BBL-Playoffs

Eisbären erzwingen fünftes Halbfinal-Spiel

Frankfurt/Main. Die Eisbären Bremerhaven haben im Playoff-Halbfinale in der Basketball-Bundesliga (BBL) ein fünftes Spiel erzwungen. Die Eisbären setzten sich am Dienstag bei den Frankfurt Skyliners mit 76:69 (42:34) durch.
01.06.2010, 20:20
Lesedauer: 2 Min
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Eisbären erzwingen fünftes Halbfinal-Spiel
Von Daniel Stöckel

Frankfurt/Main. Die Eisbären Bremerhaven haben im Playoff-Halbfinale in der Basketball-Bundesliga (BBL) ein fünftes Spiel erzwungen. Nach der 53:79-Niederlage im Heimspiel am Sonnabend setzten sich die Eisbären am Dienstag bei den Frankfurt Skyliners mit 76:69 (42:34) durch.

Damit fällt die Entscheidung über den Finalgegner von Pokalsieger Brose Baskets Bamberg erst in der fünften Partie am Donnerstag in Bremerhaven. Bamberg hatte sich mit 3:0-Siegen gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig durchgesetzt und ist in der diesjährigen K-o.-Runde noch ungeschlagen.

Bester Werfer bei den Eisbären gegen Frankfurt war der überragende Louis Campbell mit 20 Punkten, bei den Hessen kam Derrick Allen vor 4980 Zuschauern in der Ballsporthalle auf 19 Zähler.

"Bremerhaven hat verdient gewonnen"

"Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wie sie nach der schmerzhaften Niederlage am Samstag zurückgekommen ist, war einfach toll", sagte Eisbären-Coach Douglas Spradley. Frankfurts Trainer Gordon Herbert war dagegen enttäuscht: "Bremerhaven war aggressiver, deshalb haben sie verdient gewonnen."

Das Team aus Bremerhaven bewies wieder einmal tolle Moral. Schon im Viertelfinale gegen Euro-Challenge-Sieger BG Göttingen hatten die Norddeutschen zweimal zurückgelegen und im entscheidenden fünften Spiel einen deutlichen Rückstand wettgemacht.

Topleute spielten fast durch

Im Gegensatz zur deutlichen 53:79-Pleite am 29. Mai, als Spradley im zweiten Viertel seine Stammformation geschont und damit für einen Bruch im Spiel der Eisbären gesorgt hatte, ließ der Bremerhavener Trainer seine Topleute diesmal die meiste Zeit auf dem Parkett. Spielmacher Louis Campbell spielte fast durch. Auch Torrell Martin und Nationalspieler Philipp Schwethelm bekamen nahezu keine Pause.

Bei den Skyliners kehrte Spielmacher Aubrey Reese nach überstandener Verletzung zurück und stand auf Anhieb in der Anfangs- Fünf. Nach Problemen zu Beginn fanden die Hessen Mitte des ersten Viertels ihren Rhythmus und setzten sich leicht ab. Doch die Eisbären ließen sich nicht abschütteln und legten im zweiten Abschnitt den Grundstein für den Erfolg.

Zwar steckten die Frankfurter nie auf und kamen zwischenzeitlich noch mal auf fünf Zähler (66:71) ran. Die Eisbären ließen sich den Sieg aber nicht mehr nehmen und können am 3. Juni vor den eigenen Fans den erstmaligen Finaleinzug perfekt machen. (mit Material von dpa)

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