburg zu Beginn auch etwas unterschätzt“, sagte Burgdorf. Die Quittung dafür gab es prompt. Mit 0:2 lagen die Hausherren nach Sätzen zurück, bis sie im dritten Durchgang den Schalter doch noch umlegten. Endlich klappte die Annahme wieder, so dass die beiden Mittelangreifer Paul Bormann und Tim Meywerk ordentlich Druck machten.

Am kommenden Sonnabend steht gegen die VG Delmenhorst-Stenum das letzte Spiel in der Hinrunde auf den Plan.

Bremen 1860: Sörensen, Burgdorf, Esken, Meywerk, Müller, Bormann, Ebert, Frommlowitz, Eling, Herdergott, Steinmüller, Hoyer, Wessendorf

NOK

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