Niederlage gegen Würzburg mit 85:92 Eisbären standen am Ende mit leeren Händen da

Ohne ihren zentralen Spielmacher Hulls unterlagen die Eisbären den Würzburger Gastgebern am Sonnabend mit 85:92.
16.04.2017, 14:47
Lesedauer: 2 Min
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Von Jonas Mielke

Ohne ihren zentralen Spielmacher Hulls unterlagen die Eisbären den Würzburger Gastgebern am Sonnabend mit 85:92.

Jordan Hulls und Fabian Bleck blieb nichts anderes übrig, als von der Bank zuzuschauen, wie ihre Mannschaftskollegen trotz gutem Einsatz am Ende mit leeren Händen dastanden. Ohne ihren zentralen Spielmacher Hulls unterlagen die Eisbären den Würzburger Gastgebern am Sonnabend mit 85:92.

Flügelspieler Fabian Bleck war nach seiner Erkrankung, die ihn schon gegen Ludwigsburg außer Gefecht setzte, noch nicht wieder fit, während Jordan Hulls kurzfristig mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausfiel.

Trotz der Ausfälle erwischten die Eisbären zunächst einen guten Start. Karvel Anderson knüpfte an seine starke Leistung gegen Ludwigshafen an und versenkte im ersten Viertel zahlreiche Würfe. Er beendete das Spiel mit 18 Punkten als bester Scorer der Bremerhavener. Auch Hulls-Ersatz Lars Wendt fand schnell in die Partie und setzte seine Teamkollegen gut in Szene. Insgesamt gelangen Wendt zehn Punkte und sieben Korbvorlagen. Die Eisbären gingen mit einer 25:24 Führung in die erste Viertelpause.

Lane nicht zu stoppen

Danach fielen die Würfe der Eisbären jedoch immer seltener, während der Gegner aus Würzburg zu leichten Punkten am Korb kam. 21 ihrer 28 Versuche aus der Nah- und Mitteldistanz trafen die Mainfranken, die Defensive der Eisbären wirkte phasenweise zu passiv. Besonders der Würzburger Center Brendan Lane war nicht zu stoppen, 16 seiner insgesamt 21 Punkte erzielte der Top-Scorer der Partie in der ersten Halbzeit.

Die Würzburger blieben in Führung, doch die Eisbären kamen immer wieder in Schlagdistanz. Eisbär Ivan Elliott hielt die Bremerhavener gegen seinen Ex-Verein mit viel Einsatz und wichtigen Punkten im Spiel. Er erzielte 18 Punkte und sammelte neun Rebounds.

Drei Minuten vor Schluss waren die Eisbären bis auf vier Punkte an die Würzburger herangekommen, doch das Fehlen von Spielmacher Hulls machte sich nicht nur in der Schlussphase deutlich bemerkbar. 17 Turnover unterliefen den Eisbären, sodass ihnen keine erfolgreiche Aufholjagd gelang. „Jordan Hulls hat uns an allen Ecken und Enden gefehlt, aber wir haben uns im Spielverlauf und im Schlussviertel auch zu viele Fehler erlaubt“, sagte Lars Wendt.

Ohne Spielmacher Hulls wird es für die Eisbären auch am kommenden Wochenende schwierig – dann empfangen die Bremerhavener ALBA Berlin in der Bremer ÖVB-Arena.

Eisbären Bremerhaven: Anderson (18), Elliott (18), Austin (14), Wendt (10), Aleksandrov (7), Diggs (6), Kamp (6), Schmitt (3), Brembly (3)

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