Basketball-Bundesliga Eisbären müssen sich in Berlin geschlagen geben

Bremerhaven. Die Eisbären Bremerhaven haben ihr Auswärtsspiel in der Basketball-Bundesliga am Mittwochabend bei Alba Berlin nur knapp mit 73:74 (38:35) verloren. Den letzten Sieg in der Hauptstadt gab es für die Eisbären vor knapp fünf Jahren.
28.04.2010, 23:53
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Von Dietmar Rose

Bremerhaven. Es bleibt dabei: Berlin ist für die Eisbären Bremerhaven nicht das bevorzugte Reiseziel. Der Basketball-Erstligist aus der Seestadt verlor gestern sein Nachholspiel bei Alba Berlin unglücklich mit 73:74 (38:35) und muss damit weiter auf einen Sieg in der Hauptstadt warten. Den letzten Erfolg schafften die Bremerhavener dort vor fast fünf Jahren in ihrer Premierensaison im Basketball-Oberhaus.

Schämen musste sich die Mannschaft von Trainer Doug Spradley, die am Sonnabend zum Abschluss der Hauptrunde in der Bremen Arena auf die Artland Dragons trifft, für ihren Auftritt in Berlin jedoch keineswegs. Im Gegenteil, die Gäste präsentierten sich in Playoff-Form und machten dem mit Stars gespickten Berliner Ensemble das Leben schwer. Die bissig verteidigenden Eisbären kamen besser aus den Startlöchern und holten früh einen kleinen Vorsprung heraus (23:15, 12.).

Diesen verteidigten die Eisbären bis zum Beginn des letzten Viertels (55:52, 30.), in dem die Alba-Profis dann aber ihre ganze Klasse zeigten. Grundstein des Erfolgs war ein 9:0-Lauf der Gastgeber zwischen der 33. und 35. Minute. Die Eisbären kämpften sich zwar noch einmal heran, am Ende fehlte ihnen aber auch das nötige Glück. Auf Seiten der Eisbären überzeugten besonders Topscorer Jeff Gibbs und der 20-jährige Philipp Schwethelm,der mit vier seiner fünf Distanzwürfe erfolgreich war.

Eisbären: Gibbs (17), Drevo (16), Schwethelm (16), Martin (7), Brooks (6), Lyde (4), Campbell (3), Lipke (2), Lucas (2).

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