Basketball-Bundesliga Eisbären Bremerhaven siegen in Trier 73:71

Trier. Mit dem 73:71 (32:36)-Sieg bei TBB Trier beendeten die Eisbären Bremerhaven zugleich ihre Negativserie von zuletzt drei Niederlagen in Folge und dürfen wieder von der Teilnahme an der Play-off-Runde träumen.
20.02.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Eisbären Bremerhaven siegen in Trier 73:71
Von Jörg Niemeyer

Trier. Im Basketball sind Sekunden manchmal minutenlang. So wollte die letzte Spielminute in der Bundesliga-Partie zwischen dem TBB Trier und den Eisbären Bremerhaven am Sonnabend einfach kein Ende nehmen - die gut 3500 Zuschauer erlebten eine dramatische Schlussphase. Der Großteil der Fans musste dann auch noch enttäuscht den Heimweg antreten, denn die Seestädter entschieden das atemberaubende Finale zu ihren Gunsten. Mit dem 73:71 (32:36)-Sieg beendeten die Schützlinge von Trainer Doug Spradley zugleich ihre Negativserie von zuletzt drei Niederlagen in Folge und dürfen wieder von der Teilnahme an der Play-off-Runde träumen.

So sehr die Trierer Anhänger leiden mussten, so wenig blieb auch den Bremerhavener Fans ein Wechselbad der Gefühle erspart. Vor allem Philipp Schwethelm mit drei Dreiern in der ersten Viertelstunde hatte zwar für eine knappe Führung der Gäste gesorgt, doch in der Schlussphase der ersten Halbzeit gönnten sich die Eisbären ihren ersten Aussetzer. Mit sieben Punkten in Folge machte Trier aus dem 29:32 (18.) noch ein 36:32 (20.).

Ähnlich war der Verlauf der zweiten Halbzeit. Die Eisbären machten aus dem 34:40 (24.) zu Beginn des vierten Viertels ein 52:47 (31.), um dann vier Minuten bis zum 52:57 keinen Korb mehr zu erzielen. Noch zweieinhalb Minuten vor Schluss führte Trier mit 63:58, als die Gäste das Blatt doch noch einmal wendeten. Maksym Shtein, Craig Callahan, Philipp Schwethelm und der immer stärker werdende Spielmacher Tyrone Brazelton markierten die wichtigen Punkte. Doch selbst das 69:65 durch Callahan 25 Sekunden vor dem Ende bedeutete noch immer nicht den Erfolg, weil die Gastgeber nun jeden Angriff mit Foulspiel unterbanden. Auch das 73:70 durch Brazelton sechs Sekunden vor Ende war keineswegs der Sieg - im Gegenzug erhielt Triers Oskar Faßler zwei weitere Freiwürfe. Den ersten versenkte er zum 71:73, den zweiten warf er so, dass sein Team sich den Rebound angelte. Noch eine Chance für Trier! Der letzte Versuch von John Bynum verfehlte dann aber sein Ziel - erst jetzt durften die Gäste jubeln.

Eisbären Bremerhaven:Lipke, Drevo (5), Allen (11), Schwethelm (13), Copeland (1), Callahan (13), Brazelton (15), Denison (6), Shtein (9)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+