Basketball-Bundesliga Eisbären kämpfen sich zum 70:64-Sieg über Ludwigsburg

Am Ende einer spannenden Partie feierten gut 3000 Zuschauer ihre Mannschaft mit Standing Ovations. „2:1 Siege nach drei Spielen haben wir lange nicht gehabt“, sagte Manager Jan Rathjen, nachdem er seine siegreichen Schützlinge abgeklatscht hatte.
09.10.2014, 00:00
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Eisbären kämpfen sich zum 70:64-Sieg über Ludwigsburg
Von Jörg Niemeyer

Am Ende einer spannenden Partie feierten gut 3000 Zuschauer ihre Mannschaft mit Standing Ovations. „2:1 Siege nach drei Spielen haben wir lange nicht gehabt“, sagte Manager Jan Rathjen, nachdem er seine siegreichen Schützlinge abgeklatscht hatte. Die Eisbären Bremerhaven gewannen gleich ihr erstes Heimspiel in der Basketball-Bundesliga mit 70:64 (36:31) über die MHP Riesen Ludwigsburg – das war auch deshalb bemerkenswert, weil das Team von Trainer Calvin Oldham in der vergangenen Saison nur sechs von 17 Partien in der heimischen Stadthalle für sich hatte entscheiden können.

Die Gastgeber machten es sich jedoch schwerer als nötig. Als sie in der 34. Minute durch den überragenden Distanzwerfer Moses Ehambe mit 60:49 in Führung gingen, deutete alles auf den erhofften Erfolg hin. Doch Tyson McGee leistete sich umgehend zwei Ballverluste – da war Ludwigsburg beim 61:66 (38.) wieder dran. McGee mit zwei Freiwürfen und der beste Schütze gestern, Devin Searcy, beseitigten schließlich letzte Zweifel am Sieg der Eisbären.

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Moses Ehambe zeigte gestern zwei Gesichter. Überragend seine fünf Dreier bei sieben Versuchen, enttäuschend allerdings seine Quote aus der Nahdistanz: Von sechs Schüssen landete keiner im Korb der Süddeutschen. Dafür traf Searcy umso besser. „Insgesamt waren die Eisbären präsenter“, lobte Gäste-Coach John Patrick die Bremerhavener, „in der entscheidenden Phase hatten wir zu viele Ballverluste.“ Das sprach jedoch auch für die gute Defensive der Eisbären. Insgesamt sahen die Zuschauer ein zerfahrenes Spiel.

Eisbären-Trainer Calvin Oldham wollte den Sieg nicht schönreden, freute sich aber natürlich über das Ergebnis. „Wenn man das erste Heimspiel gewinnt, muss man froh sein“, sagte er und wollte mit seinem Team nicht hadern. Einige Unkonzentriertheiten seiner Schützlinge führte er auch auf die Belastung der letzten Tage zurück. „Es war das dritte Spiel in fünf Tagen“, sagte er. Und dass seine Mannschaft nun in der Tabelle sogar nach oben blicken kann, erfreute ihn umso mehr. Obwohl es gestern nicht rund lief: Die Bremerhavener deuteten an, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen sein dürfte.

Eisbären: Ehambe (17), Williams (6), McGee (14), Schultze (5), Schneiders (1), Searcy (19), El Domiaty (3), Hesson (5), Stückemann, Baues (n.e.), Martin (n.e.)

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