Basketball-Play-offs Eisbären haben in Frankfurt eine breite Brust

Bremerhaven. Die Eisbären Bremerhaven können am Donnerstagabend im Play-off-Auswärtsspiel bei den Frankfurt Skyliners einen großen Schritt in Richtung deutsche Basketball-Meisterschaft machen. Dennoch warnte Eisbären-Trainer Doug Spradley noch einmal vor den Hessen.
27.05.2010, 08:01
Lesedauer: 1 Min
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Von Jörg Niemeyer

Bremerhaven. Donnerstagabend wollen die Eisbären Bremerhaven einen großen Schritt Richtung Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft gehen: Nach dem überzeugenden 75:58 am Pfingstmontag in eigener Halle treten die Seestädter um 18 Uhr (live auf Sport1) mit breiter Brust zum zweiten von maximal fünf Duellen mit den Frankfurt Skyliners an. 'Frankfurt kann und wird besser spielen', warnt Eisbären-Trainer Doug Spradley zwar davor, den Gegner nun auf die leichte Schulter zu nehmen. Aber die Dominanz, mit der sein Team die Frankfurter beim Halbfinal-Auftakt schockte, weckt große Hoffnungen auf das erstmalige Erreichen der Endspiele.

'Es war ein Weckruf für das Team', sagt dagegen Gordon Herbert. Der Coach der Hessen hofft, dass sich seine Schützlinge nicht noch einmal kollektiv so willenlos präsentieren wie am Montag. Ähnliches erwartet der Eisbär dieser Woche, Andrew Drevo: 'Noch ist nichts gewonnen für uns', mahnt der Flügelspieler und erinnert daran, dass im Viertelfinale Göttingen mit 1:0 gegen die Seestädter geführt hatte. Drevo selbst war es dann, der am Freitag den Niedersachsen das Aus und danach den Frankfurtern eine klare Niederlage bescherte.

Nach zwei Tagen der Regeneration reisten die Eisbären gestern an den Main, wo Doug Spradley heute von seinen Akteuren eine genauso konzentrierte Leistung verlangt wie im ersten Vergleich. Personalsorgen plagen die Bremerhavener nicht, allerdings ist Center Kevin Lyde immer noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Und auf Unterstützung der Fans können die Norddeutschen nur eingeschränkt bauen - die 'Ladung' eines Busses wird in der Ballsporthalle zahlenmäßig wohl untergehen. Es sei denn, dass die Eisbären den Gegner erneut an die Wand spielen. 'Die Begeisterung bei den Fans ist trotzdem riesengroß', sagt Manager Jan Rathjen. Der Vorverkauf fürs dritte Spiel am Sonnabend laufe gut, doch heute sitzen die Anhänger offenbar lieber vor dem Fernseher.

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