Basketball-Bundesligist wahrt Playoff-Chance Eisbären feiern dritten Sieg in Serie

Bremerhaven. Die Eisbären Bremerhaven haben in der 1. Basketball-Bundesliga die Chance auf Platz acht und den Einzug in die Playoff-Runde gewahrt: Vor heimischer Kulisse hat sich das Team gegen EnBW Ludwigsburg mit 79:74 (33:44) durchgesetzt.
16.04.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Eisbären feiern dritten Sieg in Serie
Von Frank Büter

Bremerhaven. Die Hoffnung lebt: Mit einem schwer erkämpften 79:74 (33:44)-Erfolg über EnBW Ludwigsburg untermauerten die Eisbären Bremerhaven in der 1. Basketball-Bundesliga ihre Ambitionen auf den Einzug in die Playoff-Runde. Durch diesen dritten Sieg in Folge zogen die Mannen von Trainer Doug Spradley nach Pluspunkten bereits mit dem Tabellenachten Braunschweig gleich, der bei den Artland Dragons in Quakenbrück Federn ließ. Allerdings hat Braunschweig noch ein Nachholspiel gegen Telekom Bonn zu bestreiten, das punktgleich auf Rang neun liegt und ebenfalls noch in Richtung Playoffs blickt.

Unabhängig vom Ausgang dieses Duells der beiden direkten Konkurrenten sind die Eisbären weiter im Geschäft, die Aufgaben werden indes nicht leichter. Am kommenden Sonnabend (21. April) erwartet Bremerhaven die Artland Dragons, die als Vierter bereits qualifiziert sind. Und zum Abschluss der Hauptrunde müssen die Seestädter am 28. April beim Tabellenfünften Bayern München antreten, der ebenfalls schon das Playoff-Ticket sicher hat.

"Jetzt gilt es, zu regenerieren und sich konzentriert auf das nächste Spiel gegen Quakenbrück vorzubereiten", sagte Eisbären-Coach Spradley nach dem mühevollen Arbeitssieg gegen Ludwigburg. 13 Minuten lang hatten die Eisbären die Partie kontrolliert, dann aber komplett den Faden verloren und erst nach einer furiosen Aufholjagd doch noch triumphiert.

Standpauke zeigt Wirkung

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (16:15) erspielten sich die Gastgeber vor 3230 Zuschauern zu Beginn des zweiten Abschnitts eine 23:15-Führung. Dann aber war die Dominanz der Hausherren dahin. "Wir haben Ludwigsburg die Führung quasi auf dem Silbertablett serviert", kommentierte Spradley den Leistungseinbruch seines Teams, das vor allem mit EnBW-Center Kurt Looby seine liebe Mühe hatte. Looby war mit 25 Punkten nicht nur bester Werfer in Reihen der Gäste, sondern brachte es auch auf stolze 13 Rebounds, die Ludwigsburg in der Offensive wiederholt eine zweite Chance gestatteten. Darüber hinaus war Mark Dorris (12) bei seinen Fastbreaks kaum zu stoppen. Auf Bremerhavener Seite lief derweil rein gar nichts mehr zusammen. Ohne Starting-Center Chris McNaughton, der nach zwei schnellen Fouls lange auf der Bank saß, hatte Ludwigsburg deutlich Oberwasser und erzielten einen 25:5-Lauf. Zur Pause lagen die Eisbären so mit 33:44 im Hintertreffen, es drohte das Aus im Playoff-Rennen.

Der Drops war indes noch nicht gelutscht, denn die Standpauke von Trainer Doug Spradley in der Kabine verfehlte ihre Wirkung nicht. Nun setzten die Gastgeber die Akzente, starteten zwischenzeitlich einen 21:2-Lauf und holten sich die Führung zurück. Beim Pressing und in der Zonenverteidigung wurde aggressiv agiert, Ludwigsburg hatte dem druckvollen Spiel des Heimteams jetzt nichts mehr entgegenzusetzen. Als Mike Smith mit einem Dreier kurz vor der letzten Viertelpause zum 59:52 traf, stand der Eisbären-Käfig Kopf. Angetrieben von Smith und seinem Namensvetter Anthony spielten die Hausherren nun wie aus einem Guss. Und hätte Kurt Looby nicht weiterhin seine Ein-Mann-Show geboten, wäre die Partie längst entschieden gewesen. So aber wurde es beim 72:69 noch mal spannend, ehe die Eisbären in der Endphase den Erfolg von der Freiwurflinie perfekt machten.

Eisbären Bremerhaven:Everett (8), Canty (3), M. Smith (11), McNaughton (11), Peacock (18), A. Smith (15), Cain (13)

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